Im Keller: Roter Veltliner 2018 von Weingut Leth

Leths „Roter Veltliner Klassik 2018" hat ein feines Aroma, eine angenehme Säure.

(c) Beigestellt

Ich sag nur „Roter Veltliner", und dem Franz Leth geht schon das Herz auf. Nur noch 200 Hektar gibt es von der Sorte, von der „launischen Diva", die nach dem Krieg rausgerissen wurde, weil alles „schnell, einfach und viel" sein musste, legt er los. Aber am Wagram blieb sie als „lokale Spezialität" erhalten. Wie gesagt. Leth hätte quasi das Libretto für eine ­„Roter Veltliner Oper" schon geschrieben. Und vor allem abgefüllt. Denn ich hab ihn ja nicht als Opernfreund angerufen.

Die „Presse" zeichnet dieser Tage nämlich die Weine mit dem besten Preis-Leistungs-­Verhältnis aus. Und Leths „Roter Veltliner Klassik 2018" singt dazu ein besonderes Lied. Mehr darf ich noch nicht verraten, dass er Erster geworden ist und so. Auf jeden Fall ist der Rote Veltliner mittlerweile gefragt. Er hat ein feines Aroma, eine angenehme Säure, ist aber nicht so vorlaut wie Sauvignon Blanc, Muskateller und Co. Also bei einem gepflegten Essen eher dezenter Chor im Hintergrund statt Rampensau. Roter Veltliner eben: Große Oper muss nicht teuer sein.

Weingut Leth, Roter Veltliner 2018, 8,50 Euro im „Presse"-Shop, shop.diepresse.com

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