„Normalzeit“: Der legendäre Würfel als Wanduhr

Das Wiener Kunsthandels-Kollektiv lichterloh hat ein paar alte Würfeluhren gerettet. Zu sehen gibt es die neuen Modelle am kommenden Wochenende im Grand Hotel Wien.

"Wall" mit einem Zifferblatt von der Wiener  Würfeluhr "Normalzeit", circa 1948
"Wall" mit einem Zifferblatt von der Wiener  Würfeluhr "Normalzeit", circa 1948
"Wall" mit einem Zifferblatt von der Wiener Würfeluhr "Normalzeit", circa 1948 – www.normalzeit.at

Sie sind so etwas wie ein inoffizielles Wahrzeichen Wiens: Die Würfeluhren mit den charakteristischen Zeigern und dem Schriftzug „Normalzeit“, die ab 1908 auf Dutzenden Plätzen die Uhrzeit anzeigten und 2007 von der Stadt abmontiert wurden. Gerettet wurden einige der Würfeluhren vom Wiener Kunsthandels-Kollektiv lichterloh, das nach zwei Armbanduhren im Würfeluhr-Design nun auch eine Wanduhr herausbringt. Die heißt „Wall“, sie wurde wie die beiden Armbanduhren vom New Yorker Designer (und gebürtigen Wiener) Fredi Brodmann entworfen und kostet 395 Euro.

Zu sehen gibt es die neue Wanduhr am kommenden Wochenende im Grand Hotel Wien, wo auch zahlreiche andere Produkte, die es mittlerweile mit dem Normalzeit-Schriftzug gibt, gezeigt werden: Von den Mokka- und Teetassen von Augarten bis zum Normalzeit-Wein von Mayer am Pfarrplatz. Weiters wird lichterloh-Ko-Geschäftsführer Philipp-Markus Pernhaupt von ihm designte Möbelstücke präsentieren Die „Masterpiece Collection lichterloh“ ist Samstag und Sonntag (10.30 bis 19 Uhr, 5 €) im Grand Hotel zu sehen. www.normalzeit.at.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.09.2018)

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