Pariser Fashion Week

Tränen auf dem Laufsteg bei Chanel

Das französische Modehaus Chanel hat sich mit einem verschneiten Winterdorf und Tweed in Übergrößen offiziell von seinem Meister verabschiedet.

Im Grand Palais wurde im Rahmen der Pariser Modewoche Karl Lagerfelds letzte Kollektion für das Modehaus Chanel präsentiert. Publikum und Models trauerten um den verstorbenen Meister, die Kollektion selbst war "Lagerfeld at his best".

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

"Chanel in the Snow" war eine wunderschöne Zusammenstellung alpiner Winterlooks, mit viel Tweed, jenem für Chanel so wichtigen Material.

Reuters

Auf dem Laufsteg tauchte auch Schauspielerin Penélope Cruz (2.v.r.) in einer Gruppe von Schneeflocken auf.

Reuters

Die Models trugen Plateauschuhe und Stiefel, mit denen sie langsam durch den Kunstschnee schritten.

Reuters

Schwarze und weiße Umhänge wurden zu lockeren Hosenanzügen und knappen Overalls kombiniert.

Reuters

Bei den Accessoires kamen ungewohnte Materialien ins Spiel.

Getty Images

Nach dem Schlussdefilee der Mannequins, die in Gruppen den Laufsteg abschritten, gab es minutenlange Standing Ovations und langen Applaus für den Designer.

Es folgen weitere Defilees der Pariser Modewochen.

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Alexander McQueen

Sarah Burton präsentierte im Lycée Carnot für Alexander McQueen einen Balanceakt zwischen strenger Schneiderei und überschäumender Weiblichkeit.

Reuters (Regis Duvignau)

Alexander McQueen

Mit der Kollektion huldigt Burton auch einer alten Tradition ihrer Heimat.

Reuters (Regis Duvignau)

Alexander McQueen

Anstelle von Stühlen oder Bänken durften die Gäste auf Stoff- und Wollrollen aus britischen Textilfabriken Platz nehmen.

Reuters (Regis Duvignau)

Celine

Nachdem Hedi Slimanes erste Kollektion für Celine im Herbst maximale Aufmerksamkeit wegen ihrer minimalen Rocklängen erhielt - was für ein Label, das zuvor für erwachsenen Minimalismus stand und den Ruf hatte, intellektuellen Frauen zu gefallen - eher schwierig war, ruderte er mit seiner zweiten Kollektion zurück. Weniger Babydoll, mehr Faltenrock.

Reuters

Celine

Hat er seinen Kritikern im Herbst noch Puritanismus vorgeworfen, schloss er jetzt alle Blusen bis zum Kragen und zog die Flanellröcke weit über die Knie. Fast so, als wolle er sagen: Sexy gefällt euch nicht? Dann bekommt ihr es auch nicht, ihr Spießer.

Reuters

Celine

Bei Celine trafen sich dieses Mal also der englische Landadel und die französische Bourgeoisie auf ein Tässchen Kräutertee. Coolness gab es nur in Kleinstmengen.

Reuters

Und damit sich keiner verkühlt, wurden fleißig Halstücher verteilt.

Reuters

Valentino

Apropos Selbstfindung, Weiblichkeit und Kritik. Hier sind zwei Vorschläge dessen, wie sich Pierpaolo Piccioli die Wintergarderobe junger Valentino-Kundinnen vorstellt.

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Valentino

Wir hoffen auf einen milden Winter.

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Valentino

Für ältere Damen gibt es wenig Mantel und viel Hut.

Reuters

Chloé

Chloé verneigte sich wiederum vor dem jüngst verstorbenen Couturier Karl Lagerfeld, dem das Haus über zwei Jahrzehnte seinen Erfolg verdankte. In den Zuschauerreihen erinnerten Fotos aus den 1970er Jahren an den verstorbenen Meister.

Imago

Chloé

Seit 2017 hat allerdings die 39-jährige Französin Natacha Ramsay-Levi die kreative Leitung von Chloé. Sie ließ das dominante Brexit-Thema in ihre neuen Stücke einfließen. Die moderne, selbstbewusste Pariserin trägt im kommenden Herbst und Winter Einflüsse der schottischen Highlands am Körper.

Imago

Stella McCartney

Diese britische Designerin vertrat in Paris eine klare Botschaft: "Green is the new black".

Reuters

Stella McCartney

Ihre neue Kollektion widmet Stella McCartney dem Klimaproblem, die Models wurden dafür mit kleinen Statements versehen.

Reuters

Stella McCartney

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft trafen aufeinander, dazu gab es übergroße Schuhe und recycelte Vintagestoffe.

Reuters

Nina Ricci

Die Niederländer Rushemy Botter und Lisi Herrebrugh gaben in Paris ihr Debüt als Kreativdirektoren bei Nina Ricci. Begleitet wurden ihre Entwürfe - wie dieses fallschirmartige Abendkleid aus Nylon - von positiven Zuschreibungen wie zeitgenössisch und elegant.

Imago

Nina Ricci

Mit einer Neuauflage des Glockenhuts zitierte das Luxusmodehaus die Filzhüte seiner gleichnamigen Gründerin. Zu den exotischen Farbspielen mischten sich monochrome Anzüge.

Imago

Christian Dior

"Es gibt kein anderes Land der Welt außer meinem eigenen, dessen Lebensweise ich so sehr mag. Ich liebe englische Traditionen, englische Höflichkeit und englische Architektur. Ich liebe sogar englische Küche", dieses Zitat Christian Diors begleitet eine aktuelle Ausstellung des Londoner V&A Museums über die Romanze des einflussreichen Modedesigners mit Großbritannien.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Diese Liebe wurde jetzt auch von seiner italienischen Nachfolgerin Maria Grazia Chiuri wiederbelebt. Sie kam 2016 zu Dior und ist die erste weibliche Kreativchefin in der 73-jährigen Geschichte des Hauses.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Chiuri präsentierte im Rahmen der laufenden Pariser Modewochen ein Spiel aus traditionellen Dior-Codes, modernen Ideen und der Mode des Nachkriegs-Britannien.

(c) Getty Images (Pascal Le Segretain)

Christian Dior

Dunkelrote und grüne Tartans kamen mit Tüll in Berührung und Glockenhüte mit Netz-Schleiern.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Inspiriert wurde die römische Kreativchefin von einem Besuch in der aktuellen Ausstellung "Christian Dior: Designer of Dreams", im Speziellen auch von jenen Kleidern, die Christian Dior 1951 für die Rebellenprinzessin Margaret entworfen hatte. Daraus entstand eine feministische, zeitgemäße Kollektion.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Chiuri setzte für die Herbst/Winter-Saison nicht nur auf die betonte Taille und die voluminösen Röcke, die ikonische Silhouette Diors, sondern auch auf den Look der Teddy Girls - der einstigen Alpha-Weibchen Londons.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Für ihre Frühjahr/Sommer-Kollektion 2017 druckte Chiuri den Titel von Chimamanda Ngozi Adichies Essays "We Should All Be Feminists" auf weiße T-Shirts, dieses Mal wurden sie mit dem Titel von "Sisterhood Is Global", der Anthologie der Frauenbewegung der amerikanischen Autorin Robin Morgan versehen. Die Botschaft ist unmissverständlich.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Genau eine Woche nach dem Tod von Karl Lagerfeld hat es bei der Show auch eine diskrete Hommage an den Verstorbenen gegeben. Als sich die Gäste wie Jennifer Lawrence (im Bild) und Cara Delevingne im Garten des Rodin-Museums in einem großen weißen Zelt tummelten, fand sich auf den Sitzen eine Show-Notiz mit einer besonderen Botschaft. "Zu Ehren des Alchimisten der Eleganz und Schönheit, Karl Lagerfeld", war darauf zu lesen.

Reuters

Saint Laurent

Bei Saint Laurent ist normalerweise ein ganz anderes Frauenbild zu sehen, denn Chefdesigner Anthony Vaccarello mag es sexy und leicht bekleidet. Das Gegenteil von Chiuris maskulinen Looks. Diesmal aber wirkten seine Frauen überraschend stark und angezogen.

(c) Getty Images (Vittorio Zunino Celotto)

Saint Laurent

Die neue Kollektion von Saint Laurent orientiert sich an konkreten weiblichen Vorbildern, den Musen Catherine Deneuve, Betty Catroux und Bianca Jagger. Anthony Vaccarello, der Kreativchef des Hauses, ließ sich von ihrem "hoch entwickelten und befreiten Geist" inspirieren, schreibt der "Guardian".

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Saint Laurent

Unter die 103 Looks der Kollektion mischten sich auch 18 Herrenoutfits. 

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Saint Laurent

Die Schulterpartie wurde überproportional aufgeblasen und verwandelt sich in eine Silhouette, mit der Saint Laurent Frauen Macht verleihen möchte.

(c) Getty Images (Vittorio Zunino Celotto)

Saint Laurent

Beim zweiten Teil der Show wurde es dann dunkel. Die Models präsentierten die Abendgarderobe unter Schwarzlicht. Hier kamen fluoreszierende Neonschuhe zum Vorschein, die die Marke in der kommenden Saison einführt.

(c) Getty Images (Vittorio Zunino Celotto)

Lanvin

Erst im Jänner verkündete Lanvin den französischen Designer Bruno Sialelli als neuen künstlerischen Leiter, wenige Woche später feierte er hier seinen ersten Auftritt bei der Pariser Modewoche. Sialelli war bereits für Loewe, Balenciaga und Paco Rabanne tätig.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Lanvin

Das vom chinesischen Investmentfonds Fosun kontrollierte Unternehmen befindet sich derzeit im Relaunch. Nach einer kurzen Pause wurde die Comeback-Kollektion des Traditionshauses im Musée de Cluny präsentiert.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Lanvin

Innovation, Jugend und Humor waren die wichtigsten Bausteine dieses Debüts.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Lanvin

Laut Reuters ging der Umsatz von Lavin 2016 um 23 Prozent zurück. Ob Sialelli das Haus nun in eine neue Zeit führen kann, wird sich zeigen. Laut New York Times ist er selbst zuversichtlich. Bruno Sialelli sieht seine Debütkollektion als "schöne Herausforderung" und als Schlüssel zur Wiederbelebung des unruhigen Modehauses.

AFP/APA

Givenchy

Kleid, Cape, Vordach - die neuen Stücke von Clare Waight Keller brachten viele neue Formen auf den Laufsteg.

Reuters

Givenchy

Auch sie demonstriert Macht durch Schultereinsatz.

Reuters

Mugler

Ein Mix aus Strapsen und Overknee-Stiefel ist im nächsten Herbst und Winter bei Mugler ein Must.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Rochas

Retro-Eleganz verbreitete die Kollektion bei Rochas.

(c) REUTERS (STEPHANE MAHE)

Maison Margiela

Das Gefühl, sich beim Aufstehen nicht von der Decke trennen zu können, wurde bei Maison Margiela eingefangen.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Dries van Noten

Mustermix und interessante Silhouetten hat Dries van Noten im Angebot.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)
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Im Grand Palais wurde im Rahmen der Pariser Modewoche Karl Lagerfelds letzte Kollektion für das Modehaus Chanel präsentiert. Publikum und Models trauerten um den verstorbenen Meister, die Kollektion selbst war "Lagerfeld at his best".

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

"Chanel in the Snow" war eine wunderschöne Zusammenstellung alpiner Winterlooks, mit viel Tweed, jenem für Chanel so wichtigen Material.

Reuters

Auf dem Laufsteg tauchte auch Schauspielerin Penélope Cruz (2.v.r.) in einer Gruppe von Schneeflocken auf.

Reuters

Die Models trugen Plateauschuhe und Stiefel, mit denen sie langsam durch den Kunstschnee schritten.

Reuters

Schwarze und weiße Umhänge wurden zu lockeren Hosenanzügen und knappen Overalls kombiniert.

Reuters

Bei den Accessoires kamen ungewohnte Materialien ins Spiel.

Getty Images

Nach dem Schlussdefilee der Mannequins, die in Gruppen den Laufsteg abschritten, gab es minutenlange Standing Ovations und langen Applaus für den Designer.

Es folgen weitere Defilees der Pariser Modewochen.

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Alexander McQueen

Sarah Burton präsentierte im Lycée Carnot für Alexander McQueen einen Balanceakt zwischen strenger Schneiderei und überschäumender Weiblichkeit.

Reuters (Regis Duvignau)

Alexander McQueen

Mit der Kollektion huldigt Burton auch einer alten Tradition ihrer Heimat.

Reuters (Regis Duvignau)

Alexander McQueen

Anstelle von Stühlen oder Bänken durften die Gäste auf Stoff- und Wollrollen aus britischen Textilfabriken Platz nehmen.

Reuters (Regis Duvignau)

Celine

Nachdem Hedi Slimanes erste Kollektion für Celine im Herbst maximale Aufmerksamkeit wegen ihrer minimalen Rocklängen erhielt - was für ein Label, das zuvor für erwachsenen Minimalismus stand und den Ruf hatte, intellektuellen Frauen zu gefallen - eher schwierig war, ruderte er mit seiner zweiten Kollektion zurück. Weniger Babydoll, mehr Faltenrock.

Reuters

Celine

Hat er seinen Kritikern im Herbst noch Puritanismus vorgeworfen, schloss er jetzt alle Blusen bis zum Kragen und zog die Flanellröcke weit über die Knie. Fast so, als wolle er sagen: Sexy gefällt euch nicht? Dann bekommt ihr es auch nicht, ihr Spießer.

Reuters

Celine

Bei Celine trafen sich dieses Mal also der englische Landadel und die französische Bourgeoisie auf ein Tässchen Kräutertee. Coolness gab es nur in Kleinstmengen.

Reuters

Und damit sich keiner verkühlt, wurden fleißig Halstücher verteilt.

Reuters

Valentino

Apropos Selbstfindung, Weiblichkeit und Kritik. Hier sind zwei Vorschläge dessen, wie sich Pierpaolo Piccioli die Wintergarderobe junger Valentino-Kundinnen vorstellt.

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Valentino

Wir hoffen auf einen milden Winter.

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Valentino

Für ältere Damen gibt es wenig Mantel und viel Hut.

Reuters

Chloé

Chloé verneigte sich wiederum vor dem jüngst verstorbenen Couturier Karl Lagerfeld, dem das Haus über zwei Jahrzehnte seinen Erfolg verdankte. In den Zuschauerreihen erinnerten Fotos aus den 1970er Jahren an den verstorbenen Meister.

Imago

Chloé

Seit 2017 hat allerdings die 39-jährige Französin Natacha Ramsay-Levi die kreative Leitung von Chloé. Sie ließ das dominante Brexit-Thema in ihre neuen Stücke einfließen. Die moderne, selbstbewusste Pariserin trägt im kommenden Herbst und Winter Einflüsse der schottischen Highlands am Körper.

Imago

Stella McCartney

Diese britische Designerin vertrat in Paris eine klare Botschaft: "Green is the new black".

Reuters

Stella McCartney

Ihre neue Kollektion widmet Stella McCartney dem Klimaproblem, die Models wurden dafür mit kleinen Statements versehen.

Reuters

Stella McCartney

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft trafen aufeinander, dazu gab es übergroße Schuhe und recycelte Vintagestoffe.

Reuters

Nina Ricci

Die Niederländer Rushemy Botter und Lisi Herrebrugh gaben in Paris ihr Debüt als Kreativdirektoren bei Nina Ricci. Begleitet wurden ihre Entwürfe - wie dieses fallschirmartige Abendkleid aus Nylon - von positiven Zuschreibungen wie zeitgenössisch und elegant.

Imago

Nina Ricci

Mit einer Neuauflage des Glockenhuts zitierte das Luxusmodehaus die Filzhüte seiner gleichnamigen Gründerin. Zu den exotischen Farbspielen mischten sich monochrome Anzüge.

Imago

Christian Dior

"Es gibt kein anderes Land der Welt außer meinem eigenen, dessen Lebensweise ich so sehr mag. Ich liebe englische Traditionen, englische Höflichkeit und englische Architektur. Ich liebe sogar englische Küche", dieses Zitat Christian Diors begleitet eine aktuelle Ausstellung des Londoner V&A Museums über die Romanze des einflussreichen Modedesigners mit Großbritannien.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Diese Liebe wurde jetzt auch von seiner italienischen Nachfolgerin Maria Grazia Chiuri wiederbelebt. Sie kam 2016 zu Dior und ist die erste weibliche Kreativchefin in der 73-jährigen Geschichte des Hauses.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Chiuri präsentierte im Rahmen der laufenden Pariser Modewochen ein Spiel aus traditionellen Dior-Codes, modernen Ideen und der Mode des Nachkriegs-Britannien.

(c) Getty Images (Pascal Le Segretain)

Christian Dior

Dunkelrote und grüne Tartans kamen mit Tüll in Berührung und Glockenhüte mit Netz-Schleiern.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Inspiriert wurde die römische Kreativchefin von einem Besuch in der aktuellen Ausstellung "Christian Dior: Designer of Dreams", im Speziellen auch von jenen Kleidern, die Christian Dior 1951 für die Rebellenprinzessin Margaret entworfen hatte. Daraus entstand eine feministische, zeitgemäße Kollektion.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Chiuri setzte für die Herbst/Winter-Saison nicht nur auf die betonte Taille und die voluminösen Röcke, die ikonische Silhouette Diors, sondern auch auf den Look der Teddy Girls - der einstigen Alpha-Weibchen Londons.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Christian Dior

Für ihre Frühjahr/Sommer-Kollektion 2017 druckte Chiuri den Titel von Chimamanda Ngozi Adichies Essays "We Should All Be Feminists" auf weiße T-Shirts, dieses Mal wurden sie mit dem Titel von "Sisterhood Is Global", der Anthologie der Frauenbewegung der amerikanischen Autorin Robin Morgan versehen. Die Botschaft ist unmissverständlich.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Genau eine Woche nach dem Tod von Karl Lagerfeld hat es bei der Show auch eine diskrete Hommage an den Verstorbenen gegeben. Als sich die Gäste wie Jennifer Lawrence (im Bild) und Cara Delevingne im Garten des Rodin-Museums in einem großen weißen Zelt tummelten, fand sich auf den Sitzen eine Show-Notiz mit einer besonderen Botschaft. "Zu Ehren des Alchimisten der Eleganz und Schönheit, Karl Lagerfeld", war darauf zu lesen.

Reuters

Saint Laurent

Bei Saint Laurent ist normalerweise ein ganz anderes Frauenbild zu sehen, denn Chefdesigner Anthony Vaccarello mag es sexy und leicht bekleidet. Das Gegenteil von Chiuris maskulinen Looks. Diesmal aber wirkten seine Frauen überraschend stark und angezogen.

(c) Getty Images (Vittorio Zunino Celotto)

Saint Laurent

Die neue Kollektion von Saint Laurent orientiert sich an konkreten weiblichen Vorbildern, den Musen Catherine Deneuve, Betty Catroux und Bianca Jagger. Anthony Vaccarello, der Kreativchef des Hauses, ließ sich von ihrem "hoch entwickelten und befreiten Geist" inspirieren, schreibt der "Guardian".

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Saint Laurent

Unter die 103 Looks der Kollektion mischten sich auch 18 Herrenoutfits. 

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Saint Laurent

Die Schulterpartie wurde überproportional aufgeblasen und verwandelt sich in eine Silhouette, mit der Saint Laurent Frauen Macht verleihen möchte.

(c) Getty Images (Vittorio Zunino Celotto)

Saint Laurent

Beim zweiten Teil der Show wurde es dann dunkel. Die Models präsentierten die Abendgarderobe unter Schwarzlicht. Hier kamen fluoreszierende Neonschuhe zum Vorschein, die die Marke in der kommenden Saison einführt.

(c) Getty Images (Vittorio Zunino Celotto)

Lanvin

Erst im Jänner verkündete Lanvin den französischen Designer Bruno Sialelli als neuen künstlerischen Leiter, wenige Woche später feierte er hier seinen ersten Auftritt bei der Pariser Modewoche. Sialelli war bereits für Loewe, Balenciaga und Paco Rabanne tätig.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Lanvin

Das vom chinesischen Investmentfonds Fosun kontrollierte Unternehmen befindet sich derzeit im Relaunch. Nach einer kurzen Pause wurde die Comeback-Kollektion des Traditionshauses im Musée de Cluny präsentiert.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Lanvin

Innovation, Jugend und Humor waren die wichtigsten Bausteine dieses Debüts.

(c) REUTERS (Stephane Mahe)

Lanvin

Laut Reuters ging der Umsatz von Lavin 2016 um 23 Prozent zurück. Ob Sialelli das Haus nun in eine neue Zeit führen kann, wird sich zeigen. Laut New York Times ist er selbst zuversichtlich. Bruno Sialelli sieht seine Debütkollektion als "schöne Herausforderung" und als Schlüssel zur Wiederbelebung des unruhigen Modehauses.

AFP/APA

Givenchy

Kleid, Cape, Vordach - die neuen Stücke von Clare Waight Keller brachten viele neue Formen auf den Laufsteg.

Reuters

Givenchy

Auch sie demonstriert Macht durch Schultereinsatz.

Reuters

Mugler

Ein Mix aus Strapsen und Overknee-Stiefel ist im nächsten Herbst und Winter bei Mugler ein Must.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Rochas

Retro-Eleganz verbreitete die Kollektion bei Rochas.

(c) REUTERS (STEPHANE MAHE)

Maison Margiela

Das Gefühl, sich beim Aufstehen nicht von der Decke trennen zu können, wurde bei Maison Margiela eingefangen.

(c) APA/AFP/FRANCOIS GUILLOT (FRANCOIS GUILLOT)

Dries van Noten

Mustermix und interessante Silhouetten hat Dries van Noten im Angebot.

(c) APA/AFP/THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)