Exzentrisch: Kuriose Fakten über Karl Lagerfeld

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Sieben Stunden Schlaf

Nach eigenen Angaben hätte das Haus zusammenfallen können, Karl Lagerfeld hätte es nicht bemerkt. Unabhängig von der Zeit, zu der er schlafen ging, erwachte der Modezar nach exakt sieben Stunden Schlaf.

Doch damit nicht genug der kuriosen Fakten über den exzentrischen Designer.

(c) Ernesto S. Ruscio
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Weißes Nachthemd

Auch seine Schlafgarderobe war alles andere als gewöhnlich. Er trug ein Nachthemd, das er selbst entwarf und die "Hilditch & Key" Hemden-Manufaktur für ihn fertigte. Inspiriert dazu hatten ihn Nachthemden aus dem 17. Jahrhundert, die er im Victoria & Albert Museum sah.

(c) Getty Images (Pascal Le Segretain)
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Frühstück

Statt des klassischen Pariser Frühstücks, bestehend aus Croissants und Milchkaffee, trank Karl Lagerfeld zwei Protein-Shakes, die ein Doktor für ihn entwickelt hatte. Sie schmeckten nach Schokolade, waren aber völlig zuckerfrei. Dazu aß er gedämpfte Äpfel

(c) REUTERS (Benoit Tessier)
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Karl Lagerfeld nahm mehr als 40 Kilogramm ab. Er wurde so dünn, dass er in Anzüge von Dior passte und Skinny-Jeans von Diesel, die sonst nur Teenager trugen.

(c) APA/AFP/PIERRE VERDY (PIERRE VERDY)
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Cola

Karl Lagerfeld trank niemals warme Getränke. Von morgens bis abends stand bei ihm Cola light auf dem Tisch. Davon trank er zehn Dosen.

Dem Getränk schrieb er auch seinen Diäterfolg zu. Über seine Diät schrieb er auch ein Buch - "The Karl Lagerfeld Diet". Es wurde ein Bestseller.

(c) APA (STEIFF)
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Tageszeitungen

Nach dem Frühstück machte sich der Designer über einen Berg Zeitungen her, 20 an der Zahl. Mit Blick auf den Louvre und die Seine blätterte er durch Bücher, gab sich Tagträumen hin und zeichnete.

(c) Reuters (Jacky Naegelen)
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Frisur

Danach kümmerte sich Lagerfeld um seine Frisur: "Ich hasse es, Haare im Gesicht zu haben, wenn ich zeichne. Mein Haar ist nicht richtig weiß, es ist eher grau und ich mag diese Farbe nicht. Also mache ich es komplett weiß mit Trockenshampoo von Klorane. Das ist großartig, denn mein Haar ist immer sauber."

(c) REUTERS (BENOIT TESSIER)
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Reinigung

Erst nach der Mittagszeit badete sich Karl Lagerfeld und zog sich um. "Mit Farben zu malen, ist ein dreckiger Job, also wird mein Nachthemd zu einer Art Maler-Kittel." Das Nachthemd wurde jeden Tag gewaschen, ebenso wie seine weißen Decken, Laken und Kissen.

(c) REUTERS (BENOIT TESSIER)
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Kleidung

Karl Lagerfeld trug immer eine Art Uniform. Anzüge von Dior, die er gleich in fünffacher Ausführung hatte, etwa.

(c) Reuters (PASCAL ROSSIGNOL)
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Zwei Häuser

Karl Lagerfeld hatte in Paris allein zwei Häuser, die nebeneinander lagen. Das eine wählte er zum Schlafen und Zeichnen, im anderen empfing er Gäste und aß. Das Personal befand sich im zweiten Haus, er war gerne alleine.

(c) REUTERS (Thomas Peter)
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Zudem hatte er noch andere Anwesen, darunter in Monte Carlo, Biarritz, Rom, Vermont und New York. In seiner Villa in Monaco hatte er ein Badezimmer für den Morgen und eines für den Abend.

(c) imago/Starface (imago stock&people)
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Zwei Fahrer

Darüber hinaus hatte Karl Lagerfeld auch noch zwei Chauffeure und ein paar Autos. Bevor er ins Chanel-Studio fuhr, ließ er sich gerne durch Paris chauffieren um alles um ihn herum zu beobachten.

(c) REUTERS (Charles Platiau)
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Chanel-Studio

Erst am späten Nachmittag traf der Designer im Chanel-Studio ein und arbeitete an seinen Entwürfen bis circa acht Uhr. Dabei konzeptionierte und zeichnete er nur, den Stoff drapierte er nicht.

(c) REUTERS (Benoit Tessier)
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Dinner

Danach ließ sich Karl Lagerfeld zu Hause bekochen, las und spielte mit seiner Katze Choupette, die er eine verwöhnte Prinzessin nannte. Sie erbte "ein kleines Vermögen".

(c) APA/dpa-Zentralbild/Jens Kalaene (Jens Kalaene)
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Reichtum

Karl Lagerfelds Vermögen wird auf 300 Millionen Euro geschätzt. Sein Besitz war exzessiv, so soll er 300 iPods mit unterschiedlicher Musik besessen haben und knapp 2500 Hemden.

(c) APA/AFP/GETTY IMAGES/Drew Angere (Drew Angerer)
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