Kuriose Mode: ''Extreme Cut Out''-Jeans

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Skinny, High-Waisted, "Mom" (so bequem war keine) - Jeans-Versionen gab es viele. Den neuesten (aufgelegten) Skandal in der Hosenwelt liefert die Marke Carmar Denim aus Los Angeles, für ihre ''Extreme Cut Out''-Jeans braucht man nicht mehr viel Fantasie.

carmardenim.com
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Das luftige Kleidungsstück wird in fast jedem Bereich ausgeschnitten und versteckt die restliche Haut unter ein paar Jeansfäden.

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Die Ironie an dem Anatomieunterricht ist, dass die Jeans, trotz ihres geringen Stoffverbrauchs - es heißt 20 Gramm -, ziemlich teuer ist. 140 Euro legt der mutige Träger ab.

Instagram (carmardenim)
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Putzhandschuhe als Fashion-Accessoire? Wenn es nach Designer Raf Simons geht, der ebendiese für Calvin Klein 205W39NYC designt hat, dann lautet die Antwort klar "Ja".

Zum Putzen wird man die Designervariante in Rosarot dabei sicher nicht tragen, denn sie kosten 390 US-Dollar, umgerechnet etwa 315 Euro.

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Dieser hautfarbene Gummi-Eiskübel ist Teil der Frühjahrs-Kollektion von Gucci. Das Design-Highlight muss man nicht lange suchen. Richtig, an der Seite findet man das Logo der Marke und am Boden nicht - da steht nämlich "Guccification", "Sine Amore Nihil", "Summer MMXVII" oder "XXV" . Und das beste kommt am Schluss: Der Kübel ist für eisige 750 Euro bei Farfetch erhältlich.

Farfetch
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Noch eine anspruchsvolle Idee: Während man mit dem Verzicht auf Gratis-Plastiksackerl die Müllproduktion in den Geschäften einschränken will, bringen Designer sie zurück auf den Laufsteg. In einer kostspieligeren Variante versteht sich.

Bei Burberry jedenfalls kommen die Sackerl aktuell aus milchigem Kunststoff in Blau, Gelb und transparent daher. Ein großes Logo ist natürlich auch hier ein Muss.

(c) imago/PA Images (Matt Crossick)
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Bei Céline waren die Plastiksackerl schon im Vorjahr auf den Laufstegen zu sehen. Jetzt kann man sie auch kaufen und zwar exklusiv bei der Kaufhauskette Nordstrom. Stolze 590 Dollar muss man für das "Conversation Piece" - die Tasche sorgt sicher für Gesprächsstoff - hinblättern.

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Im vergangenen Oktober sorgte Balenciaga wieder für Aufregung, als Models auf dem Laufsteg der Pariser Fashion Week Crocs trugen. Es waren keine herkömmlichen Garten-Schlapfen, es waren 850-Dollar-Plattform-Crocs, geschmückt mit Schmetterlingen, Avocados und Balenciaga-Marken.

Imago
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Und waren die Lacher auch lauter als die Kritik: Balenciaga hat am Ende gewonnen. Die Crocs waren ausverkauft, noch bevor sie offiziell erhältlich waren. Laut "Dazed" sollten die Schuhe am 1. Februar via Barneys in zwei Farben in den Vorverkauf gehen - sie waren noch vor Tagesende vergriffen. Hintergründe unbekannt.

Imago
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Balenciagas Kreativdirektorin Demna Gvasalia hat eben die Angewohnheit, die Modeindustrie mit hochpreisigen Versionen von Alltagsgegenständen zu trollen. Die gelebte Untertreibung um knapp 1600 Euro gab es auch schon in Sackerl-Form.

Balenciaga
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Nach der blauen "Ikea-Tasche" lieferte das Luxuslabel eine exklusive Lederversion ihrer herkömmlichen - kostenfreien - Papiertaschen.

Balenciaga
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Erinnern Sie sich an die berühmteste Tasche des Vorjahres. Es war nicht ganz von der Hand zu weisen – der Luxus-Shopper von Balenciaga sah der Plastiktasche "Frakta" von Ikea ähnlich.

Balanciaga/Ikea
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Doch kuriose Produkte gibt es noch mehr: Gebackene Bananen waren einmal, der letzte Schrei sind jetzt gebackene Schuhe. Der japanische Sportmodenhersteller Asics sorgt nun mit einer Innovation für Aufsehen, die mehr nach Küche als nach Laufband klingt.

Asics
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Konkret soll die Sohle mit Mikrowellen-Technologie innerhalb kürzester Zeit hergestellt werden: Bei den Tests, die das Unternehmen aktuell durchführt, dauert das "Backen" der Sohle rund 15 Sekunden.

Asics
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Bei Asics glaubt man an der Potenzial der Entwicklung, das man später auch für die Schuh-Personalisierung in Shops einsetzen will. Auch die Nachhaltigkeit des Produkts begeistert die Firma: Bis zu 90 Prozent Energie könne man - im Vergleich zu aktuellen Produktionsmethoden - durch das Verfahren sparen.

Asics
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Glitter oder Hitler? Statement-Stoffbeutel sind beliebt, diese Idee ist misslungen. BelleChic verkauft die Tasche zwar noch immer, allerdings hat das letzte Wort mittlerweile ein deutliches Redesign bekommen.

Screenshot
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Die Rollschuhe mit Mörder-Absätzen von Saint Laurent sorgten schon bei ihrer Bewerbung für Aufregung - "Porno-Chic" wurde dem französischen Modehaus damals vorgeworfen. Nun auf den Markt gekommen machen die Heels noch immer keinen Sinn. Vorschlag für die Produktbeschreibung: "Schuhe zum Gegen-die-Wand-Fahren und Sterben, um 1995 britische Pfund."

Saint Laurent
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Der britische Designer Christopher Kane hat ein Faible für Kabelbinder. 30 US-Dollar legt man dafür hin - bei dem Preis war das Accessoire schnell ausverkauft.

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Die Kabelbinder waren Teil von Kanes Frühling-/Sommer-Kollektion 2016 und wurden am Laufsteg als Haarspangen, Hals- oder Armbänder oder als simples Detail verwendet.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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185 US-Dollar kostet eine schicke Prada-Büroklammer (die tatsächlich aber eine Geldklammer ist).

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Das Label Opening Ceremony wollte Jeans mit abnehmbaren Hosenbeinen zum Trend machen: Diese Hose wurde von "Y/Project" entworfen.

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Vielleicht sind die sichtbaren Schlitze dafür da, um für Belüftung an schwülen Sommertagen zu sorgen.

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Die Hosenbeine können jedenfalls entlang der Schlitze abgenommen werden. Dekonstruktivismus - oder so - um schlappe 425 US-Dollar.

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Und hier eine Jeans mit künstlichen Schlammflecken um 413 Euro.

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Das Modell "Barracuda" in der Waschung "Mud" stammt von der New Yorker Denimmarke Prps und wird bei Nordstrom verkauft.

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Das Kaufhaus musste einige Kritik einstecken für den Vertrieb des Kleidungsstücks, das mehr danach aussieht, als ob der Träger auf einem verregneten Festival betrunken in eine Schlammpfütze gefallen sei.

www.nordstrom.com
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Solche Entwürfe bieten natürlich eine Vorlage für andere Marken: Reebok nutzte den Wirbel um "Barracuda" und setzte den "Dreckjeans" ein "Sweat Shirt" entgegen.

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Das "Authentic Sweat Shirt" koste rund 400 Euro und werde davor von Reebok-Mitarbeitern "angeschwitzt". "Für einen  Look und einen Geruch wie nach dem Workout", heißt es auf der Website von Reebok - das T-Shirt sei allerdings bereits ausverkauft. (Ikea nutzte Balenciagas Taschenwerbung ebenfalls als Anlass für eine eigene, witzige Kampagne.)

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Weniger gut kam es auch an, als Nordstrom "Sockensandalen" in Stiefelettenform von Gucci vertrieb - hochhackige Schuhe mit Plastik-Einsatz. Preis: rund 1150 Euro.

www.nordstrom.com
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Nordstrom musste sich auch Klagen der Kunden anhören, als diese Jeans von Topshop verkauft wurden: zwar im wieder modernen "Mom"-Schnitt, aber mit Sichtfenstern aus Plastik auf Höhe der Knie - um 92 Euro.

www.nordstrom.com
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Topshop trieb das Spiel mit durchsichtigem Stoff aber auf die Spitze: Das klassische Jeansmodell "Moto" wurde in klarem Plastik verkauft.

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Die "Jeans" kosten etwa 60 Euro, sind mittlerweile aber schon ausverkauft.

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Die britische Modemarke empfiehlt Käufern der Hose, sie mit einem Bikini und Paillettenjäckchen zu kombinieren. Die Fragezeichen bei dieser Kreation blieben bei vielen Kunden dennoch.

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Ein Versuch, Hybrid-Mode zu kreieren, ging bei Topshop ebenfalls schief.

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Jeans trifft bei den "Jamie Jeans" auf einen Überrock aus Tüll: Es sei ein "saisonales Update" für Skinny Jeans, schrieb Topshop auf seiner Firmenwebsite über die etwas schräg geratene Kombination.

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Jil Sander sorgte vor einigen Jahren mit der Papierversion der "Vasari"-Clutch für Aufsehen. Tatsächlich handelt es sich dabei um ein Papiersackerl aus stärkerem Papier, das bei Regen nicht so schnell aufweichen soll. Preis: 185 US-Dollar.

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