Erst posten, dann essen

Die Lunchbox als „Artefakt der Mutterschaft“

Im angloamerikanischen Raum wächst das Wetteifern um die schönsten Jausen.

Eltern übertreffen sich auf Instagram mit kreativen Lunchboxes (wie hier ein Beitrag von Lunchboxdad).
Eltern übertreffen sich auf Instagram mit kreativen Lunchboxes (wie hier ein Beitrag von Lunchboxdad).
Eltern übertreffen sich auf Instagram mit kreativen Lunchboxes (wie hier ein Beitrag von Lunchboxdad). – (c) Instagram

Irgendwann war Charlize Theron der Kragen geplatzt. In einem Interview hatte die Oscarpreisträgerin auf die Frage, was sie als berufstätige Mutter zweier Kinder besonders aufrege, geantwortet: „Wenn ich noch einen weiteren Instagram-Blogger sehe, der diese unfassbaren Lunchboxes packt, bringe ich mich um!“ Eine Aussage, die umgehend für eine Kontroverse sorgte, denn die bunten Dosen sind im angloamerikanischen Raum längst nicht mehr nur Behältnisse für die Schuljause, sondern haben sich mit den sozialen Medien zu „Artefakten der Mutterschaft“ entwickelt, wie sie die Soziologin Benedetta Cappellini, die zu dem Thema geforscht hat, nennt.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.09.2019)

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