Im Keller: Brut Rosé 2013

Winzersekt.

(c) Beigestellt

Eigentlich hätte Winzer Sepp Dockner auf das Etikett seines Rosé-Sekts schon „Reserve“ draufschreiben können. Aber der Haken versteckt sich bekanntlich immer hinter dem „eigentlich“. Im konkreten Fall liegt es daran, dass es Reserve-Sekt in Österreich erst ab 20. Oktober offiziell geben wird. Das ist nämlich der Tag des österreichischen Sekts und der wird diesmal mit einer großen Verkostung in der Österreichischen Nationalbibliothek zelebriert. Auch Dockners „Brut Rosé 2013“ wird dort eingeschenkt. Der Sekt besteht aus Pinot Noir und Zweigelt und besticht durch seine feine, dezente Perlage. Die Kohlensäure ist also lebendig, aber nicht aufdringlich. Reserve-Sekt bedeutet übrigens nicht, dass der Sekt mehr Alkohol hat oder gar lieblich ist. Das ist ein altes Missverständnis. Reserve heißt - in diesem Fall - der Sekt muss mindestens 18 Monate auf der Hefe reifen und kommt erst nach 24 Monaten auf den Markt. Zudem müssen die Trauben aus einem Bundesland stammen. Es gibt also erstmals klare Qualitätskriterien für heimischen Sekt. Sepp Dockner aus Göttweig erfüllt diese längst - ganz ohne „eigentlich“.

Weingut Sepp Dockner, Brut Rosé 2013, kostet ab Hof 24 Euro, www.dockner.at

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