Im Keller: Blaufränkisch Rosé 2018 vom Weingut Strehn

Ein feiner, kräftiger, fasriger Rosé, 100 Prozent Blaufränkisch, Mittelburgenland schließlich.

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Die Idee hatte Pia Strehn schon vor zehn Jahren. Damals musste sie über die Weine der Provence referieren. Also kostete sie sich fleißig durch die tollen Rosés und stieß auf kräftige, cremige, im Barrique ausgebaute Südfranzosen. Da konnte Pia nicht widerstehen. So einer musste auch nach Deutschkreutz. Seit Kurzem ist er in der Flasche. Ein feiner, kräftiger, fasriger Rosé, 100 Prozent Blaufränkisch, Mittelburgenland schließlich. Der Wein ist unfiltriert und kommt ganz ohne Schwefel aus.

Beef Tatar empfiehlt die junge Winzerin zu ihrem rosaroten Elefanten. Die Etiketten sind ja bei den Strehns tiermäßig organisiert. Und Rosé ist eben mordsmäßig elefantös. „Elefant im Porzellanladen" steht auf dem Etikett. „Weil es ein sehr unkonventioneller Wein ist", sagt Pia. Der Wein verträgt ein großes Burgunderglas. Für Pia Strehn durftet der Rosé nach Zitrus, Pfirsich und „Blutorange". Und ich weiß seither nicht, was für mich schräger ist: Ein rosaroter Wein-­Elefant oder eine Winzerin, die aus ihrem Rosé Blutorangen herausriecht.

Weingut Strehn, Blaufränkisch Rosé 2018, 15 Euro ab Hof, www.strehn.at

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