Im Keller: Pinot Noir

Zehn-Jahres-Projekte.

(c) Beigestellt

„Das ist ein Zehn-Jahres-Projekt“, sagt Else Zuschmann. Irgendwann war da dieser Weingarten. Muschelkalkboden, sehr karg und steinig. Das Winzerpaar Zuschmann-Schöfmann suchte in Frankreich die geeigneten Reben. „Jeder Rebstock ist anders“, erzählt sie. Nur die Sorte ist gleich: Pinot Noir. Es dauerte lang, bis der Weingarten trug. Kleine Beeren. Wenig Ertrag. „Aber sehr speziell“, sagt die Winzerin. Seit Kurzem ist der Pinot Noir Muschelkalk 2015 im Verkauf. Der Wein ist wunderbar. Ich bin auch froh, dass ich ihn getrunken habe, bevor mich Else Zuschmann mit ihrem „Projekt“ beeindrucken konnte. Der Wein spricht ohnedies für sich: elegant, kräftig, nicht wuchtig, schöne Säure. Ich bin ja der Meinung, dass man die spannendsten Rotweine im Weinviertel und die spannendsten Weißen im Burgenland findet. Aber zurück nach Martinsdorf im östlichen Weinviertel, wo das Weingut Zuschmann-Schöfmann nicht nur tolle Weine, sondern auch eine Weinlodge (früher sagte man Gästezimmer) und eine Greißlerei betreibt. Alles bio, eh klar. Und von langer Hand geplant. Sprich: Zehn-Jahres-Projekte.

Weingut Zuschmann-Schöfmann, Pinot Noir Muschelkalk Selektion 2015, 39 Euro ab Hof.

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