Yoga in Gebärdensprache

Sportangebote für Gehörlose und„Schwerhörende“ werden immer diverser – und auch für Hörende angeboten. Besuch in einer etwas anderen Yogastunde.

Olivera Stolevski hat Gebärdensprache gelernt, nun bietet sie in Wien Favoriten Yogakurse an – hier mit einer ihrer Schülerinnen.
Olivera Stolevski hat Gebärdensprache gelernt, nun bietet sie in Wien Favoriten Yogakurse an – hier mit einer ihrer Schülerinnen.
Olivera Stolevski hat Gebärdensprache gelernt, nun bietet sie in Wien Favoriten Yogakurse an – hier mit einer ihrer Schülerinnen. – (c) Akos Burg

Sie hat es schon mit anderen Kursen versucht, Kurse für Hörende. Die Yogalehrer saßen vorn, erklärten und demonstrierten: strecken, beugen, halten. Vom Zusehen, vom Abschauen kann man sich in die einzelnen Übungen ein wenig hineinfinden. Die Lehrer erklärten aber auch andere, zusätzliche Dinge. Vielleicht die Herkunft dieses Sports, die Namen der Übungen, den Sinn eines bestimmten Zyklus. Oder die Atemtechnik: Bei der Wechselatmung wird jeweils ein Nasenflügel zugehalten, es ist für Anfänger eine intensive Übung. Martina hat die Anweisungen kaum verstanden. Nase zuhalten? Wie genau soll die Atmung erfolgen?

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.04.2019)

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