Fotoprojekt

Mit dem Handy in die Siebziger

Man fotografiert das eigene Essen, scrollt durch Instagram beim Fernsehen, posiert vorm Sonnenuntergang für die Handykamera: Das Absurde und durchaus auch Belustigende an unserem Handykonsumverhalten hat Fotografin Marlene Brandstötter festgehalten.

“Hey friends I am currently watching a super thrilling movie! I can’t look away ….”

"Manche unserer Handygewohnheiten sind einfach absurd", sagt die 22-jährige Fotografin Marlene Brandstötter aus Oberösterreich. So kam ihr auch die Idee zu diesem Fotoprojekt.

 

(c) Marlene Brandstötter

Über mehrere Wochen hat sie sich notiert, wie sich Menschen an ihrem Handy verhalten und wie sie es kommentieren. Die Notizen dienten später als Leitfaden für das Projekt.

(c) Marlene Brandstötter

"Family Selfie"

"Ich will Menschen damit ein wenig zum Schmunzeln bringen, weil sie sich selbst in den Situationen wiedererkennen", beschreibt sie die Projektidee. Um das Absurde der Situationen zu betonen und das Projekt gleichzeitig mit ihrer Leidenschaft für Modefotografie zu verbinden, suchte Brandstötter nach einem passenden 70er-Jahre-Setting. Statt dem Handy haben die Models ein klassisches Kabeltelefon mit Drehscheibe in der Hand.

 

 

(c) Marlene Brandstötter

"Cheese"

Fündig wurde Brandstötter schließlich im Museum Sonnenwelten Großschönau, das einen Raum im originalen Stil der Siebziger erhält und das Shooting genehmigte.

 

(c) Marlene Brandstötter

-STOP! Don’t touch your food yet! I need to take a photo first!
-Hon, it’s getting cold!

Mit Visagistin Susanne Kirchberger, Models Lea Müller, Pius Ditachmair und Barbara Brandstötter (ihre Mutter) stellte Brandstötter das Shooting auf die Beine. Über Instagram fand sie Models, die sich auch selbst gerne im Stil der 70er-Jahre kleiden.

(c) Marlene Brandstötter

“On our way to the sea! Wish us luck for the long drive.”

Brandstötter war es wichtig auch ein älteres Model im Shooting zu verwenden. Damit sei auch der Generationenkonflikt porträtiert, der durch die intensive Handynutzung entstünde.

(c) Marlene Brandstötter

“I am having such a blast with my family. I am enjoying every single moment with them cause I don’t wanna miss anything."

Auch die Captions zu den einzelnen Bildern stammen aus Notizen zu Wortmeldungen aus ihrem Bekanntenkreis.

(c) Marlene Brandstötter

-Hello?
-Where are you? Dinner is ready!
-What the heck mum, I am at the toilet! Leave me alone! -Well, then don’t bring your phone with you?!

 

(c) Marlene Brandstötter

-Honey can you take a picture for me?
-Yes sure, I have my camera with me!
-Oh actually no, take it with my phone I need it for posting only

Momentan arbeitet Brandstötter selbstständig als Fotografin und will zukünftig besonders in der Modebranche Fuß fassen.

(c) Marlene Brandstötter
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“Hey friends I am currently watching a super thrilling movie! I can’t look away ….”

"Manche unserer Handygewohnheiten sind einfach absurd", sagt die 22-jährige Fotografin Marlene Brandstötter aus Oberösterreich. So kam ihr auch die Idee zu diesem Fotoprojekt.

 

(c) Marlene Brandstötter

Über mehrere Wochen hat sie sich notiert, wie sich Menschen an ihrem Handy verhalten und wie sie es kommentieren. Die Notizen dienten später als Leitfaden für das Projekt.

(c) Marlene Brandstötter

"Family Selfie"

"Ich will Menschen damit ein wenig zum Schmunzeln bringen, weil sie sich selbst in den Situationen wiedererkennen", beschreibt sie die Projektidee. Um das Absurde der Situationen zu betonen und das Projekt gleichzeitig mit ihrer Leidenschaft für Modefotografie zu verbinden, suchte Brandstötter nach einem passenden 70er-Jahre-Setting. Statt dem Handy haben die Models ein klassisches Kabeltelefon mit Drehscheibe in der Hand.

 

 

(c) Marlene Brandstötter

"Cheese"

Fündig wurde Brandstötter schließlich im Museum Sonnenwelten Großschönau, das einen Raum im originalen Stil der Siebziger erhält und das Shooting genehmigte.

 

(c) Marlene Brandstötter

-STOP! Don’t touch your food yet! I need to take a photo first!
-Hon, it’s getting cold!

Mit Visagistin Susanne Kirchberger, Models Lea Müller, Pius Ditachmair und Barbara Brandstötter (ihre Mutter) stellte Brandstötter das Shooting auf die Beine. Über Instagram fand sie Models, die sich auch selbst gerne im Stil der 70er-Jahre kleiden.

(c) Marlene Brandstötter

“On our way to the sea! Wish us luck for the long drive.”

Brandstötter war es wichtig auch ein älteres Model im Shooting zu verwenden. Damit sei auch der Generationenkonflikt porträtiert, der durch die intensive Handynutzung entstünde.

(c) Marlene Brandstötter

“I am having such a blast with my family. I am enjoying every single moment with them cause I don’t wanna miss anything."

Auch die Captions zu den einzelnen Bildern stammen aus Notizen zu Wortmeldungen aus ihrem Bekanntenkreis.

(c) Marlene Brandstötter

-Hello?
-Where are you? Dinner is ready!
-What the heck mum, I am at the toilet! Leave me alone! -Well, then don’t bring your phone with you?!

 

(c) Marlene Brandstötter

-Honey can you take a picture for me?
-Yes sure, I have my camera with me!
-Oh actually no, take it with my phone I need it for posting only

Momentan arbeitet Brandstötter selbstständig als Fotografin und will zukünftig besonders in der Modebranche Fuß fassen.

(c) Marlene Brandstötter
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