Mode und ihre Geschichten

Mode erzählbar machen, Geschichten zu den Bildern finden: Warum und wie Labels auf Storytelling setzen.

(c) Lupi Spuma

Dass Schweigen unbedingt wertvoller ist als mangelnde Kargheit der Worte, kann zumindest die Neurowissenschaft nicht bestätigen: Vollmundigeres Fabulieren und das, was man im Englischen als Storytelling bezeichnet, sollen sich nachweislich als Hirnstimulantien auswirken. Das geht so weit, dass für das Gehirn zum Teil anscheinend irrelevant ist, ob eine Situation real erlebt wird oder nur als Romanhandlung erlesen. Das empfiehlt nun zwar nicht eben die Lektüre von „Madame Bovary" während der Flitterwochen, wirft aber in anderen Zusammenhängen inte­ressante Schlüsse auf.

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