LVMH Modepreis geht an Thebe Magugu

Der südafrikanische Designer konnte sich gegen sieben Finalisten, zu denen auch ein Student der Wiener Angewandten zählte, durchsetzen.

(c) Andrew Whelan

Der renommierte LVMH Modepreis wurde am 4. September auf dem Gelände der Louis Vuitton Foundation bereits zum sechsten Mal vergeben, um junge Designtalente zu fördern.

Der südafrikanische Designer Thebe Magugu konnte sich gegen sieben weitere Kandidaten durchsetzen. Dazu zählte auch Kenneth Ize, der in Wien an der Angewandten studierte. "Ich freue mich sehr, dass zum ersten Mal ein afrikanischer Kandidat den Preis gewonnen hat, zumal Thebe Magugu mit 26 Jahren der jüngste Designer in der Auswahl 2019 ist."

Hed Mayner gewann den Karl-Lagerfeld-Spezialpreis.
Hed Mayner gewann den Karl-Lagerfeld-Spezialpreis.
Hed Mayner gewann den Karl-Lagerfeld-Spezialpreis. –

Überzeugt habe die Jury, in der Designer wie Kris Van Assche (Berluti), Maria Grazia Chiuri (Dior), Nicolas Ghesquière (Louis Vuitton) und Clare Waight Keller (Givenchy) saßen, seine kreative Arbeit, das Spiel aus Traditionellem und Experimentellem sowie Volumen und südafrikanischem Know-How.

Mit dem Sonderpreis der Jury, dem Karl-Lagerfeld-Preis, wurde der israelische Designer Hed Mayner ausgezeichnet.

Der Gewinner Thebe Magugu erhält für seinen Sieg 300.000 Euro und ein einjähriges Mentoringprogramm bei der französischen Luxusgruppe LVMH. Der Gewinner des Karl-Lagerfeld-Preises erhält 150.000 Euro und wird ebenfalls ein Jahr dem LVMH-Team über die Schulter schauen können.

 

(Red. )

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