Im Keller: Welschriesling

Für Frühlingsgefühle sorgt der Welschriesling 2017 vom Weingut Brolli-Arkadenhof.

(c) Beigestellt

15 Grad hatte es Anfang dieser Woche im südsteirischen Gamlitz. Bei strahlendem Sonnenschein standen viele Winzer im Weingarten, um die Reben zu schneiden. Doch die Freude über das milde Wetter hielt sich in Grenzen. Auch Winzerin Bettina Brolli erinnert an die Frostschäden der vergangenen Jahre und hofft auf einen normalen Winter, ohne Frühlingsgefühle. Für die Frühlingsgefühle sorgt ohnehin der Welschriesling 2017 vom Weingut Brolli-Arkadenhof. „Für uns ist der Welschriesling die wichtigste Sorte“, sagt Brolli „Duftig, spritzig, leicht.“

Tatsächlich kommt ihr Welschriesling direkt aus dem steirischen Lehrbuch. Ein Wein aus einem Guss. Der passt immer. Ein richtiger Buschenschank-Wein eben. Jene im Brolli-Arkadenhof sperrt übrigens im März wieder auf. Manchmal hat man das Gefühl, der Welschriesling verliert ein wenig den Anschluss, wird zunehmend vom Sauvignon Blanc verdrängt. Das stimmt auch. Leider. Denn gerade, wenn es um diese leichten, vermeintlich einfachen Weine geht, zeigt der Welschriesling seine bodenständige Klasse. Bei einem Glas „Welsch“ ist immer Frühling.

Weingut Brolli-Arkadenhof, Welschriesling 2017, kostet acht Euro ab Hof, www.brolli.at

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