Gut behütet: Faszination Fascinator

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Hüte und Fascinators gehören auf die Köpfe der britischen Royals in etwa so sehr wie die weißen Locken zu Queen Elizabeth II. Zumindest bei formalen Anlässen, denn da sind Herzogin Catherine und Co. nie ohne Kopfbedeckung zu sehen.

Auch am 19. Mai, wenn einander Meghan Markle und Prinz Harry das Ja-Wort geben, wird man eine Hutparade wie sonst nur in Ascot erleben können.

(c) imago stock&people (imago stock&people)
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Denn ohne Kopfbedeckung die Kirche zu betreten, wäre ein Fauxpas. Doch was ist überhaupt der Unterschied zwischen Hüten und Fascinators?

Hüte haben meistens Krempen, eine Basis sowie eine Funktion, etwa den Schutz vor Sonne. Fascinators sind meist kleiner und werden mit Haarreifen oder Kamm befestigt und dienen nur zur Dekoration.

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Bis in die 1950-Jahre blühte die Hutindustrie (im Bild Elizabeth Taylor), Frauen zeigten selten ihr Haar ohne Kopfbedeckung. Doch die Mode änderte sich und so sind Hüte mittlerweile nur für besondere Anlässe vorgesehen.

Mit den passenden Hüten und Fascinators wird dabei aber auch oft die soziale Stellung gezeigt, was mitunter zu einem unausgesprochenen Wettkampf um die schönste Kopfbedeckung führt.

(c) imago/Cinema Publishers Collecti (Roy Cummings)
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Die Vorliebe für Hüte gepaart mit britischer Exzentrik trieb dabei schon teilweise seltsame Blüten: Prinzessin Beatrice (rechts) trug bei der Hochzeit von Cousin Prinz William und Kate Middleton diesen Fascinator, der Assoziationen mit einem Hirschgeweih weckte und verspottet wurde.

Aber: Nach der Hochzeit wurde das Modell des berühmten Modisten Philip Treacy für 131.000 Pfund für den guten Zweck versteigert.

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Die Prinzessin fällt gerne auf: Auf Schmetterlinge setzte sie bei der Hochzeit von Peter Phillips und Autumn Kelly in Windsor 2008.

 

(c) REUTERS (POOL New)
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Teilweise kurios, fast immer auffällig: Queen Elizabeth mit einer Art Beret, Tochter Princess Anne ganz rechts im Look der 60er-Jahre.

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1970 setzte Princess Anne mit dieser Hutkreation aber noch eines drauf.

(c) imago/ZUMA/Keystone (imago stock&people)
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Hoch hinaus wollte schon Princess Margaret, die mittlerweile verstorbene Schwester von Queen Elizabeth II, 1963.

 

(c) imago/United Archives Internatio
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Federn sind seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Hutmacherei: Princess Margaret 1950.

 

 

 

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Breite Krempe und bauschige Federn: Camilla an der Seite von Herzogin Kate 2011, die auf eine florale Note setzte.

(c) REUTERS (Toby Melville)
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Camillas Stilvorbild war wohl Queen Mum 1963.

 

 

(c) imago/United Archives Internatio
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Ein bisschen zerrupft sah Herzogin Catherine, damals noch Kate Middleton, bei der Hochzeit von Laura Parker Bowles und Harry Lopes 2006 aus.

 

 

 

(c) REUTERS (Toby Melville)
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Federn und Blumen und das nicht zu knapp: Prinzessin Beatrice 2006.

 

 

(c) Stringer .
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Eine Blumenwiese auf dem Kopf: Herzogin Camilla 2011 bei der Hochzeit von Zara Phillips und Mike Tindall.

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Eine eiserne Regel in Sachen Hutmode hat Queen Elizabeth II seit Jahrzehnten verinnerlicht: Die Kopfbedeckung muss farblich genau auf das Outfit abgestimmt sein.

(c) REUTERS (POOL New)
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Enkelin Zara Tindall (Mitte) beherzigt die Moderegeln ihrer Großmutter, hier beim Ascot-Pferderennen 2016.

 

 

 

(c) imago/Matrix (imago stock&people)
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Blumen, Federn, Schleier: Die Hut-Accessoires blieben zwar gleich, die Mode hat sich aber trotzdem geändert. Diesen Hut trug Prinzessin Diana 1982.

 

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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Auch nicht viel besser: Hut und Schleier 1981.

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Kommentar zu Artikel:

Die exzentrischen Hüte der Royals

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