Stilkritik: Herzogin Kates Kleiderwahl

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Wer Ende des Vorjahres die Hoffnung in sich wachsen ließ, dass die Herzogin von Cambridge sich outfitmäßig (zumindest...) von der Coolness ihrere künftigen Schwägerin Meghan Markle inspirieren lasse, wurde spätestens bei einem Termin Ende Jänner in London herbe enttäuscht, als Kate wie eine 50-jährige Internatsleiterin aus einer deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehserie aussah (die es, vermutlich, so nicht gibt, aber WÜRDE es sie geben...).

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Bieder wie nie kam Kate in einem übergroßen Mantel in schalem Blau (von Sportsmax), gemustertem Schaltuch (von Beulah London), dunkelblauen Pumps (von Rupert Sanderson) mit passender Clutch und - das Thema des Tages dürfte mittlerweile klar sein: Blautöne - Ohrringen und einer Halskette mit Tansanit (von G. Collins & Sons).

(c) REUTERS (TOBY MELVILLE)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Darunter, ebenfalls in Blau-Violett, ein Kleid von Seraphine, das das Outfit auch nicht mehr retten kann.

(c) APA/AFP/POOL/JONATHAN BRADY (JONATHAN BRADY)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Die Sterne müssen richtig gestanden sein, oder der Mond, oder so. Denn dieser Termin Mitte Jänner in London wird als einer jener Tage in die Geschichte des Vereinigten Königreichs eingehen, an dem die Herzogin von Cambridge mal wieder neue Schuhe anzog. Kein Crème, kein Schwarz, kein Navy.

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

DAS Gesprächsthema schlechthin. "Siehst du das? Siehst du DIESE NEUEN SCHUHE?" (Okay, to be fair: Die Schuhe - braun - scheinen nicht neu-neu zu sein, sondern ein Modell, dass die Herzogin seit längerer Zeit nicht mehr getragen hat. But still! The excitement!)

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Auch ansonsten gab es Neuigkeiten von der Modefront: Das erste Mal trat die Herzogin öffentlich ohne ihren ikonischen Lady-Diana-Verlobungsring auf und zeigte ihren Ehering aus Waliser Gold in seiner vollen Pracht. (Die braune Clutch stammt von Emmy.)

(c) imago/i Images (Andrew Parsons / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der Rest des Outfits war eh ganz okay. Der orangerote Mantel vom britischen High-Street-Label Boden hätte uns ohne Rüscherl besser gefallen (die noch dazu zerdrückt aussahen). Die Abstimmung Orange-Braun-Pfirsich (siehe Unterkleid) ist zudem sehr altbacken. Ohrringe: Perlen von Annoushka, Stecker von Kiki McDonough. Frisur: very shiny.

(c) REUTERS (Hannah Mckay)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Gleich anschließend ging es für die Herzogin weiter zu einem sportlich angehauchten Termin, und in alter Kate-Manier gab es dafür einen kompletten Outfitwechsel - hinein ins Sportgewand! In dem sich die Herzogin ganz offensichtlich immer am wohlsten fühlt (Jacke von Playbrave, Hose von Monreal London, Schuhe von Nike).

(c) imago/i Images (ROTA / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Fast schon Jackie-Kennedyiesque war der Look, den die Herzogin von Cambridge Mitte Jänner für einen Tag mit Terminen in Coventry wählte. Der Mulberry-Mantel erfüllte mit seinen klaren, schlichten Linien, seiner sichtbaren Qualität und seiner aufregenden Farbe die Kriterien, die auch schon die frühere US-First-Lady an Kleidungsstücke stellte, und Kates elegantes Styling mit schwarzen Accessoires (Clutch von Mulberry, Handschuhe mit Schleifendetail von Cornelia James) hätte Jacqueline Kennedy in den 1960er-Jahren sicher auch gefallen. Nur: Ob Jackie jemals Lederpumps mit NOPPENSOHLE getragen hätte? Denk einmal drüber nach, Kate. (Die von der "Schaufenster"-Redaktion gefürchteten Pumps von Tod's machten sich allerdings nicht schlecht in dem Ensemble. Müssen wir zugeben.)

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Den Union Jack hätte Jackie wohl auch eher nicht als Accessoire benutzt. (Morganitohrringe: von Kiki McDonough.)

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Ein weiteres Kennedy-Motiv. Die Frisur der Herzogin sitzt ähnlich gut wie einst bei Mrs Kennedy und lässt sich vom Wind nicht verunsichern. Der Mantel hielt unterdessen in strahlendem Pink dem kühlen Wetter entgegen. Kate führte das Mulberry-Teil übrigens und passenderweise das erste Mal in New York City aus - 2014 während ihrer Schwangerschaft mit Prinzessin Charlotte. (Englische Klatschblätter interpretieren die Wahl des Mantels deswegen als Kates wenig dezente Antwort auf die Mädchen-oder-Bub-Frage. Das glauben wir freilich nicht. Aber wir laden gern zur Spekulation ein.)

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Hier ein sehr erhabener Blick über die königliche Schulter.

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Von einem unangekündigten Termin der Herzogin Mitte Jänner in London gibt es nur ziemliche Low-key-Fotos - nichts desto trotz erkennt man gut: Kate entschied sich für einen Schwangerschaftslook, den sie schon einmal ausgeführt hatte (2014 in New York City nämlich).

Twitter/@AFNCCF
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Deswegen stammt die lange Tweedjacke mit Glitzerfäden und Stehkragen auch von der US-amerikanischen Designerin Tory Burch. Darunter trug die Herzogin - wie 2014 - einen schwarzen Rollkragenpullover und schwarze Jeans.

Twitter/@AFNCCF
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Nur ganz unten- und obenrum gab es eine Veränderung des alten Looks: Anstelle von schwarzen Pumps wählte Kate diesmal schwarze Stiefeletten von Aquatalia, die Silber-Krokodilsohrstecker von 2014 tauschte sie gegen Diamantohrringe von Mappin & Webb.

Twitter/@AFNCCF
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Eine jubelnde Menge wie bei Schwägerin in spe Meghan Markle gibt es bei Auftritten von Kate Middleton keine (mehr). Der als schüchtern geltenden Herzogin dürfte das vielleicht sogar ganz recht sein. Sie zeigt sich Mitte Jänner in London strahlenden Teints in einem dunkelblauen, klassischen Wollmantel mit leicht ausgestelltem Rock (von Hobbs) von ihrer besten Classic-Kate-Seite.

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Catherine, Duchess of co-ordination, zeigte zudem auch ihr anderes Talent: farbliche Abstimmung. Alles schön dunkelblau! Selbst die Matierialien wurden überlegt zusammengesetzt. Handtäschchen (von Stuart Weitzman) und Handschuhe passen perfekt zu den Raulederpumps mit mandelförmiger Spitze von Jimmy Choo. Verlobungsring und Ohrringe, beide mit Saphiren und Diamanten, wurden schon vor ihr von Lady Diana Spencer aufeinander abgestimmt. (Unter dem Mantel blitzt übrigens ein Schwangerschaftsklassiker von Kate hervor: ein Kleid mit floralem - natürlich blau getöntem - Muster von Seraphine.)

(c) imago/i Images (Andrew Parsons / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Hier, der Vollständigkeit halber, noch ein Foto von Kates gerade noch nicht vom Wind zerzausten Frisur.

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Sie ist die royale leading lady. Während alle Welt im Moment auf Schwägerin in spe Meghan Markle schaut, begann Kate Middleton, Herzogin von Cambridge, das neue Jahr 2018 so selbstbewusst wie nie zuvor. Strahlend schön, gut gelaunt und ganz in sich ruhend ging sie zusammen mit Prinz William und Prinz Philip zu einem Gottesdienst in die Maria-Magdalena-Kirche bei Schloss Sandringham.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Dabei war sie gekleidet wie eine Titelheldin in einem englischen 1980er-Jahre-Adelsroman - Alpaca-Fellhaube (Lacorine), langer Tweedmantel (Moloh), braune Wollhandschuhe mit Kunstfellbesatz (Cornelia James), weinrote Lederpumps mit Fransen (Tod's), Saphir- und Diamantohrschmuck (Lady Diana Spencer). Und als besonderes Accessoire: jene Chanel-Handtasche, die uns (unter anderem) als Anlass dafür diente, Kates Paris-Look in unsere Bestenliste 2017 aufzunehmen. Love.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Und übrigens: Traditionell war bei dem Kirchgang Anfang Jänner auch Kates Schwester Pippa Middleton (r. außen) mit von der Partie, diesmal in einem langen, blauen Mantel und mit James Matthews (2. v. r.) - nicht mehr bloß verlobt, sondern schon verheiratet. (Links: Kates enge Freunde Laura und James Meade.)

(c) imago/Paul Marriott (Paul Marriott)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Die jüngere Middleton holte sich eindeutig Inspiration bei Meghan Markle - in Sachen Bademantel-Wollwickelmantel (von The Fold) und öffentlichem Händchenhalten.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

2017

Sollten Sie jemals nach Inspiration für festive dressing gesucht haben: Look no further. Die Herzogin von Cambridge hilft Ihnen gerne weiter. Als verspätetes Weihnachtsgeschenk, quasi.

(Und falls Sie auch noch Beratung in Sachen abgestimmter Blumenschmuck brauchen sollten - just ask.)

(c) imago/i Images (Andrew Parsons / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Für den perfekten Weihnachtslook beim alljährlichen Weihnachtsmessenbesuch in Sandringham wählte die Duchess of Cambridge einen candycanefarbenen Mantel von Miu Miu (!!! A first!) mit schwarzem Samtkragen, obendrauf einen Hut aus Alpacafell, untenrum schwarze Strumpfhosen und die gefürchteten Noppen-Heels von Tod's - die seltsamerweise immer besser dazupassen. Als Accessoires fungierten schwarze Handschuhe von Cornelia James, eine schwarze Mulberry-Clutch, Citrin- und Diamantohrringe von Kiki McDonough und Prinz Williams Hand zum Händchenhalten...

(c) APA/AFP/ADRIAN DENNIS (ADRIAN DENNIS)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

...immerhin gab es 2017 in puncto öffentliches Turteln erstmals Konkurrenz für das Herzogspaar: Meghan Markle begleitete Prinz Harry zum ersten Mal zum Gottesdienst. Neben der bestens gekleideten Schwägerin in spe wusste Kate aber durchaus zu glänzen. Apropos: Der Mantel der Herzogin nicht mit Glitzerfäden durchzogen, sondern tut nur so als ob.

(c) imago/i Images (Andrew Parsons / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Für manche Leute Tradition, so auch für die Herzogin von Cambridge: das "Nussknacker"-Ballett zur Weihnachtszeit. Kate besuchte Mitte Dezember zusammen mit ihrer Schwester Pippa und Mama Carole Middleton eine Vorstellung in London - privat. Dennoch sagte sie Hallo zur Bühnenmann- bzw. -frauschaft, dieses Foto schaffte es ins Netz, und somit auch das Outfit der Herzogin: ein Cape von Zara, ein Minikleid mit Herz-Motiv von Alexander McQueen und schwarze Stiefeletten.

Instagram/@barbarazorzato
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Ein Alljahresklassiker: das Weihnachtsmittagessen, bei dem alle (auch die entfernten) Verwandten der Queen im Londoner Buckingham-Palast zusammenkommen. Und sich dabei beim Eintreffen brav von den Fotografen ablichten lassen. Dieses Jahr erhaschten die Paparazzi nicht nur einen Blick auf die Herzogin von Cambridge (und ihr Outfit: Cape von Zara, Stola aus Kunstpelz von Jigsaw - Kate war einst Praktikantin bei dem Label -, weinrotes Kleid von Goat und metallisch anmutende, große Ohrringe)...

(c) imago/i Images (Andrew Parsons / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

...sondern auch auf die kleine Prinzessin Charlotte. Ebenfalls sichtsbar: Kates unbändiger Wille, jedwede und alle Outfits aufeinander abzustimmen. Die Prinzessin trägt also folgerichtig ebenfalls Rot.

(c) imago/i Images (Ben Stevens / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Dieses beinah klinisch reine Foto, das die Cambridges für ihre Weihnachtskarte auswählten, sorgte im Internet für einigen Spott ("Wie ein Werbebild für Levittown in den 1950ern"). Modisch bewies die Familie aber einmal mehr, dass sie colour coordination perfekt beherrscht. Kate holte für den Anlass - das Foto wurde im Juni 2017 beim Geburtstag der Herzogin von Cornwall aufgenommen - ein älteres Catherine-Walker-Ensemble aus dem Kleiderschrank, dazu gab es ansonsten keine Überraschungen, nämlich ihre geliebten hautfarbenen Pumps von Gianvito Rossi und Ohrringe von Kiki McDonough.

(c) REUTERS (HANDOUT)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Mitte Dezember gab es mal wieder einen royalen Paarlauf: In perfekt aufeinander abgestimmten Outfits - nach sechs Jahren Ehe kann man das sicherlich perfektioniert haben - erschienen Herzogin und Herzog von Cambridge zu einem Gottesdienst in London. Motto war offensichtlich Feeling blue.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Die Herzogin ihrerseits trug Schlapphut, Wollmantel (Carolina Herrera), Handtäschchen (L. K. Bennett), Pumps mit Blockabsatz (Jimmy Choo), Handschuhe mit Mascherl am Handgelenk - und all das in Blautönen.

(c) imago/PA Images (Matt Crossick)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Passenderweise besitzt die Herzogin auch Lady Dianas Saphir- und Diamantohrringe, Blautöne also auch hier. Der Herrera-Mantel mit seitlichen Falten ist in der Tat very chic. Aber warum Kate in ihren Schwangerschaften so häufig lieber Kleidung in großen Größen als spezielle Schwangerschaftsstücke (oder Maßgeschneidertes - sie könnte es sich immerhin leisten) trägt, werden wir nie verstehen. Auch dieser Mantel sieht einfach eindeutig zu groß aus.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Vielleicht sind wir auch deswegen bei unserem Fazit ein bisschen hin- und hergerissen. Auf den ersten Blick: ein elegantes Ensemble. Und nach dem zweiten Blick müssen wir uns die Frage stellen: Wollte Kate sich heute extra zehn Jahre älter machen? Hat man manchmal solche Tage? Well, in ihrem Fall: We'll never know.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Kate's great coat streak geht offenbar weiter. Zu einem Termin Mitte Dezember in London gab es Festlich-Funkelndes in Form eines riojaroten Tweedmantels mit eingewobenen Laméfäden und Samtbesätzen an der Herzogin zu sehen: Die Weihnachtssaison ist einfach die beste Zeit des Winters, um die etwas verspielteren Exemplare aus dem Kasten zu holen - im Falle der Herzogin von Cambridge handelt es sich wohl aber nicht um einen Kasten, sondern eher ein ganzes Mantel-Archiv. Aus diesem stammt auch dieser Mantel: Kate trug das Teil vom Schwangerschaftsmodelabel Séraphine bereits 2014 bei einem Termin in New York City - damals war Prinzessin Charlotte unterwegs.

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Ein schwarzes Kleid darunter - so gut kann Weihnachten aussehen. Als Accessoires wählte Kate eine schwarze Handtasche von Mulberry, Diamantohrstecker vom Juwelier Asprey, schwarze blickdichte Strümpfe - und erneut die einst fürchterlich kombinierten Noppen-Pumps von Tod's, die aber auch bei diesem Outfit nicht aus der Reihe tanzen. Zum Glück.

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Kate, Herzogin von Cambridge, Queen of Coats, schlägt zurück, jetzt, wo sie plötzlich tatsächlich ernstzunehmende Konkurrenz in Sachen Mäntel hat. Für einen Termin Anfang Dezember in Manchester wählte die Herzogin von Cambridge einen gerade geschnittenen Karo-Mantel mit grafischen Akzenten - etwas länger als bei ihr üblich - und kombinierte das Teil von L. K. Bennett mit schwarzen blickdichten Strumpfhosen, Mulberry-Handtäschchen, Pumps von Tod's (genau: jene gefürchteten Noppen-Pumps, die aber bei diesem Outfit das erste Mal wirklich dazupassen) und Diamantohrringen von Mappin & Webb. Sehr schick.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Ob der Mantel, der offenbar aus sehr steifem, eleganten Wollstoff gemacht ist, wirklich gut mit dem Schwangerschaftsbauch verträglich ist, ist hingegen eine andere Frage. Ein bisschen komisch abstehen tut er schon.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Unter dem Mantel versteckte die Herzogin auch ein festlich-rotes Kleid von Goat - einer britischen Marke, die sie während ihren Schwangerschaften präferiert - mit coolem Kragen. Nicely played. Ja, Kate. Wir freuen uns auch.

(c) APA/AFP/POOL/OLI SCARFF (OLI SCARFF)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Diamonds and pearls hieß es für die Duchess of Cambridge beim alljährlichen Diplomatenempfang der Queen im Londoner Buckingham-Palast Anfang Dezember. Während wir bei dem Anlass nur sehr, sehr selten Fotos vom ganzen Outfit sehen (was immer äußerst schade ist, wann sieht man schon große Roben? In dem Fall ist der Verlust fast noch bitterer: Das weiße Kleid mit Kristallbesatz scheint, allein dem Kragen nach, ein richtiger Hingucker zu sein) - die Gäste werden ausschließlich beim Eintreffen im Auto von Paparazzi fotografiert, Aufnahmen von der Veranstaltung selbst gibt es der Diplomatie willen keine -, ergötzen wir uns lieber an der exquisiten Schmuckauswahl, die die Herzogin für den Auftritt traf. Die Perlenohrringe stammen aus dem Nachlass von Lady Diana, das Diamantencollet aus der Schatztruhe von Königin Elizabeth. Die "Cambridge Lovers Knot"-Tiara ebenso - sie war zugleich ein Lieblingsstück von Lady Diana.

(c) imago/i Images (Andrew Parsons / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Falls Meghan Markle, Neo-Verlobte von Prinz Harry und Bewerberin für die britische Staatsbürgerschaft, in den nächsten Monaten des anstehenden England-Kennenlernens nach Beispielen dafür suchen sollte, wie sich britische Landadelige seit Jahrzehnten für einen Spaziergang kleiden - look no further. Ihre Schwägerin in spe Kate Middleton machte es bei einem Termin in London Ende November vor. Lederstiefel in Wellie-Optik (von Penelope Chilvers), Barbour-Jacke, Rolli (mit Honigwabenmuster und natürlich von einem High-End-Label - von Temperley London), enge Hosen - alles unauffällig in Schwarz, Braun, Grün. Upper-Class-Camouflage nennt man das.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Ach ja, und neben der gesunden Gesichtsfarbe - die frische Luft! - nicht zu vergessen: selbstverständlich Diamantohrringe (von Kiki McDonough, no na). Und eine Tasse Tee. Wo ist meine Tasse Tee?

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Hätte am Vortag nicht so ein besonderes Ereignis im Kensington-Palast stattgefunden, würden Fans der britischen Herzogin Catherine einfach das wunderschöne Outfit der 35-Jährigen genießen - und sich dann wieder anderen Dingen widmen. Hätte, hätte, Fahrradkette. Meghan Markle und Prinz Harry sind verlobt, und Schwägerin Kate stellte sich bei dem Termin Ende November in London sogar den Fragen der Reporter - zum ersten Mal in ihrer royalen Karriere: Ja, die Herzogsfamilie sei "absolut begeistert" von der Nachricht. "Wir wünschen ihnen nur das Beste und hoffen, sie genießen diesen glücklichen Moment." (Die Realisierung, gerade ein Direktzitat von der ansonsten vornehm schweigenden Herzogin von Cambridge abgetippt zu haben, muss noch ein bisschen sickern... Meghan Markle verändert die Windsors bereits jetzt.)

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Weil das hier aber die "Stilkritik" ist, wollen wir trotzdem Catherines Outfit besprechen - von dem wir ganz angetan sind. Das Midikleid von Kate Spade spielt genau in der Liga der Herzogin, die die dunkelroten Töne des Kleides in ihren rauledernen Accessoires auffing (Clutch von Mulberry, Pumps von Gianvito Rossi) - herbstlich, festlich, gut koordiniert und dabei nicht langweilig. Und als kleine Refernz an die glücklich-sentimentale Stimmung zuhause gab es die Saphir- und Diamantohrringe von Lady Diana Spencer als Draufgabe. (Die natürlich lockige Frisur tut Kate übrigens nur Gutes.)

(c) REUTERS (MARY TURNER)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Und alle so: wow. Die Herzogin von Cambridge verwandelte sich zum Anlass einer Gala in London Ende November in Prinzessin Elsa aus dem Disney-Kinderfilm "Frozen". Das passende Glitzer-all-over-Kleid plus Täschchen lieferte Jenny Packham, eine der liebsten Designerinnen der Herzogin, die Silberlamé-Schühchen Oscar de la Renta, die Diamantohrringe die Queen höchstpersönlich, und es zeichnete sich ein voller Erfolg ab, bis...

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

...Kate irgendwann einmal stehen blieb und der Saum des Kleides sichtbar wurde. Spitzenborte und Bodenlänge UND Transparenz tun dem Gesamtbild des Kleides keinen Gefallen. Wäre der transparente Überhang weg und das Kleid dort beschnitten, wäre die Länge vielleicht genau die richtige gewesen - so sieht das Kleid leider, leider ein bisschen zu sehr nach Leihgabe des Kostümfundus aus.

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Allzu streng wollen wir freilich jetzt auch nicht sein, immerhin: Wann sieht man so ein aufwendiges, außergewöhnliches Teil? Würden wir Punkte vergeben - 4 von 5 möglichen.

(c) APA/AFP/POOL/EDDIE MULHOLLAND (EDDIE MULHOLLAND)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der funkelnde Besatz (mit Kunsstoff und Kristallsteinchen) ist in florale Motive und Sternchen (!!!) aufgeteilt. So viel offenherzige Prinzessinnenoptik sind wir von der Herzogin gar nicht gewohnt, aber once in a while ist das durchaus erlaubt. Vorweihnachtliche Begeisterung! Glitzer-Flitzer!

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Klare Linien, kein Schnickschnack: Solcherlei Business chic ist man von der Herzogin von Cambridge eigentlich nicht gewohnt. Bei einem Termin Ende November in Birmingham zeigte sich Englands Prinzessin dennoch von einer modisch unaufgeregten Seite. Schwarze Jeans, schwarzer Rollkragenpullover, schlichter Mantel (Goat), schwarze Handtasche (Mulberry), schwarze Boots (Russell and Bromley), kleine Diamantohrringe (Kiki McDonough) - mehr brauchte es für das Outfit nicht.

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Schon fast zu reduziert wirkte das Outfit - allerdings machte Kates gute Laune eigentlich alles wieder wett. Und der Mantel - den die Herzogin schon während ihrer zweiten Schwangerschaft ausgeführt hatte - erinnerte dann doch ein wenig an die Eleganz einer Jackie Kennedy (wenn auch in einer Autofabrik).

(c) APA/AFP/PAUL ELLIS (PAUL ELLIS)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der schlichte Look samt Rolli und Jeans machte im Verlauf des Tages dann allerdings mehr Sinn: Die Herzogin von Cambridge musste nämlich für einen Stadionbesuch, ebenfalls in Birmingham, in Sportklamotten schlüpfen. Geübte Kate watchers wissen, dass diese Outfitwechsel untertags häufig etwas seltsam enden: Diamantohrringe mit Sportschuhen (in dem Fall von New Balance)? Trainingsjacke (in dem Fall eine Skijacke von Perfect Moment) mit Hochglanzfrisur? Der Termin in Birmingham stellte diesbezüglich keine Ausnahme da, Fazit: Awkward.

(c) REUTERS (ANDREW YATES)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Zumindest die Sache mit den Haaren schien Herzogin Catherine lösen zu wollen und band sich flugs einen Pferdeschwanz.

(c) REUTERS (ANDREW YATES)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

(Apropos Autos: Dieses Foto einer strahlenden Kate hinter dem Lenkrad beim Testfahren während des Termins möchten wir Ihnen keinesfalls vorenthalten.)

(c) APA/AFP/POOL/PAUL ELLIS (PAUL ELLIS)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Für einen Termin Mitte November in London machte es sich Herzogin Catherine einfach: Sie holte einfach eines jener Outfits zurück auf die Bühne der Weltöffentlichkeit, das sie schon in einer ihrer vorigen Schwangerschaften ausgeführt hatte. Der hellrosafarbene schlichte Wollmantel stammt vom britischen Label Goat, das schwarze Dress mit weißem Krägelchen von der High-Street-Marke Topshop. Dazu trug die Herzogin Perlenohrringe von ihrer Lieblingsjuwelierin Kiki McDonough und dem Schmucklabel Annoushka.

(c) APA/AFP/POOL/RICHARD POHLE (RICHARD POHLE)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der picksüße Look wurde glücklicherweise etwas geerdet - von den schwarzen Raulederstiefeln (Stuart Weitzman für Russel and Bromley), die die Herzogin statt den üblichen schwarzen Pumps wählte. (Anm. d. Red.: Manche Wünsche werden also doch erhört.) Die schwarze Mulberry-Clutch Middletons war unauffällig wie eh und je ebenfalls Teil des Ensembles.

(c) REUTERS (Paul Hackett)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Das alljährliche Soldatengedenken beim Londoner Außenministerium Mitte November lässt den Royals kaum Spielraum bei der Auswahl ihrer Outfits. Wer nicht Uniform trägt (oder tragen kann), kommt in Schwarz, die Gedenkabzeichen - die roten Mohnblumen - müssen ohnehin mit von der Partie sein. Kate entschied sich für eine Mischung der zwei Stilvorgaben und erschien in einem taillierten Mantel von Dolce & Gabbana - mit glänzenden Knöpfen in Goldoptik. Auch ein zweites neues Stück führte die Herzogin aus: eine schwarze Clutch mit Goldrand vom britischen Label Emmy.

(c) imago/i Images (Andrew Parsons / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der obligate Kopfschmuck war hingegen altbekannt (genauso wie die schwarzen Mascherl-Handschuhe von der königlichen Lieferantin Cornelia James und die sonnenförmigen Ohrringe von Oscar de la Renta): Die Herzogin vom Cambridge entschied sich dieses Jahr erneut für ein Teil von Star-Hutmacher Philip Treacy, das sie schon viele Jahre in der Hutschachtel hat. Und der Hut lieferte auch die Steilvorlage für einen stylingtechnisch mutigen Zug Middletons. Sie trug die Haare als "Faux Bob", als falschen Bob also. Die Spitzen wurden dafür unter die Hutkrempe gesteckt. Insgesamt wirkte das gesamte Styling allerdings ein bisschen zu sehr wie eine Verkleidung.

(c) imago/i Images (i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Die britischen Eighties waren die Zeit Margaret Thatchers, der jungen und aufgerüschten Lady Diana Spencer, von Samt und Glitzer, Haarspray und semidurchsichtigen Strumpfhosen: Offenbar borgte sich Catherine, Herzogin von Cambridge Inspiration aus diesem Jahrzehnt für einen Auftritt Anfang November in London. Sie trug einen maßgeschneiderten Samtmantel mit Swarovski-Kristallknöpfen von Catherine Walker - jenem Londoner Modehaus, das auch Lady Diana in den 1980er-Jahren häufig einkleidete - und kombinierte dazu ein schwarzes Kleid mit asymmetrischem Saum, halbdurchsichtige Strumpfhosen, schwarze Rauleder-Pumps und sogar Perlenohrringe der früheren Fürstin von Wales. Zeitzeugen, quasi.

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Auch das Handtäschchen der Herzogin stammte aus der Retro-Kleiderkiste: Das schwarze, mit schwarzen Schmuckperlen bestickte Stück ist tatsächlich ein altes Modell von einem Label namens Magid. Vintage kann Kate Middleton also auch. Eigentlicher - vermeintlich ungewollter - Higucker blieb bei all dem Glanz und Glitzer aber dennoch die überdimensionierte, wagenradgroß wirkende "Poppy"-Filzbrosche am Kragen des Mantels. Rote Mohnblumen gelten als Gedenkzeichen im englischen Gedenkmonat November.

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Let's be honest: Kate Middletons Outfit bei einem Termin Anfang November in London mag zwar auf den ersten Blick ganz süß und herbstlich wirken, aber auf den zweiten..? Es scheint irgendwie nicht elegant genug zu sein.

(c) imago/Starface (Papixs / Starface)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Wie sooft tappt die Herzogin von Cambridge mit dieser dunkelroten Nummer des britischen Labels Goat in die Falle des schlechten Schnitts. Oben zu viel Stoff, unten zu kurz, ein bisschen schief, und als Draufgabe wirkt das Material des Kleides genau nach jener Sorte Stoff, die stets an der Strumpfhose picken bleibt. (Wie gesagt, "wirkt": Das Kleid ist eigentlich zu 100 Prozent aus Wolle gefertigt. Die Fotos scheinen dem Stück Unrecht zu tun.) Womit wir beim zweiten Thema wären: Strumpfhosen. Gepaart mit Kates neuen Lieblingsschuhen - den gefürchteten Gumminoppen-Heels von Tod's aus der Kategorie "Praktisches Schuhwerk für Prinzessinnen" - ist die Gesamtwirkung der unteren Partie des Outfits: Wie viele Schwarz-Töne gibt es eigentlich? Schwarze Stiefel hätten den Look geerdet.

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Zu guter Letzt, wie vier Tüpfelchen auf dem I, wären dann da auch noch diese fragwürdigen Hochglanz-Metallknöpfe auf der linken Schulter, die nicht so recht mit dem Rest des Kleides und den Diamantohrringen von Mappin & Webb - und der November-Gedenk-"Poppy" - zusammenpassen wollen. Als (Mini-)Bauchsichtschutz verwendete die Herzogin übrigens ihre altbekannte schwarze Mulberry-Clutch.

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Apropos Bauch: Hier noch ein Foto desselben. Drinnen wirkte das Wollkleid dann übrigens ganz okay, vielleicht war also doch nur der Wind schuld? Allerdings: Bei dem aktuellen Schludderwetter in London hätte das Kleid in Kombination mit einem Mantel vielleicht weniger, nun ja, verstörend gewirkt. (US-amerikanische Medien gaben sich bei diesem Outfit gar nicht der Stilfrage hin, sondern diskutierten ausgiebig die Frage, ob die Herzogin nicht Zwillinge erwarte.)

(c) imago/i Images (i-Images / Pool)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der Gala-Auftritt von Kate Middleton Anfang November in London war wohl einer, der der schwangeren Prinzessin nicht viel Mühe gemacht haben dürfte: Die Party fand in der Orangerie des Kensington-Palasts statt, in dem die Herzogsfamilie von Cambridge lebt, und auch das Kleid hatte Catherine praktischerweise schon längst im Kasten - den Entwurf aus schwarzer Spitze von Diane von Fürstenberg trug die Herzogin schon 2014, während ihrer zweiten Schwangerschaft. Das bodenlange Kleid ist vorteilhaft geschnitten, was es für die Herzogin wohl zu einem passenden Schwangerschaftsabendlook macht, und zaubert eine statuenhafte Silhouette.

(c) APA/AFP/POOL/FRANK AUGSTEIN (FRANK AUGSTEIN)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Änderungen zum Auftritt 2014 gab es freilich schon: Die Haare trug Middleton diesmal offen und lockig und nicht in einer Hochsteckfrisur (leider!), und auch die Accessoires wurden durchgewechselt. Die Herzogin debütierte ein neues, romantisches Diamantarmband unbekannten Ursprungs und trug von der Queen geliehene Diamantohrringe; dazu kombinierte sie eine schwarze Clutch von Prada - und einen "Poppy"-Anstecker, der im Gedenkmonat November als Erinnerung an gefallene Soldaten von Briten am Revers ausgeführt wird. (Das gleiche Outfit trug die Herzogin dann wenige Tage später zum Festdîner bei Königin Elizabeth und Prinz Philip auf Schloss Windsor - mit opulentem Perlenschmuck.)

(c) imago/i Images (i-Images / Pool)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Kate Middleton will nun ja voranschreiten in die Welt der Vollzeit arbeitenden Royals, und bei der gepflegten Britin merkt man das als erstes auf der Fashion-Front. Vorbei sind die Tage der enganliegenden Etuikleider, die Herzogin von Cambridge trägt jetzt full-on Lehrerinnenlook, in diesem Fall eine beige Boutique-Moschino-Weste mit schwarzen Mascherln und perfekte Föhnfrisur für ein Beratungsgespräch zu Frauengesundheit im Londoner Kensington-Palast Anfang November.

Twitter/@KensingtonRoyal
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Schau mal, wer da krabbelt: Catherine Cambridge absolvierte Ende Oktober eine Tennis-Trainingseinheit in London, freilich nicht zum Privatvergnügen, sondern um junge Menschen zu inspirieren, zum Schläger zu greifen - sportlich natürlich. Zur Hose des High-end-Sportartikelherstellers Monreal London trug die Herzogin ein Paar Nike-Laufschuhe, über die wir uns dringend unterhalten müssen. Nachdem Kate Middleton schon vor wenigen Wochen Tod's-Heels mit Gumminoppen trug, liegt der Verdacht nahe, dass die futuristische Sohlenausfertigung mancher Modelle der Herzogin wirklich gefallen, so richtig sogar, und das wäre auch in Ordnung, trüge die Herzogin von Cambridge mehr Comme des Garçons oder Rick Owens, aber sie das tut sie nun einmal nicht, sie trägt Barbour oder Jenny Packham, und genau deswegen ergeben diese Schuhe einfach keinen Sinn.

(c) REUTERS (Toby Melville)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Aber: Es ist natürlich eine Kunst, eine Trainingsjacke und -hose, Plastiknoppenschuhe mit durchsichtiger Sohle und ein Tennisshirt mit Diamantohrringen (von der Londoner Juwellierin Kiki McDonough), einer - für britische Royals im November obligaten - "Poppy" zum Gedenken an gefallene britische Soldaten und Lady Diana Spencers Verlobungsring (plus Ehering aus walisischem Gold) zu kombinieren. Eine Kunst, die die meisten von uns glücklicherweise nie ausüben werden müssen. (Diamanten und Sportschuhe!)

(c) REUTERS (Toby Melville)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Fans von Kate Middleton müssen zurzeit abwägen: Freuen sie sich über die spontan eingeschobenen Termine der schwangeren und unter starker Morgenübelkeit leidenden Herzogin - oder finden sie die Looks zum Haareraufen? Mitte Oktober überraschte Catherine mit einem Auftritt in London, gleichermaßen überraschend war aber auch das Styling: Zum Folklore-Military-Blazer (von der Alberta-Ferretti-Diffusion-Line Philosophy di Lorenzo Serafini) trug Kate hautenge Jeans im Used-Look und Western-Booties mit Silber-Details (von Russel and Bromley).

(c) REUTERS (POOL New)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Unsere Reaktion auf das Outfit? Ziemlich genau dieser Gesichtsausdruck. Mix and match, daneben gegangen. (Den Blazer besitzt die Herzogin übrigens auch in Rot - sie trug ihn zu einem Militär-Event im Winter.) (Die Ohrringe stammen freilich von Sloane-Juwelierin Kiki McDonough.)

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Hier steppt der Bär: Mitte Oktober überraschte die schwangere Herzogin von Cambridge die Gäste einer "Paddington Bear"-Veranstaltung am Londoner Bahnhof Paddington mit ihrer königlichen Anwesenheit und sah dabei ein bisschen aus wie eine Konfektbox. Die Prinzessin schien einen guten Tag (und einen strahlenden Teint!) zu haben und tanzte gleich mit dem Maskottchen des beliebten Kinderbuchs.

(c) imago/i Images (i-Images / Pool)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Dabei nicht zu übersehen: Kates bereits stattlicher Babybauch, akzentuiert durch das schwarze Taillenband des Orla-Kierly-Etuikleides, das itself - nun ja, was wäre die richtige Bezeichnung dafür? - wohl lachsmoussefarben war.

(c) REUTERS (POOL New)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Alles in allem ein etwas schaler Look, und die Blütenappliqués des Kleides driften haarscharf an der Grenze zum Kindischen entlang. Mit dabei hatte Kate übrigens ihre Lieblingsaccessoires: Prinz William, Prinz Harry, Ohrringe von Kiki McDonough (nicht im Bild), eine schwarze Mulberry-Clutch und ihre Cartier-Uhr (im Bild). Neu sind die Raulederschuhe mit Blockabsatz und Noppensohle (?!?!) von Tod's.

(c) imago/i Images (i-Images / Pool)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Mit einem Auftritt bei einer Gala im Buckingham-Palast in London kehrte Herzogin Kate Anfang Oktober zurück in den Termin-Zirkus, nachdem sie ihre starke Schwangerschaftsübelkeit nicht nur zu einer frühen Verkündung der dritten Baby-News, sondern auch zu einem gut einmonatigen Krankenstand zwang. In der Pause hat Kate jedenfalls eine Sache nicht verlernt: sich konservativer zu kleiden als die Queen.

(c) Heathcliff O'Malley (POOL New)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

An der Seite von Ehemann Prinz William und mit Unterstützung von Prinz Harry von Wales - der seinerseits gerade mehr Überschriften generiert als seine Schwägerin - schüttelte eine wie üblich gut frisierte Catherine die Hände von geladenen Gästen.

(c) Heathcliff O'Malley (POOL New)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Den wachsenden royalen Babybauch (Geburtstermin nach wie vor unbekannt) umhüllte Kate mit einem - pun intended - babyblauen Kleid der britischen Designerin Alice Temperley, das sie wohl bewusst eine Nummer größer gewählt hatte: Die Ärmel waren für die Herzogin viel zu weit, und auch ansonsten hing das biedere A-Linienkleid (mit eigenwilligem Spitzendesign und noch eigenwilligeren undurchsichtigeren Stoffpaneelen im Rock) etwas zu unförmig auf ihr. Die seltsame schwarze Masche am Kragen spiegelte Kate in den Accessoires (Schuhe von Gianvito Rossi, Clutch von Mulberry), die Farbe des Kleides in Riesenklunkerohrringen der von ihr geliebten Juwelierin Kiki McDonough.

(c) Heathcliff O'Malley (POOL New)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der erste Auftritt nach der Sommerpause - und dann das: Bei Niederschlag mussten die Herzogin und der Herzog von Cambridge Ende August durch den Garten staksen. Zum Glück hatten sie es nicht weit. Der Termin fand im holländischen Garten des Kensington-Palastes in London statt, die Familie lebt in einem Apartment des Palastes.

(c) APA/AFP/POOL/KIRSTY WIGGLESWORTH (KIRSTY WIGGLESWORTH)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Für den Gartenbesuch kleidete sich Kate wie üblich dem Thema entsprechend: grün und frisch und mit Pflanzenmotiven - und ein bisschen zu sommerlich für den Augustregen. Das gemusterte Prada-Kleid dürfte wohl unter der Annahme gekauft worden sein, dass das Londoner Wetter ein! Mal! mitspielen werde. Das hochgeschlossene Teil steht der Herzogin dennoch ausgezeichnet. (Findet eigentlich noch jemand, das Kate mit dem Look aussieht wie ihre Schwester Pippa?)

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Naja, sehen wir es positiv: So hatte die Herzogin neben den beigen High Heels (von L. K. Bennett) und den grünen Monica-Vinader-Ohrringen noch ein weiteres Accessoire - einen rotbraunen Regenschirm.

(c) REUTERS (HANNAH MCKAY)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Dieses Outfit können auch keine Diamant- und Perlenohrringe von Lady Diana mehr retten: Nach der modisch aufregenden Tour durch Polen und durch Deutschland fühlen sich die jüngsten Stilentscheidungen der Herzogin von Cambridge beinahe schon wie persönliche Rückschläge an. Bei einem Termin Ende Juli in Belgien sah das Outfit der Herzogin aus wie ein beliebiges Mix and match von Grau- und Weißtönen. (Nicht im Bild ist - zum Glück - die pinke Prada-Clutch, die Kate dazu kombinierte. Der Braunton der Schuhe von Gianvito Rossi geht glücklicherweise ebenfalls im Gras unter.)

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Allein der Hut von Jane Taylor scheint Hunderte Farbnuancen in sich zu vereinen. Und: Warum ein Mantelkleid von Catherine Walker einen sichtbaren Zipper haben muss, versteht wirklich niemand - noch dazu neben einer Perlenbrosche von Königin Elizabeth.

(c) APA/AFP/JOHN THYS (JOHN THYS)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Der berühmte Badewannen-Hut von Lock & Co., den Kate bereits ein Mal zur Geburtstagsparade der Queen getragen hatte, feierte Ende Juli in Belgien seine Rückkehr auf Kates Haupt. (Auch die Balenciaga-Perlenohrringe und die Perlenbrosche stammen von Geburtstagsparadenoutfits.)

(c) APA/AFP/POOL/ALAIN ROLLAND (ALAIN ROLLAND)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Auch ein anderes ikonisches Kleidungsstück der Herzogin wurde dabei aus dem Kleiderschrank entlassen: jenes Alexander-McQueen-Mantelkleid, das sie auch bei Prinzessin Charlottes Taufe getragen hatte. Diesmal wurden die Teile mit einer silber-goldfarbenen Clutch von Anne Grand-Clement und grauen Raulederpumps ausbalanciert.

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Nanu? Was ist mit Kates Vorliebe für Navy, Creme und Bordeauxrot passiert? Eine lavendelblaues Kleid von Emilia Wickstead trifft bei einem Auftritt in Hamburg auf eine rote Schlangenlederclutch von Anya Hindmarch und hellrosafarbene Pumps von Gianvito Rossi: eine mutige Wahl, die absolut aufgeht, und untypisch ist für die Herzogin von Cambridge.

(c) imago/Starface (Papixs / Starface)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Die Ohrringe mit Amethysten von Kiki McDonough fügten sich nahtlos in das Ensemble ein. (Das maßgeschneiderte Kleid hat freilich eine klassische Silhouette.)

(c) REUTERS (POOL)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Ein royaler Ausgeh-Look: Zu einem Empfang in Berlin kommen Kate und William abendlich herausgeputzt, sie etwas glamouröser als er in einem Kleid des deutschen Designers Markus Lupfer (mit Vogelmuster!) und Prada-Sandaletten.

(c) imago/Future Image (Frederic Kern)