Im Keller: „O.T. Pinot Noir/Chardonnay 2016" von Fink & Kotzian

Gute Säure, reife Frucht, dezenter Barrique-Einsatz. Weinviertel neu interpretiert quasi.

(c) Beigestellt

Christian Fink wird noch immer gern als „Newcomer" bezeichnet. Dabei ist er erstens einmal nicht mehr so ganz „new" und zweitens hat er sich eine halbe Ewigkeit mit Wein beschäftigt. Freilich: Winzer ist er „erst" seit ein paar Jahren. In Gauderndorf in der Nähe des bekannten Weinviertler Weinorts Röschitz hat er sein Weingut, und schnell wurde klar: Der macht ernst. Und das hat sich nun sogar bis London herumgesprochen.

Das Weingut, das er gemeinsam mit seiner Frau Petra Kotzian betreibt, hat bei der London Wine Competition nicht nur mit dem Riesling „Berg und Meer 2017" den Sortensieg errungen, sondern auch die Auszeichnung für das schönste Etikett eingestreift. „Das Bild auf dem Etikett stammt vom dänischen Maler Claus Hugo Nielsen und hängt in meiner Wohnung", erzählte mir Fink. Ich mag übrigens seinen „O.T. Pinot Noir/Chardonnay Reserve". „O.T." steht für „Ohne Titel". Und der 2016er trinkt sich schon prächtig. Gute Säure, reife Frucht, dezenter Barrique-Einsatz. Weinviertel neu interpretiert quasi.

Fink & Kotzian, „O.T. Pinot Noir/Chardonnay 2016", 18 Euro bei www.punkt404.at

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