Im Keller: Zweigelt Rosé 2017

Im Weingut Hagn ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben.

(c) Beigestellt

Seit die Cousins Leo und Wolfgang Hagn das Weingut in Mailberg übernommen haben, ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Sie bewirtschaften heute 50 statt 20 Hektar, produzieren aber nicht mehr Wein. „Wir haben den Ertrag radikal reduziert“, erzählt Wolfgang Hagn. Und das schmeckt man. Nicht nur bei den großen Weinen der „Unique“-Serie, die es nur in sehr guten Jahrgängen gibt. Auch die Klassik-Linie besticht mit Klarheit und Präsenz. Das gilt auch für den Zweigelt Rosé 2017. Ist bei vielen Winzern Rosé noch immer ein nettes Nebenbei der Rotweinproduktion, so legt Hagn Wert auf eine feine Stilistik. „Direktpressung“, betont er.

Das Resultat ist ein komplexer, fruchtiger, frischer Wein. Viel mehr Wein und Vergnügen, als man für sechs Euro erwarten darf. Fast hätte ich jetzt gesagt: Solche Weine findet man nur im Weinviertel. Streichen wir das „nur“. Man findet sie häufiger. Immer öfter hervorragenden Rotwein. Natürlich auch auf dem Weingut Hagn. Und das wäre jetzt fast eine Geschichte über ein Weinviertler Weingut geworden, in der „Grüner Veltliner“ nicht vorkommt. Geht natürlich gar nicht.

Weingut Hagn, Zweigelt Rosé 2017, kostet ab Hof sechs Euro, www.hagn-weingut.at

 

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