Cruise Collection 2018 von Gucci: Grellbunter Spaß an der Anti-Mode

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Dass die Cruise Collection von Gucci für die Saison 2018 diesmal in den altehrwürdigen Räumlichkeiten des Palazzo Pitti in Florenz gezeigt werden würde, sorgte schon im April für Aufregung - hatte Chefdesigner Alessandro Michele nicht ursprünglich geplant, sie auf der Akropolis in Athen zu zeigen.

Courtesy of Gucci – shot by Dan Lecca
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Zwar sind die griechischen Töne der Kollektion schwer zu leugnen (und scheinbar en vogue, immerhin zeigte auch Chanel in Paris eine schwer griechisch-mythologisch angehauchte Cruise-Schau - ist das antike Griechenland nicht der Geburtsort der Demokratie, und die Tiara- und Toga-Zitate der eindeutige Hinweis der Modebranche, dass man in politisch unsicheren Zeiten zumindest modisch so tun sollte, als wäre man politisch aktiv). Aber Florenz ist auch die Heimatstadt des italienischen Modehauses Gucci, und mit der Ausstattung der Räume des Palazzos wurde die Präsentation der Cruise-Teile zum wahren kitschig-opulenten Modefest.

Courtesy of Gucci – shot by Dan Lecca
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An den Marmorsäulen und Goldrahmen defilierten also Models in wallenden Kleidern vorbei, die in sommerlich-satten Farbtönen die Vorfreude auf den Mittelmeerurlaub nur verstärken - so wie dieses melonenrote Ensemble.

Courtesy of Gucci – shot by Dan Lecca
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An Meerschaum erinnerten die Applikationen auf dieser himbeer-veilcheneisigen Robe; Harfenspieler begleiteten das Schaulaufen der griechisch-florentinischen Halbgottheiten über den zitronensorbetfarbenen Teppich.

Courtesy of Gucci – shot by Dan Lecca
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Ob dieser Look intern wohl "Der barocke Nerd" genannt wurde? Neben den sommerlichen Kleidern präsentierte Michele nämlich auch Teile beheimatet irgendwo zwischen Palazzo-Paisley-Seventies-Jagdschloss-Vibe.

Courtesy of Gucci – shot by Dan Lecca
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In diese Kategorie fällt eindeutig auch dieser Look: mit Pelzbesatz, herrlich filigranen Herrenschuhen und dem immer wiederkehrenden "Guccy"-Schriftzug - kein Tippfehler, sondern vielmehr eine Anspielung auf die Kunst der Kopie, die ja mit dem Renaissance-Umfeld im Palazzo Pitti einen passenden Boden hatte.

Courtesy of Gucci – shot by Dan Lecca
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Micheles Hingabe zur Anti-Mode war jedenfalls kaum zu übersehen. Die "Guccification" mit ihren grellen Farben macht zumindest viel Spaß.

Courtesy of Gucci – shot by Dan Lecca
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Die Botschaft trug der Designer gleich selbst hinaus in die Welt: "Guccify yourself".

Courtesy of Gucci – shot by Dan Lecca
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Mit dabei sind da auf alle Fälle Salma Hayek, Schauspielerin und Gattin von Kering- und somit Gucci-Über-Boss François-Henri Pinault...

Courtesy of Getty Images for Gucci
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...oder Sängerin Beth Ditto, die auf einem lavendelblauen Wölkchen samt Turban und Logo-Fächer einschwebte.

Courtesy of Getty Images for Gucci
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Platz nahmen die Damen dann mit den anderen Gästen auf Stoffhöckerchen mit Gucci-Print in den Galerien.

Courtesy of Gucci – shot by Ronan Gallagher