Im Keller: "Sonoma Pinot Noir 2014"

Ein begehrter Tropfen - nicht nur in den schicken Hütten von San Francisco.

"Sonoma Pinot Noir 2014"
"Sonoma Pinot Noir 2014"
"Sonoma Pinot Noir 2014" – Carolina Frank

Da habe ich vor Kurzem einen wirklich lässigen Pinot Noir getrunken, schöne Beerenfrucht, feine salzige Würze und angenehm weiche Tannine. Und dann erfahre ich zu meiner Verwunderung, dass es sich um einen Kalifornier handelt. "Sonoma Pinot Noir" von Jamie Kutch. Ein Klasse-Pinot von einem ziemlich verrückten Typen übrigens. Kutch war nämlich bis zu seinem 31. Lebensjahr Finanzheini bei Merrill Lynch in New York. Ein sehr guter offenbar. Und weil er sein Büro mit einem italophilen Weinfreak teilte, kippte er auch weinmäßig ziemlich ins Extreme.

Er gab also für Wein mehr aus als für Schuhe, was bei Finanzheinis etwas heißt. Vor 13 Jahren kündigte er, um Winzer zu werden. Er wusste zwar, wie Wein schmecken soll, hatte aber null Ahnung, wie man ihn macht. "Aber ich hatte bereits 400 Kunden", erzählt er. Tatsächlich nahm ihn ein kalifornischer Winzer unter seine Fittiche, ließ ihn mit ein paar Fässern herumexperimentieren. Heute sind Kutchs Pinots begehrt und bekannt. Nicht nur in den schicken Hütten von San Francisco.

Kutch Wines, "Sonoma Pinot Noir 2014", 41,90 Euro bei www.finewineshop.com

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