Im Keller: Riesling Riede Preussen-Nussberg 2016

Parker-Punkte.

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Er war wieder da, hurra! Robert Parker hat von Österreich Notiz genommen, kommt ohnehin selten vor. Allein von dem wichtigsten Weinkritiker erwähnt zu werden, ist ein Kunststück. Dem Weingut Mayer am Pfarrplatz ist es gelungen. Der Riesling Riede Preussen-Nussberg 2016 hat sogar 93+ Punkte bekommen. Toller Einstand. Voriges Jahr wurde die Riede Preussen erstmals separat abgefüll. Der Wein passt eigentlich nicht zur Stilistik des Hauses, sagt Geschäftsführer Gerhard J. Lobner. Mayer am Pfarrplatz steht für puristische, mineralische Weine. Dezente, noble Eleganz also. Die Riede Preussen liegt am untersten Zipfel des Nussbergs direkt neben dem Wiener Wohngebiet. Sie bringt kräftige, ausdrucksstarke Weine hervor. „Verständlichkeit auf hohem Niveau“, sagt Lobner. „Gott sei Dank“, sage ich. In Österreich tendiert man ja dazu, Verständlichkeit grundsätzlich mit niveaulos gleichzusetzen. „Vermutlich eines der bestgehüteten Riesling-Geheimnisse Österreichs“, schrieb Parker-Verkoster Stephan Reinhardt übrigens. Ja, im Land der unverstandenen Genies sind Geheimnisse eben sehr gut aufgehoben.

Mayer am Pfarrplatz, Riesling Riede Preussen-Nussberg 2016, 24 Euro, www.pfarrplatz.at

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