Heute gibt's für Mama Blumen und Likes auf Instagram

94 Jahre nach seiner Einführung in Österreich ist der Muttertag auch bei uns kaum mehr politisch, sondern emotional bis kitschig.

Der Muttertag ist heute emotional bis kitschig.
Der Muttertag ist heute emotional bis kitschig.
Der Muttertag ist heute emotional bis kitschig. – APA

Längst ist der Muttertag zu einem Festtag geworden, der sich besonders dafür eignet, in den sozialen Netzwerken zelebriert zu werden. Von Jungmüttern, die die gebastelten Kreationen und liebevollen, wenn auch oft (noch) orthografisch fehlerhaften Glückwünsche ihrer Kinder zur Schau stellen. Oder von Jungvätern, die nicht ohne Stolz zeigen, was sie mit dem Nachwuchs für die Mama gebastelt/gekocht/einstudiert haben. Und natürlich von erwachsenen Kindern, die ihren Müttern mit alten Fotos oder aktuellen Schnappschüssen vom Sonntagsmittagessen auf Facebook oder Instagram ihre ewige Dankbarkeit und Liebe versichern. Ganz schön viel rühriger Kitsch also, mit dem aber (fast) jeder etwas anfangen kann. Zumindest mehr als beim Fest der Verliebten, dem Valentinstag.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.05.2018)

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