Im Keller: „Riesling Schieferkristall 2017“ vom Karthäuserhof

Ein Mosel-Riesling, wie er im Buche steht.

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Unlängst habe ich ein Foto von Alecia Beth Moore, besser bekannt als Pink, gesehen. Die amerkanische Sängerin nippte an einem Glas Weißwein und trug ein schwarzes Shirt mit der Aufschrift „If you don’t like Riesling you’re a fucking idiot!“. Jetzt muss man das natürlich nicht ganz so pointiert ausdrücken. Aber im Grunde hat sie völlig recht. Bei Riesling gibt es kein Entweder-Oder. Riesling ist wie Messi, Verdi und Greta Thunberg.

Mein aktueller Lieblingsriesling ist der 2017er „Riesling Kabinett Schieferkristall“ vom Karthäuserhof in Trier. Ein Mosel-Riesling, wie er im Buche steht. Mineralisch, leichtfüßig, grazile Frucht und feine Säure. Das Sympathische am Riesling ist ja, dass er nicht protzen muss, um zu zeigen, was er drauf hat. Der Karthäuserhof wurde übrigens von „Falstaff“ heuer zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt. Wurde auch Zeit. Immerhin gibt es das Weingut seit 1335. Es ist eigenen Angaben zufolge das achtälteste der Welt.

Karthäuserhof, „Riesling Schieferkristall 2017“, 17,50 Euro bei www.finewineshop.com

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