"Ich brauche euer Mitleid nicht"

Fabian Sixtus Körner war ein Abenteurer. Jetzt ist er Vater einer Tochter mit Trisomie 21. Er hielt das für einen „Schicksalsschlag“. Ein Irrtum. Heute reisen sie gemeinsam um die Welt: Nichts wie weg aus dem verkrampften Deutschland!

Yanti geht in eine Kindertagesstätte, aber auch oft auf Reisen: Hier ist das zweidreiviertel Jahre alte Mädchen mit Papa Fabian Sixtus Körner in Asien unterwegs.
Yanti geht in eine Kindertagesstätte, aber auch oft auf Reisen: Hier ist das zweidreiviertel Jahre alte Mädchen mit Papa Fabian Sixtus Körner in Asien unterwegs.
Yanti geht in eine Kindertagesstätte, aber auch oft auf Reisen: Hier ist das zweidreiviertel Jahre alte Mädchen mit Papa Fabian Sixtus Körner in Asien unterwegs. – Fabian Sixtus Körner

Yanti hebt die Handflächen über den Kopf. Sie formt sie zu Löffelohren, sie macht den Hasen. Yanti ist zweidreiviertel Jahre alt. Sie hat blondes Haar, ein gewinnendes Lächeln und mandelförmige Augen. Yanti hat Trisomie 21. Papa Fabian Sixtus Körner hält sie im Arm. „Wir machen mit ihr GuK“, sagt er. GuK steht für gebärdenunterstützte Kommunikation. Deshalb auch der Hase. Die bildliche Sprache soll Kindern mit verzögerter Entwicklung helfen, sich mitzuteilen.

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.06.2019)

Meistgekauft
    Meistgelesen