Babykarenz? Ab ins Ausland!

Sie packen Backpacker-Rucksack, Babywippe, Windeln und fliegen nach Portugal, Thailand oder Indonesien. Immer mehr junge Familien nutzen die Karenz, um sie gemeinsam im Ausland zu verbringen. Über Fernreisen mit Säuglingen und Kindern und einer Babypause, die anders verläuft als wir sie kennen.

Reisen mit dem Kleinkind: Julia und Knut Rakus mit ihrem Sohn Sebastian in Indien.
Reisen mit dem Kleinkind: Julia und Knut Rakus mit ihrem Sohn Sebastian in Indien.
Reisen mit dem Kleinkind: Julia und Knut Rakus mit ihrem Sohn Sebastian in Indien. – (c) Christine Hewitt

Schlussendlich hat Julia Rakus dann doch einen Kinderarzt gebraucht. Nicht, weil ihr gerade einmal vier Monate alter Babysohn krank gewesen wäre. Sondern weil Rakus, obwohl selbst Ärztin, einen entscheidenden Satz von einem Experten hören musste: „Na, was glauben Sie? Gibt es in Indien keine Kinder?“ Und damit war es beschlossene Sache. Wenige Wochen später stiegen Vater Knut, Mutter Julia und der sechs Monate alte Sebastian in den Flieger. Ziel: Mysore in Indien – der Nabel der Ashtanga-Welt (einer Form des Yogas).

Die Familie sollte einen Monat dort bleiben, danach weiter nach Goa an den Strand wechseln. In der Zeit wird die kleine Familie Yoga-Stunden absolvieren, meditieren, sich massieren lassen, neue Gerüche und Gewürze erforschen, mit ihren Rucksäcken durch indische Straßen laufen. Alles in einer Zeit, in der Mütter und Väter früher ihre Babys gut eingewickelt mit dem Kinderwagen durch Österreichs Straßen führten. Ans Verreisen mit einem Neugeborenen – daran dachten wohl die wenigsten.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.07.2018)

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