Schneiderkunst

Haute Couture im Zirkuszelt

Das französische Modehaus Dior hat im Garten des Pariser Rodin-Museums seine neue Kollektion in einem Zirkuszelt präsentiert. Aber auch abseits großer Kulissen laden die Couture-Kreationen der Labels zum Träumen ein.

Das Modehaus Christian Dior hat seine Haute-Couture-Show als Zirkusparade gefeiert. Am ersten Tag der Pariser Schauen mit Kollektionen für Frühjahr und Sommer 2019 legte Dior die Messlatte hoch. Im Garten des Rodin-Museums erwartete die Gäste ein gigantisches Zirkuszelt, in dessen Manege hochkarätige Gäste wie Kristin Scott Thomas oder Eva Herzigova saßen.

(c) REUTERS (GONZALO FUENTES)

Die Show eröffnete die poetische Akrobaten-Nummer einer weiblichen Zirkusgruppe. Die Welt mit Clowns und Artisten war für Kreativdirektorin Maria Grazia Chiuri eine echte Goldgrube. Ihre Kollektion sprühte nur so vor Fantasie. Jacken waren mit goldenen Knöpfen, Schulterklappen und Paspeln besetzt, wie man das von Dompteuren kennt.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Paillettenbesetzte, hautfarbene Strumpfhosen und eng anliegende Kleider ließen an Trapezkünstlerinnen denken. Dazu gab es immer wieder große Halskrausen, Schleifen und Harlekinmuster zu sehen. Den hauchzarten, bodenlangen Plisseekleidern und mit Rüschen besetzten Blusen setzte Chiuri eine Reihe Schwarz-Weiß-Looks entgegen, ein tailliert geschnittener Frack, oder eine kurze Smokingjacke.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Besonders charmant waren die glitzernden, eng anliegenden Kappen, die unterm Kinn geschnürt waren. Sie erinnerten an Pierrot, den traurigen Clown aus der Commedia dell'Arte und gaben der Kollektion eine anmutig melancholische Note.

Auch Chiuris Vorgänger, der Gründer Christian Dior, sowie Kreativdirektor John Galliano, liebten das Thema Zirkus. Eine Auswahl ihrer Kreationen kann man ab dem 2. Februar in der Ausstellung "Designer of Dreams" im Victoria & Albert Museum in London besichtigen.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Nicht weniger aufwendig war die Show von Chanel. Das Grand Palais wurde zum Landsitz mit Swimmingpool.

(c) APA/AFP/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT (ANNE-CHRISTINE POUJOULAT)

Kunst oder Kleidung? Diese Frage stellt man sich bei den Haute Couture Schauen zwangsweise. Bei Designerin Iris van Herpen aber im Besonderen.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Ein pompöser Auftritt ist mit den voluminösen Kreationen von Giambattista Valli garantiert.

(c) APA/AFP/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT (ANNE-CHRISTINE POUJOULAT)

Aufwendige und zum Teil längst vergessene Handarbeit zeichnet Haute Couture aus. Bei Azzaro kamen perlenbesetzte Fransen großflächig zum Einsatz.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Präzise Schnitte und futuristische Accessoires stellte Antonio Grimaldi vor.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Märchenhaft sind die Roben von Georges Hobeika.

(c) APA/AFP/STEPHANE DE SAKUTIN (STEPHANE DE SAKUTIN)

Bunter und ausgefallener kommen die Kleider von Schiaparelli daher.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Haute Couture und Pullover müssen sich nicht ausschließen. Das bewies Rabih Kayrouz.

(c) APA/AFP/STEPHANE DE SAKUTIN (STEPHANE DE SAKUTIN)

Klassische-elegante Couture-Kreationen mit Unmengen an Pailletten, Fransen und der Farbkombination aus Rot und Violett stand bei Armani Privé auf dem Programm.

(c) APA/AFP/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT (ANNE-CHRISTINE POUJOULAT)

Stephane Rolland wählte Nude- und Neonfarben und gab seiner Kollektion mit Badehaube und Korallendetails eine maritime Note.

 

 

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Alexis Mabille verlieh seiner Braut Flügel.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Ob Herzogin Meghan bald dieses Outfit tragen wird? Immerhin gilt Givenchy-Designerin Clare Waight Keller als einer der Lieblingsdesignerinnen der Herzogin von Sussex.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Kurz, funkelnd und mit Mascherl. So hält es Alexandre Vauthier.

(c) APA/AFP/STEPHANE DE SAKUTIN (STEPHANE DE SAKUTIN)
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Das Modehaus Christian Dior hat seine Haute-Couture-Show als Zirkusparade gefeiert. Am ersten Tag der Pariser Schauen mit Kollektionen für Frühjahr und Sommer 2019 legte Dior die Messlatte hoch. Im Garten des Rodin-Museums erwartete die Gäste ein gigantisches Zirkuszelt, in dessen Manege hochkarätige Gäste wie Kristin Scott Thomas oder Eva Herzigova saßen.

(c) REUTERS (GONZALO FUENTES)

Die Show eröffnete die poetische Akrobaten-Nummer einer weiblichen Zirkusgruppe. Die Welt mit Clowns und Artisten war für Kreativdirektorin Maria Grazia Chiuri eine echte Goldgrube. Ihre Kollektion sprühte nur so vor Fantasie. Jacken waren mit goldenen Knöpfen, Schulterklappen und Paspeln besetzt, wie man das von Dompteuren kennt.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Paillettenbesetzte, hautfarbene Strumpfhosen und eng anliegende Kleider ließen an Trapezkünstlerinnen denken. Dazu gab es immer wieder große Halskrausen, Schleifen und Harlekinmuster zu sehen. Den hauchzarten, bodenlangen Plisseekleidern und mit Rüschen besetzten Blusen setzte Chiuri eine Reihe Schwarz-Weiß-Looks entgegen, ein tailliert geschnittener Frack, oder eine kurze Smokingjacke.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Besonders charmant waren die glitzernden, eng anliegenden Kappen, die unterm Kinn geschnürt waren. Sie erinnerten an Pierrot, den traurigen Clown aus der Commedia dell'Arte und gaben der Kollektion eine anmutig melancholische Note.

Auch Chiuris Vorgänger, der Gründer Christian Dior, sowie Kreativdirektor John Galliano, liebten das Thema Zirkus. Eine Auswahl ihrer Kreationen kann man ab dem 2. Februar in der Ausstellung "Designer of Dreams" im Victoria & Albert Museum in London besichtigen.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Nicht weniger aufwendig war die Show von Chanel. Das Grand Palais wurde zum Landsitz mit Swimmingpool.

(c) APA/AFP/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT (ANNE-CHRISTINE POUJOULAT)

Kunst oder Kleidung? Diese Frage stellt man sich bei den Haute Couture Schauen zwangsweise. Bei Designerin Iris van Herpen aber im Besonderen.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Ein pompöser Auftritt ist mit den voluminösen Kreationen von Giambattista Valli garantiert.

(c) APA/AFP/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT (ANNE-CHRISTINE POUJOULAT)

Aufwendige und zum Teil längst vergessene Handarbeit zeichnet Haute Couture aus. Bei Azzaro kamen perlenbesetzte Fransen großflächig zum Einsatz.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Präzise Schnitte und futuristische Accessoires stellte Antonio Grimaldi vor.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Märchenhaft sind die Roben von Georges Hobeika.

(c) APA/AFP/STEPHANE DE SAKUTIN (STEPHANE DE SAKUTIN)

Bunter und ausgefallener kommen die Kleider von Schiaparelli daher.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Haute Couture und Pullover müssen sich nicht ausschließen. Das bewies Rabih Kayrouz.

(c) APA/AFP/STEPHANE DE SAKUTIN (STEPHANE DE SAKUTIN)

Klassische-elegante Couture-Kreationen mit Unmengen an Pailletten, Fransen und der Farbkombination aus Rot und Violett stand bei Armani Privé auf dem Programm.

(c) APA/AFP/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT (ANNE-CHRISTINE POUJOULAT)

Stephane Rolland wählte Nude- und Neonfarben und gab seiner Kollektion mit Badehaube und Korallendetails eine maritime Note.

 

 

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Alexis Mabille verlieh seiner Braut Flügel.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Ob Herzogin Meghan bald dieses Outfit tragen wird? Immerhin gilt Givenchy-Designerin Clare Waight Keller als einer der Lieblingsdesignerinnen der Herzogin von Sussex.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Kurz, funkelnd und mit Mascherl. So hält es Alexandre Vauthier.

(c) APA/AFP/STEPHANE DE SAKUTIN (STEPHANE DE SAKUTIN)
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