Modewoche: Schnellstart in Paris

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Christian Dior

Die Zeiten, in denen Moderedakteure den Anfang der Pariser Fashion Week schwänzen konnten, sind vorbei.

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Die Modekammer nahm in diesem Jahr große Programmänderungen vor und will die Branche offenbar zum längeren Aufenthalt ermuntern.

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Deswegen sind auch viele wichtige und große Shows an den Anfang gerutscht - Christian Dior zum Beispiel.

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Diors von Nanas inspirierte Kollektion wurde schon am Dienstagnachmittag gezeigt, anstatt wie sonst am Freitag.

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Vor allem die Saint-Laurent-Show aber, die nun seit mehreren Saisons schon auf den Dienstagabend gerutscht ist, machte den Anfang der Schauen zum Muss.

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Saint Laurent

Als Laufsteg hatte Chefdesigner Anthony Vaccarello diesmal ein riesiges Betonfeld über den Trocadero-Platz bauen lassen, fast so groß wie ein Fußballfeld.

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Im Hintergrund leuchtete der Eiffelturm, der um Punkt 20.00 Uhr auch noch dramatisch zu glitzern begann, als das erste Model die Show eröffnete.

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Für das legendäre Modehaus war es ein emotionaler Abend. Keine drei Wochen ist es her, dass Pierre Berge, Ex-Kompagnon von Yves Saint Laurent und Präsident der Fondation Pierre Berge-Yves Saint Laurent, mit 86 Jahren einem langjährigen Leiden erlag. Und Vaccarello wollte dem legendären Paar mit dieser Kollektion ein Denkmal setzen.

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Weite Piratenhemden und flatternde Hippie-Blusen über ultraknappen Ledershorts erinnerten an die gemeinsamen Jahre in Marrakesch, metallisch glänzende und kurze Jacquard-Kleider an ausgelassene Partys im Pariser Nachtclub Les Bains Douches.

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Mit einer Parade aus aufwendigen Haute-Couture-Looks, skulpturalen und voluminösen Kreationen aus Leder oder Straußenfedern, stellte Vaccarello außerdem die beeindruckende Arbeit der Ateliers in den Vordergrund.

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Lacoste

Ganz neu im Programm war die Show von Lacoste. Für ihr 85-jähriges Jubiläum kehrte die Marke mit dem berühmten Krokodil nach fast 15 Jahren New York in ihre Heimat Paris zurück.

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Dem Anlass entsprechend war die Kollektion von Retro-Elementen geprägt.

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Vor allem aber ein goldgeknöpfter dunkelblauer Blazer und Polohemden stachen hervor, die zu asymmetrischen, schulterfreien Kleidern genäht waren - beides Anspielungen auf die Ursprünge des Hauses, das von Rene Lacoste gegründet wurde.

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Der Ex-Tennisspieler erfand das Pique-Polo-Hemd in den 30er-Jahren und ließ es mit seinem Maskottchen, dem Krokodil besticken.

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Die Pariser Modewoche läuft noch bis 3.10.

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