Haute Couture

Radikaler Adel

In Paris haben die Haute-Couture-Modenschauen für die Herbst- und Winterkollektion 2019/20 begonnen. Chanel zeigt Lagerfelds ehemalige "rechte Hand" ihre erste eigene Haute-Couture-Kollektion. Givenchy macht sich lcoker.

Givenchy

Clare Waight Kellers hat sich nach zwei Jahren bei Givenchy locker gemacht. Die Kollektion mit dem Titel "Noblesse Radicale", also "radikaler Adel", verleiht der traditionell strengen Haute Couture eine moderne Note.

(c) Getty Images (Pascal Le Segretain)

Givenchy

Die Kleider der Kollektion explodieren förmlich.

APA/AFP (LUCAS BARIOULET)

Givenchy

Die Passform fiel teilweise auch ungewöhnlich streng und maskulin aus.

APA/AFP (LUCAS BARIOULET)

Chanel

Nach dem Tod von Mode-Ikone Karl Lagerfeld hat seine Nachfolgerin und ehemalige "rechte Hand" Virginie Viard ihre erste Haute-Couture-Modenschau in Paris gezeigt. Die mit Spannung erwartete Präsentation fand wie jede Saison im Pariser Grand Palais mit zahlreichen prominenten Gästen statt.

Reuters (Charles Platiau)

Chanel

Das Grand Palais wurde für die Schau in eine riesige Bibliothek verwandelt - sicher auch als Hommage an den belesenen Lagerfeld. Die Models trugen außerdem  Zöpfe im Stile des verstorbenen Modezaren sowie Vatermörderkragen und gestärkte Manschetten.

Reuters (Charles Platiau)

Chanel

Am Schluss der Schau gab es dann aber doch eine kleine Revolution: Viard verzichtete auf das unter Lagerfeld übliche Brautkleid zum Abschluss.

Reuters (Charles Platiau)

Chanel

Lagerfeld war am 19. Februar im Alter von 85 Jahren gestorben. Der gebürtige Hamburger hatte die Modewelt jahrzehntelang geprägt und 36 Jahre lang als Kreativdirektor für Chanel gearbeitet.

Reuters (Charles Platiau)

Chanel

Bisher gehörte es vor allem zu Viards Aufgaben, seine Wünsche und Ideen an das Studio zu übermitteln, seine Zeichnungen zu interpretieren und so seine Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.

Reuters (Charles Platiau)

Christian Dior

Mit einer Reihe von schwarzen Bustierkleidern herrschte am zweiten Tag der Pariser Haute-Couture-Schauen auf dem Laufsteg von Christian Dior Vintage-Stimmung.

APA/AFP (FRANCOIS GUILLOT)

Christian Dior

Die Haute Couture Fashion Week, die noch bis zum 4. Juli läuft, entführt in die Welt einzigartiger Kostüme von Designern, die nach strengen Regeln per Hand genäht werden und in Opposition zur Massenware aus Billiglohnländern stehen.
 
 

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Christian Dior

Designerin Maria Grazia Chiuri ließ sich teilweise von der Arbeit des verstorbenen Architekten Bernard Rudofsky inspirieren, der die Beziehung zwischen Gebäuden und Couture untersuchte.

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Schiaparelli

Sein üppiges Debüt feierte der Texaner Daniel Roseberry selbstbewusst am Laufsteg selbst mit. "Couture beginnt stets am Zeichentisch. Und diese Kollektion begann im September in einem heruntergekommenen kleinen Studio in Chinatown", erklärte Roseberry nach der Show.

APA/AFP (FRANCOIS GUILLOT)

Schiaparelli

Die Wahl der Location sollte wohl ein kleiner Seitenhieb sein - die Show wurde in jenem Gebäude präsentiert, in dem sich Chanels historischer Pariser Flagship-Store befindet. Coco Chanel war Elsa Schiaparellis Rivalin.

APA/AFP (FRANCOIS GUILLOT)

Giambattista Valli

Giambattista Valli hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich - Stichwort H&M -, da kann man es in Paris auch etwas ruhiger angehen. Die botanisch inspirierte Kollektion wurde dieses Mal nicht an Modellen, sondern an Schaufensterpuppen präsentiert.

Getty (Thierry Chesnot)

Giambattista Valli

Der Gedanke dahinter: Privatsphäre als alternativer Luxus. Die Zuschauer sollten die Kleider endlich richtig sehen können - so lange sie wollen und nicht in Bewegung. Die neuen Entwürfe hielten sich an den bewährten ultra-femininen Kodex: Tüll, Chiffon und Taft in Zuckerlfarben. 

Getty (Thierry Chesnot)

Iris van Herpen

Die niederländische Designerin stach einmal mehr mit ihren Kunstwerken hervor. Iris van Herpen stellte die Berührungspunkte zwischen bildender Kunst und Mode in den Fokus.

(c) APA/AFP (THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Iris van Herpen

Ihre 19 Looks entstanden in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Künstler Anthony Howe. Der Titel der Kollektion, "Hypnosis", soll sich auf die "hypnotische Visualisierung der Tapisserie der Natur" beziehen.

Imago

Ralph & Russo

Tamara Ralph und Michael Russo haben sich von den verschwenderischen Soirées der Sechzigerjahre inspirieren lassen.

Reuters (Charles Platiau)

Ralph & Russo

Die Kollektion zeigte Art-Deco-Akzente und Chiffonkleider in Hülle und Fülle.

Reuters (Charles Platiau)

Maurizio Galante

Galante schickte seine Models mit aus Stroh gewebtem Schmuck auf den Laufsteg, der seinen Ursprung in mexikanischer Handwerkskunst hat. Galante hatte dafür mit einem mexikanischen Künstler zusammengearbeitet, wie der Designer auf Instagram erklärte.

(c) REUTERS (Charles Platiau)

Yuima Nakazato

Der japanische Designer Yuima Nakazato drang weiter in experimentelles Terrain vor und setzte auf innovative Materialien wie "Brewed Protein", eine nachhaltige Faser, die vom japanischen Biotech-Start-up Spiber nach einem Verfahren entwickelt wurde, das der Herstellung von Bier nicht unähnlich ist.

APA/AFP (FRANCOIS GUILLOT)

Georges Hobeika

Der libanesische Designer versetzte die Tropen in die Disko. Ein spezieller Entwurf Hobeikas ging kürzlich erst durch die Medien. Beyoncé ließ sich von ihm ein Löwenkostüm für die diesjährige "Wearable Art Gala" in Santa Monica schneidern. Diesen Sommer kommt die Realverfilmung von "König der Löwen" in die Kinos, in der die Sängerin als Löwin Nala in Erscheinung treten wird.

REUTERS

Aelis

Den Auftakt zu den Schauen gab Aelis. Passend zum 50. Jubiläum der ersten Mondlandung, setzte das italienische Label auf das Bild der Schwerelosigkeit. 

(c) Getty Images (Vittorio Zunino Celotto)
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Givenchy

Clare Waight Kellers hat sich nach zwei Jahren bei Givenchy locker gemacht. Die Kollektion mit dem Titel "Noblesse Radicale", also "radikaler Adel", verleiht der traditionell strengen Haute Couture eine moderne Note.

(c) Getty Images (Pascal Le Segretain)

Givenchy

Die Kleider der Kollektion explodieren förmlich.

APA/AFP (LUCAS BARIOULET)

Givenchy

Die Passform fiel teilweise auch ungewöhnlich streng und maskulin aus.

APA/AFP (LUCAS BARIOULET)

Chanel

Nach dem Tod von Mode-Ikone Karl Lagerfeld hat seine Nachfolgerin und ehemalige "rechte Hand" Virginie Viard ihre erste Haute-Couture-Modenschau in Paris gezeigt. Die mit Spannung erwartete Präsentation fand wie jede Saison im Pariser Grand Palais mit zahlreichen prominenten Gästen statt.

Reuters (Charles Platiau)

Chanel

Das Grand Palais wurde für die Schau in eine riesige Bibliothek verwandelt - sicher auch als Hommage an den belesenen Lagerfeld. Die Models trugen außerdem  Zöpfe im Stile des verstorbenen Modezaren sowie Vatermörderkragen und gestärkte Manschetten.

Reuters (Charles Platiau)

Chanel

Am Schluss der Schau gab es dann aber doch eine kleine Revolution: Viard verzichtete auf das unter Lagerfeld übliche Brautkleid zum Abschluss.

Reuters (Charles Platiau)

Chanel

Lagerfeld war am 19. Februar im Alter von 85 Jahren gestorben. Der gebürtige Hamburger hatte die Modewelt jahrzehntelang geprägt und 36 Jahre lang als Kreativdirektor für Chanel gearbeitet.

Reuters (Charles Platiau)

Chanel

Bisher gehörte es vor allem zu Viards Aufgaben, seine Wünsche und Ideen an das Studio zu übermitteln, seine Zeichnungen zu interpretieren und so seine Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.

Reuters (Charles Platiau)

Christian Dior

Mit einer Reihe von schwarzen Bustierkleidern herrschte am zweiten Tag der Pariser Haute-Couture-Schauen auf dem Laufsteg von Christian Dior Vintage-Stimmung.

APA/AFP (FRANCOIS GUILLOT)

Christian Dior

Die Haute Couture Fashion Week, die noch bis zum 4. Juli läuft, entführt in die Welt einzigartiger Kostüme von Designern, die nach strengen Regeln per Hand genäht werden und in Opposition zur Massenware aus Billiglohnländern stehen.
 
 

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Christian Dior

Designerin Maria Grazia Chiuri ließ sich teilweise von der Arbeit des verstorbenen Architekten Bernard Rudofsky inspirieren, der die Beziehung zwischen Gebäuden und Couture untersuchte.

(c) REUTERS (Regis Duvignau)

Schiaparelli

Sein üppiges Debüt feierte der Texaner Daniel Roseberry selbstbewusst am Laufsteg selbst mit. "Couture beginnt stets am Zeichentisch. Und diese Kollektion begann im September in einem heruntergekommenen kleinen Studio in Chinatown", erklärte Roseberry nach der Show.

APA/AFP (FRANCOIS GUILLOT)

Schiaparelli

Die Wahl der Location sollte wohl ein kleiner Seitenhieb sein - die Show wurde in jenem Gebäude präsentiert, in dem sich Chanels historischer Pariser Flagship-Store befindet. Coco Chanel war Elsa Schiaparellis Rivalin.

APA/AFP (FRANCOIS GUILLOT)

Giambattista Valli

Giambattista Valli hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich - Stichwort H&M -, da kann man es in Paris auch etwas ruhiger angehen. Die botanisch inspirierte Kollektion wurde dieses Mal nicht an Modellen, sondern an Schaufensterpuppen präsentiert.

Getty (Thierry Chesnot)

Giambattista Valli

Der Gedanke dahinter: Privatsphäre als alternativer Luxus. Die Zuschauer sollten die Kleider endlich richtig sehen können - so lange sie wollen und nicht in Bewegung. Die neuen Entwürfe hielten sich an den bewährten ultra-femininen Kodex: Tüll, Chiffon und Taft in Zuckerlfarben. 

Getty (Thierry Chesnot)

Iris van Herpen

Die niederländische Designerin stach einmal mehr mit ihren Kunstwerken hervor. Iris van Herpen stellte die Berührungspunkte zwischen bildender Kunst und Mode in den Fokus.

(c) APA/AFP (THOMAS SAMSON (THOMAS SAMSON)

Iris van Herpen

Ihre 19 Looks entstanden in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Künstler Anthony Howe. Der Titel der Kollektion, "Hypnosis", soll sich auf die "hypnotische Visualisierung der Tapisserie der Natur" beziehen.

Imago

Ralph & Russo

Tamara Ralph und Michael Russo haben sich von den verschwenderischen Soirées der Sechzigerjahre inspirieren lassen.

Reuters (Charles Platiau)

Ralph & Russo

Die Kollektion zeigte Art-Deco-Akzente und Chiffonkleider in Hülle und Fülle.

Reuters (Charles Platiau)

Maurizio Galante

Galante schickte seine Models mit aus Stroh gewebtem Schmuck auf den Laufsteg, der seinen Ursprung in mexikanischer Handwerkskunst hat. Galante hatte dafür mit einem mexikanischen Künstler zusammengearbeitet, wie der Designer auf Instagram erklärte.

(c) REUTERS (Charles Platiau)

Yuima Nakazato

Der japanische Designer Yuima Nakazato drang weiter in experimentelles Terrain vor und setzte auf innovative Materialien wie "Brewed Protein", eine nachhaltige Faser, die vom japanischen Biotech-Start-up Spiber nach einem Verfahren entwickelt wurde, das der Herstellung von Bier nicht unähnlich ist.

APA/AFP (FRANCOIS GUILLOT)

Georges Hobeika

Der libanesische Designer versetzte die Tropen in die Disko. Ein spezieller Entwurf Hobeikas ging kürzlich erst durch die Medien. Beyoncé ließ sich von ihm ein Löwenkostüm für die diesjährige "Wearable Art Gala" in Santa Monica schneidern. Diesen Sommer kommt die Realverfilmung von "König der Löwen" in die Kinos, in der die Sängerin als Löwin Nala in Erscheinung treten wird.

REUTERS

Aelis

Den Auftakt zu den Schauen gab Aelis. Passend zum 50. Jubiläum der ersten Mondlandung, setzte das italienische Label auf das Bild der Schwerelosigkeit. 

(c) Getty Images (Vittorio Zunino Celotto)