Laufsteg: Die wichtigsten Shows aus Mailand

breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Gucci

Wenn eine Inspirationskette vom alten chinesischen Kaiserreich bis zum Heavy Metal reicht, dann ist in Mailand Gucci-Zeit. Das italienische Luxuslabel unterstrich am Mittwoch anlässlich der Designerdefilees Herbst/Winter 2017/18 seine Bereitschaft, nahezu alle Moderegeln infrage zu stellen. Kreativdirektor Alessandro Michele wird dafür derzeit wie ein Popstar verehrt.

Flora und Fauna, Orient und Okzident, Zimmermädchen und Rocker, Sportliches und Höfisches - alles geht. Und wenn es mal keine Muster gibt, dann Stickereien mit funkelnden Steinen.

(c) APA/AFP/GIUSEPPE CACACE (GIUSEPPE CACACE)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Fendi

Sehr elegant zeigte sich Fendi. Traditionelle britische Herrenstoffe treffen hier auf fließende feminine Materialien, florale auf grafische Muster. Gemusterte Stehkragenpullover enden bauchfrei. Die weiten Hosenbeine werden am Knöchel mit einem Gürtelement in Form gehalten. Farbiges Highlight: Viele Models trugen leuchtend rote, über das Knie ragende Stiefel.

(c) imago/i Images (imago stock&people)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Prada

Ihren Saal hatte Miuccia Prada als eine Art Teenager-Zimmer herrichten lassen, viele Gäste nahmen auf Betten Platz. Zu sehen bekamen sie Anzüge aus Cordsamt, Kombinationen aus besticktem Mohair und wuchtige Jacken mit aufgesetzten Taschen. Unter den an der Vorderseite geschlitzten Kleidern fällt der Blick auf hohe Stiefel. Federn und Fransen wippen auf Tops, Röcken oder Schals. Am Ende der Show gab es donnernden Applaus für die Designerin.

(c) imago/i Images (imago stock&people)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Max Mara

Italienische Eleganz hat das Label Max Mara auf den Laufsteg zurückgebracht. Lange flauschige Mäntel aus Kaschmir oder Alpaka, Zopfstrick-Pullunder, weite Samthosen, seidene Bleistiftröcke, leicht durchschimmernde Rollkragenpullis zeigte das Modehaus auf der Mailänder Modewoche, die die Trends für die Saison Herbst/Winter 2017/18 präsentiert.

Die Max Mara-Kollektion baut auf nur wenigen Elementen auf. Die einzelnen Looks waren Ton-in-Ton gehalten: Rot, Grau, Karamell und Cognac sowie Schwarz. Und fast alle Teile lassen sich miteinander kombinieren.

(c) APA/AFP/MIGUEL MEDINA (MIGUEL MEDINA)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Alberta Ferretti

Märchenhaft ging es auf dem Laufsteg von Alberta Ferretti zu.

(c) imago/Independent Photo Agency (imago stock&people)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Moschino

Bei  Moschino kam wieder eine gehörige Portion Farbe ins Spiel.

(c) imago/Independent Photo Agency (imago stock&people)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Versace

Feminismus ist der neue Trend in der Mode. Donatella Versace ist es bei der Mailänder Modewoche am Freitagabend nicht nur um Kleidung, sondern vor allem um Haltung gegangen - wie schon am Vortag bei Miuccia Prada. "Equality" (Gleichberechtigung), "Courage" (Mut), "Unity" (Einigkeit) - mit diesen Botschaften bedruckte Versace viele Teile ihrer Kollektion Herbst/Winter 2017/18.

(c) imago/Independent Photo Agency (imago stock&people)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Bottega Veneta

Retro-Powerdressing stand mit Bleistiftröcken und akzentuierten Schultern bei Bottega Veneta auf dem Programm.

(c) imago/i Images (imago stock&people)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Dolce & Gabbana

Für Dolce & Gabbana ist jede Frau eine Königin. Mit Krone auf dem Kopf schickte das Designerduo die Models am Sonntag bei der Mailänder Modewoche über seinen Laufsteg. In erster Linie waren es Instagram- und Youtube-Stars, die die Kollektion Herbst/Winter 2017/18 vorführten. Die Show bot einen Mix aus italienischer Tradition, Popkultur, Ironie und Prunk.

(c) REUTERS (ALESSANDRO GAROFALO)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Marni

Mit besonderer Spannung erwartet wurde die Show von Marni. Hier debütierte mit Francesco Risso ein neuer Designer, der die abgetretene Label-Gründerin Consuelo Castiglioni ersetzt. Er stellte sich mit - wie aufgeblasen wirkenden - Jacken, flauschigen und haarigen Oberflächen sowie Kleidern mit eingearbeiteten Kontraststreifen oder sportiven Schnürakzenten vor.

(c) APA/AFP/TIZIANA FABI (TIZIANA FABI)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Etro

In den Schauen von Etro geht es stets um kulturelle Vielfalt. Dieses Mal war der Blick vor allem ostwärts gerichtet - nach China, Japan und Tibet. Entstanden sind dabei unter anderem voluminöse Outdoor-Jacken im opulenten Patchwork, die obendrauf oft noch Stickereien zieren. Herbstliche Farben werden mit kräftigen Tönen durchmischt, Hosenbeine mit Pelzborten verziert, Kleider mit Kimonoärmeln versehen.

(c) imago/Independent Photo Agency (imago stock&people)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Salvatore Ferragamo

Daunenjacken einmal anders waren bei Salvatore Ferragamo zu sehen.

(c) APA/AFP/MIGUEL MEDINA (MIGUEL MEDINA)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Giorgio Armani

Als letztes Highlight der Modewoche zeigte Giorgio Armani, was er kann.

(c) imago/i Images (imago stock&people)
Kommentar zu Artikel:

Die wichtigsten Shows aus Mailand

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.