Luxus-Marken und Alibaba: Gemeinsam gegen Fälschungen

Der französische Konzern Kering lässt seine Klage gegen die chinesische Online-Handelsplattform fallen - dafür soll gemeinsam gegen Fälschungen vorgegangen werden.

A worker carries parcels at a logistic centre of ZTO Express during the Alibaba 11.11 global shopping festival in Beijing
A worker carries parcels at a logistic centre of ZTO Express during the Alibaba 11.11 global shopping festival in Beijing
Alibaba-Logistikzentrum – (c) REUTERS (Jason Lee)

Der Mutterkonzern von Luxusmarken wie Gucci und Saint Laurent hat sich mit der chinesischen Online-Handelsplattform Alibaba auf ein gemeinsames Vorgehen gegen Produktfälschungen verständigt. Dafür lässt der französische Kering-Konzern eine Klage gegen Alibaba in New York fallen, wie er am Donnerstag mitteilte.

Die Unternehmen hätten eine gemeinsame Arbeitsgruppe geschaffen, die Informationen austauschen und mit Behörden zusammenarbeiten soll, um Verstöße gegen Markenrechte von Kering zu ahnden. Zu dem Luxuskonzern gehört auch der deutsche Sportartikelhersteller Puma.

In der 2015 eingereichten Klage hatte Kering Alibaba vorgeworfen, zu wenig gegen den Verkauf von illegalen Kopien seiner Artikel zu unternehmen und auch davon zu profitieren.

Die chinesische Website Alibaba.com dient Unternehmen als Business-to-Business-Kommunikations- und Handelsplattform. Das Unternehmen gab in der Vergangenheit an, rund 53 Millionen Nutzer zu haben.

(APA/dpa)

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