Stilkritik: Meghan Markles Kleiderwahl

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Bereits drei Tage nach ihrem "I Will" sind Prinz Harry und Meghan schon ihren ersten royalen Pflichten als Ehepaar nachgegangen. Gemeinsam traten die frisch Vermählten bei einer Party im Garten vom Buckingham Palace auf. Es war eine vorgezogene Feier zum 70. Geburtstag von Prinz Charles, der eigentlich am 14. November seinen Ehrentag feiert. Auffälllig der Blick auf die royalen Beine seiner Schwiegertochter.

(c) APA/AFP/POOL/DOMINIC LIPINSKI (DOMINIC LIPINSKI)
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Die Herzogin von Sussex - so Meghans offizieller Titel - trug diesmal entsprechend der royalen Kleiderordnung vorbildlich eine Strumpfhose zu dem Seiden-Krepp-Kleid von „Goat“ im zarthellen Pfirsich-Ton für umgerechnet 666 Euro. Dazu kombinierte die 36-Jährige einen Hut von Philip Tready, Ohrringe von Vanessa Tugendhaft für 1595 Euro sowie eine Seiden-Clutch von Wilbur & Gussie für 230 Euro. Ein "I Will" also nicht nur an Herzbube Harry, sondern auch an die höfische Etikette.

(c) APA/AFP/POOL/DOMINIC LIPINSKI (DOMINIC LIPINSKI)
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Mit der Wahl ihres Brautkleides überzeugte Meghan die Modewelt: Sie setzte mit der Kreation von Givenchy-Designerin Claire Waight Keller auf schlichte und zeitlose Eleganz.

APA/AFP/BEN STANSALL
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Auch nach der Trauung beim privaten Empfang von Prinz Charles, ging es mit Stil weiter.  Zur geschlossenen Abendveranstaltung wählte sie ein weißes hochgeschlossenes Kleid, entworfen von der britischen Designerin Stella McCartney.

teve Parsons/Pool via REUTERS
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"HRH Meghan" wählte für ihre Termine am Tag vor der Hochzeit mit Prinz Harry dieses nachtblaue Barwick Fit & Flare Kleid von Roland Mouret. Wenige Stunden später war das 900 Euro teure Stück bei Selfridges in London bereits ausverkauft.

Reuters
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Der wichtigste Termin des Tages vor der großen Show, war aber nicht die Besichtigung von Windsor Castle, die Meghan geschickt in ihren grauen Manolo Blahniks (wie üblich) absolvierte. Es war eine Tee-Einladung der 92-Jährigen Königin Elizabeth II., die auf diesem Weg ihre Mutter Doria Ragland kennenlernte.

 

Reuters
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Bräutigam Harry gab den beiden Schützenhilfe. Vor dem Schloss nahm er noch ein schnelles Bad in der Fan-Menge. Die PR-Maschine Windsor setzt bekanntlich auf Sichtbarkeit. Die Zeit, in der sich der Adel vor dem Volk versteckt hat, war schon vor 200 Jahren Geschichte.

(c) REUTERS
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Weiter mit den Outfits. Nachtblau stand zuletzt schon hoch im Kurs. Beim Geburtstagskonzert (mit Tom Jones, Kylie Minogue, Shawn Mendes, Sting und Shaggy) für die Königin am 21. April in der Royal Albert Hall in London richteten sich alle Augen auf das zukünftige Familienmitglied. Meghan Markle glänzte in einem Cape Dress von Designerin Stella McCartney. Das Kleid kostet rund 1300 Euro und ist u.a. via Neiman Marcus erhältlich. Die Schuhe von Manolo Blahnik kennen wir bereits.

Reuters
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Rund 1200 Euro muss man auch für die goldene - mit Tiroler Swarovski Glam verzierte - Naeem Khan Zodiac Clutch hinlegen. 

Imago
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Ein paar Tage zuvor schlüpfte Markle in ein grünes Blumenkleid von Self Portrait, das schneller ausverkauft war als sie am Abend ihre Wildleder-Pumps von Manolo Blahnik ausziehen konnte.

Imago
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Bei diesem Outfit fällt der Blick vielleicht kürzer auf das schwarze "Jackie O" Kleid von Black Halo (300 Euro), hängen bleibt er auf den "Milano" Pumps von Aquazzura (600 Euro).

Reuters
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Am 18. April erschien die Bride-to-be in London für einen Commonwealth-Empfang mit Prinz Harry in dem Midikleid "Audrey" von Altuzarra. Eine stylische, wenn auch ein wenig zu lockere Wahl für ein zukünftiges Mitglied der britischen Royals. Bei MyTheresa wird der sportive Nadelstreif-Latz für 1595 Euro angeboten. Und ja, das graue Sakko des Herren kennen wir schon. Einer muss ja auf die Staatskasse schauen.

Imago
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Markle legte bei der Ankunft einen Camilla und Marc "Marguerite" Blazer (ca. 560 Euro) über ihre Schultern, zusammen mit der schwarz-weiß gestreiften Handtasche "Avalon" des australischen Labels Oroton (207 Euro). Von den Crossbody-Taschen lässt sich Markle einfach nicht abbringen, auch wenn sie sich ganz akut mit der Kleiderordnung der Royals schlagen.

Reuters
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Beim Schuhwerk entschied sich Markle für ihre vertrauten Wildleder-Pumps von Tamara Mellon "Paramour" (ca. 380 Euro).

Reuters
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Hier kamen Meghan Markle und ihr Verlobter Prinz Harry zum University College of Bath Sports Training Village, um an den UK-Team-Prüfungen für die Invictus Games teilzunehmen, die später in diesem Jahr in Sydney stattfinden werden. Zu diesem Anlass zogen sich beide sportlich an. Ihr Trench Coat "The Lawson" kostet vernünftige 200 Euro und stammt von dem kanadischen Label Aritzia.

Reuters
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Was trägt man bei einer Reise nach Irland? Einen cremefarbenen Pullover von Victoria Beckham, einen dunkelgrünen Rock von Greta Constantine, einen hellbeigen Mackage-Mantel (alles ausverkauft), Samtpumps von Prada (rund 530 Euro via Net-a-Porte) ...

Reuters
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... und eine 200-Euro-Tasche von Charlotte Elizabeth, die man tatsächlich noch bestellen kann. Die aktuelle Wartezeit liegt bei drei Monaten.

Reuters
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Kate auf Französisch? Diesen Gottesdienst (in Anwesenheit von Her Majesty) in Westminster Abbey bestritt sie in einem weißen Duett der Londoner Designerin Amanda Wakeley (Mantel) und Stephen Jones (Barett). Dazu gab es Manolos für unten und Mulberry für oben.

Reuters
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Nach ihrer überraschenden Taufe in der Church of England trat Markle in Birmingham im erwachsenen Klosterschüler-Look von J.Crew auf. Wenig überraschend ist der Mantel mittlerweile ausverkauft. 

Reuters
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Gut, es grenzt für manche vielleicht an so etwas ähnliches wie Blasphemie, aber: Den direkten Vergleich mit Herzogin Catherine konnte Meghan Markle in Sachen Mode klar für sich gewinnen.

Beim ersten Royal Foundation Forum in London saßen die Schwägerinnen in spe nebeneinander. Farblich hatten sie sich zwar abgesprochen, vom Stil und Wow-Faktor her hätten die zwei aber nicht unterschiedlicher sein können.

(c) REUTERS (POOL)
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Herzogin Kate, die als sehr stilsicher, aber nicht besonders modemutig gilt, trug ein Kleid des Umstandsmodelabels Seraphine. Mit einem Preis von 99 Pfund zeigte sich die Herzogin von ihrer sparsamen Seite und ließ die Bühne frei für Meghan Markle.

Denn diese schöpfte aus den Vollen. Sie trug ein Satin-Wickelkleid mit Gürtel von Jason Wu (im Wert von 1600 Euro), das ein wenig an einen Trenchcoat erinnerte. Dazu kombinierte sie die Casablanca-High-Heels von Aquazzura.

(c) imago/i Images (ROTA / i-Images)
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Karo muss es natürlich sein, wenn es nach Schottland geht. Da machte auch Meghan Markle Mitte Februar keine Ausnahme, als sie einige Termine in Edinburgh wahrnahm. Und auch farblich passte sie sich mit dem grünen Mantel von Burberry dem Royal Regiment of Scotland an. 

 

(c) imago/i Images (ROTA / i-Images)
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Statt schmaler Silhouetten und Clutch setzte Meghan Markle auf Oversize und Crossbody-Bag (übrigens vom schottischen Label Strathberry). Ein ungewohnter Anblick, was den britischen "Prinzessinnen"-Look angeht.

 

(c) imago/PPE (PPE)
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Unter dem Mantel kam ein Look ganz in Schwarz zum Vorschein. Der Rollkragenpullover von Wolford kam wieder zum Einsatz, dazu kombinierte die ehemalige Schauspielerin Marlenehosen mit Perlendetails des Labels Veronica Beard.

(c) imago/i Images (ROTA / i-Images)
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And this is how you do power dressing: Meghan Markle gab Anfang Februar Prinz Harrys Plus One bei einer Preisverleihung in London. Und zeigte allen, dass es für eine Abendveranstaltung nicht immer ein Kleid setzen muss - immerhin war der Termin der erste am Abend, den Markle als royale Braut absolvierte.

(c) imago/PA Images (Doug Peters/EMPICS Entertainment)
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Vermutlich ist es aber auch einfacher, tipptopp in einem Hosenanzug auszusehen, wenn er von Alexander McQueen kommt. Der take-away aus dieser "How to"-Einheit von Markle bleibt aber derselbe: Ein gut geschnittener Anzug, tolle hohe Schuhe (von Manolo Blahnik in diesem Fall), eine schöne Bluse sind immer ideal. Und ein Hingucker-Accessoire sowieso (Markles Goldschmuck von Birks war ja eher dezent): Ein kleines Highlight war nämlich der pinke Einsatz von Markles schwarzer Prada-Handtasche.

(c) imago/PA Images (Doug Peters/EMPICS Entertainment)
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Etwas Diskussion gab es hingegen um die elegante naturweiße Schluppenbluse, die Markle untendrunter wählte: einerseits freilich wegen der großen Schleife am Kragen, die nicht jedermanns Geschmack sein dürfte. Andererseits aber auch, weil das Modell der Marke Tux Bodywear einen Spannverschluss untenrum besitzt. Die Geister scheiden sich an einer solchen Vorrichtung.

(c) REUTERS (POOL)
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Einmal mehr zeigte Meghan Markle bei einem Termin Mitte Jänner in Cardiff, wie wenig sie auf traditionelle Regeln des formal dressing für Royals gibt: In einem schwarzen Outfit begrüßte sie ihre Gastgeber in Wales. Schwarz ist eigentlich im royalen Kleiderprotokoll nur dann vorgesehen, wenn ein Begräbnis ansteht - oder ein Galaabend. Markle wählte dennoch einen äußerst eleganten Mantel mit seidiger Schleife von der britischen Designerin Stella McCartney.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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Dazu baut sie offenbar weiterhin ihr Museum cooler Handtaschen aus - sie trug ein grünes Henkeltäschchen mit Quaste von Demellier London. Genauso erfrischend: die samtigen Tabitha-Simmons-Stiefeletten.

(c) imago/i Images (Ben Stevens / i-Images)
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Und: Wer unbedingt endlich einmal einen Blick auf Markles locker gebundenen Haare werfen möchte, hat bei diesem Foto die Möglichkeit dazu - Markle trug übrigens auf jedem Ohr unterschiedliche Ohrstecker (von Gabriela Artigas und Zofia Day).

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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Die Jeans stammen vom Waliser Label Hiut Jeans, das in Wales produziert.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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Unter dem Mantel trug Markle eine schulterfreie Jacke von Theory. Ihre dünnen Goldringe, die mittlerweile so etwas wie ihr Markenzeichen sein dürften, stammen vom kanadischen Schmuckhaus Birks und dem britischen Schmucklabel Missoma.

(c) imago/i Images (ROTA / i-Images)
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Wo auch immer Meghan Markle (und Prinz Harry) im Moment hinkommen, die Massen begleiten sie. Überwältigt von so viel öffentlicher Zuneigung schlug sich die Prinzessin in spe Anfang Jänner bei einem Termin in London vors grinsende Gesicht - und erlaubte uns so einen Blick auf ihre filigranen Goldringe, die sie zusätzlich zu ihrem Verlobungsring trug. Auch ansonsten wählte Markle zarten Goldschmuck für diesen Look - in Form von Ohrsteckern (vom kanadischen Schmuckhaus Birks) und einem feinen Goldarmreif.

(c) imago/i Images (Andrew Parsons / i-Images)
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Neben einem strahlenden Lächeln trug die US-Amerikanerin einen sandbraunen, halblangen Mantel von der kanadischen Marke Smythe, einen grauen Schal vom britischen Label Jigsaw - Kate Middleton arbeitete hier einst als Praktikantin -, und ziemliche weite, schwarze Business-chic-Hosen von Burberry mit spitzen schwarzen Pumps von Sarah Flint. Die Haare hatte sie unkompliziert nach oben in einen Knoten gebunden. Ein entspanntes, schickes Outfit - und Prinz Harry ist GROSSARTIG angezogen. Männer, schaut hin!

(c) imago/PA Images (Doug Peters)
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Unter dem Mantel trug die Schauspielerin ein langärmliges schwarzes Top mit Glockenärmeln aus dem britischen High-Street-Kaufhaus Marks & Spencer.

Twitter/@KensingtonRoyal
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Merry Sandringham-Christmas! Meghan Markle hat sich für ihr erstes königliches Weihnachtsfest ein ruhiges Outfit ausgesucht. Den Schau-Spaziergang zur Church of St. Mary Magdalene absolvierte sie in Beige-, Kamel- und Cognactönen. Der Mantel kommt von der kanadischen Marke Sentaler, heißt mittlerweile "The Meghan Coat" und kostet rund 1100 Euro.

Reuters
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Das Highlight ist weniger der Hut, mehr das Täschchen. Es ist eine "Medium Pixie Bag" (1600 Euro) von Chloé.

Reuters
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Die Verlobungsfotos (von Alexi Lubomirski) waren aufregender. Markles Couturekleid stammt aus dem Londoner Haus des Designer-Ehepaars Tamara Ralph und Michael Russo vulgo Ralph&Russo. Und es war nicht wirklich blickdicht. 

Reuters
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Der Palast verlautete, bei dem Kleid handle es sich um einen Privatkauf - um 50.000 Euro.

Reuters
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Auf dem obligatorischen "The Ring"-Foto trug sie einen weißen Kashmir-Pulli von Victoria Beckham. Und das Glanzstück in der Mitte wurde von Cleave und Company, dem Stamm-Juwelier der Queen, gefertigt. Die zwei kleinen Diamanten stammen aus der Sammlung Lady Dianas, den großen Stein in den Mitte brachte der Harry aus Botswana mit. In dem Land hatte das Paar einen ersten gemeinsamen Urlaub verbracht.

Reuters
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Meghan Markle ist jedenfalls, noch keine zwei Monate nach Bekanntgabe ihrer Verlobung mit dem britischen Prinzen Harry, schon so etwas wie ein royaler Profi. Nach ihrem ersten Termin als Vertreterin des Königshauses am Weltaidstag in Nottingham wurde die US-Amerikanerin Mitte Dezember als Gast beim alljährlichen Weihnachtsmittagessen der Queen im Londoner Buckingham-Palast gesichtet.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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Die Mitglieder der königlichen Familie - es wird übrigens erneut als Traditionsbruch interpretiert, dass Markle schon vor ihrer Hochzeit zu dem Familien-Event geladen ist - kommen zu dem Termin per Auto und werden üblicherweise beim Eintreffen von Paparazzi fotografiert. Markle scheint die Aufmerksamkeit völlig kalt zu lassen, ihr Gatte in spe könnte sich davon noch ein Scheibchen abschneiden.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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Die Schauspielerin trug zu dem Familienessen schneeflockenförmige Diamantohrstecker vom kanadischen Schmuckkaufhaus Birks und ein Kleid mit semitransparentem Oberteil und weit schwingendem, knöchellangem schwarzen Rock von Self-Portrait.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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Als Prinz Charles am 27. November 2017 die Verlobung seines Sohnes Prinz Harry mit der US-Amerikanerin Meghan Markle bekanntgab und das glückliche Paar kurz darauf für Fotos posierte, waren die Augen der Weltöffentlichkeit vor allem auf die zukünftige Prinzessin gerichtet. Markle, Schauspielerin und Menschenrechtsaktivistin, ist das Scheinwerferlicht allerdings gewöhnt.

Und sie trug für den großen Anlass etwas, in dem sie sich offensichtlich ebenfalls wohlfühlte: einen etwas unförmigen weißen Mantel, der an einen Bademantel erinnerte (von der kanadischen Marke Line the Label), ein dunkelgrünes, ärmelloses Etuikleid (vom italienischen Label P.a.r.o.s.h.), Gelbgoldohrringe mit Opal (aus der Reihe "Les Plaisirs" des kanadischen Schmuckhauses Birks) - und Crisscross-Pumps von Aquazzura, die sie schon längere Zeit besitzt. Pikanterweise verzichtete Markle auf britische Mode für den historischen Termin.

(c) APA/AFP/DANIEL LEAL-OLIVAS (DANIEL LEAL-OLIVAS)
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Die Feuerprobe auf dem royalen Parkett bestand Markle modisch jedenfalls hervorragend, findet die "Schaufenster"-Redaktion. Zum ersten Arbeitstermin an der Seite von Prinz Harry Anfang Dezember in Nottingham kam die US-Amerikanerin dezidiert trendig - im knöchellangen Mantel (von der kanadischen Marke Mackage) und weiten Stiefeln.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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Unter dem großen, weiten Wollmantel blitzte auch der schwingende Midirock Markles (beige und von Joseph) hervor. Und endlich!!!! ein Royal, der eine ECHTE Handtasche trägt! Das weinrote Modell mit blauen und cremefarbenen Einsätzen und einem Metallriemen stammt vom schottischen Label Strathberry.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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So sieht das Ganze dann ohne Mantel und Tasche aus. Sehr kess. (Wir lieben die Stiefel von Kurt Geiger.) Der dünne schwarze Ledergürtel stammt von der kanadischen Marke Aritzia.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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Wir sind so glücklich, wir zeigen gleich noch ein Foto.

Übrigens: Markle trug zum ersten offiziellen Termin als Quasi-Royal eine österreichische Marke. Ihr schwarzer Rollkragenpullover kommt von der Vorarlberger Firma Wolford.

(c) imago/i Images (Stephen Lock / i-Images)
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2011

Aber gehen wir zurück in der Zeit. Wie hat sich Markles Stil entwickelt - und was können wir von der künftigen englischen Prinzessin modisch erwarten?

Markle wurde 2011 in der Rolle einer Assistenzanwältin in der US-Fernsehserie "Suits" bekannt. Sechs Jahre lang spielte sie "Rachel Zane" - und ganz offenbar ist auch stilistisch etwas von der Anwältin bei Markle hängengeblieben. Auch abseits des Sets setzt Markle auf einfach und gerade geschnittene, enge Etuikleider, Hosenanzüge, besondere Handtaschen, elegante - nicht zwingend hohe - Schuhe. Ihr Stil ist der einer Businessfrau, weit weg von high fashion, aber auch weit entfernt von jeglichem Schulmädchen- oder Rüscherl-Getue.

(c) imago/Cinema Publishers Collecti (Robert Ascroft)
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2008

Bevor sich ihr Stil allerdings in diese elegante und doch recht klassische Richtung entwickelte, hatte Markle lange Zeit ein Faible für Mini-Partykleider und seltsam geformte High Heels. Ach, die 2000er-Jahre...

(c) imago/ZUMA Press (Mjt)
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2012

2012 posierte Markle noch an der Seite ihres damaligen Ehemanns Trevor Engelson - das Paar war knapp ein Jahrzehnt lang liiert. Für den Anlass wählte sie ein Etuikleid mit ausgestelltem Schößchen: Ein Look, der sich definitiv auch 2018 noch gut an einer britischen Herzogin machen würde.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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2012

Apropos Herzogin: Dieses Diane-von-Fürstenbergkleid hängt in der Langversion auch im Kleiderschrank von Kate Middleton, die es in der letzten Zeit recht häufig ausgeführt hat. Markle stylte den Look sogar mit einem Kate-Lieblingsteil: beigen Plateaupumps, die leider gar nicht dazu passen.

(c) imago/APress (imago stock&people)
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2012

Glamourös, in toller Farbe, mit toller Frisur und viel, viel Goldschmuck (und Schlangenleder-Peeptoes!) kam Markle zu einem anderen Event im selben Jahr. Ein entspanntes Lächeln und ein entspannter Schnitt machen den Look zu einem Highlight.

(c) APA/AFP/FREDERIC J. BROWN (FREDERIC J. BROWN)
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2012

Doch selbst jemand wie Markle ist nicht vor modischen Fehlgriffen gefeit. Wir wissen gar nicht, wo wir mit der Kritik dieses Outfits anfangen sollen? Hier ging nämlich wirklich alles schief, vom Rock über das Top bis hin zu den Schuhen, von der Farbe bis hin zur Länge.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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2012

Auch dieser Look fühlt sich fünf Jahre später einfach etwas zu sehr nach Clubbing-Outfit mit Neonfarben an. Markles Augen-Make-up wirkt ebenfalls etwas deplatziert.

(c) imago/ZUMA Press (Birdie Thompson)
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2012

Dieses Foto müsste uns bitte jemand erklären. Wir haben so viele Fragen. Fellstiefel? Blazer? Shorts? Nackte Beine? Funkel-Besatz am seidigen Top? Und was macht eigentlich dieser kristallbesetzte Fauteuil da?

(c) imago/ZUMA Press (Birdie Thompson)
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2013

Wer auf den ersten Blick hier Kardashian-Matriarchin Kris Jenner gesehen hat, keine Sorge: Uns ging es genauso. Der dicke aufgetragene Glamour-total-Stil steht der zierlichen Markle nicht so besonders.

(c) imago/PicturePerfect (imago stock&people)
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2013

Auch dieses Wickel-Cocktailkleid fällt in die Kris-Jenner-Kategorie - wenn auch diesmal ein Schuss Meerhexe Ursula aus Disneys "Arielle" in den Mix gekippt wurde.

(c) imago stock&people (imago stock&people)
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2013

Aufwendige Drapierungen schienen Markle damals gut zu gefallen - sie tun es übrigens bis heute. Dieses Dress mit muschelförmiger Ausbuchtung funktioniert schon besser, wenn auch der Farbton der Schauspielerin keinen guten Dienst leistet.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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2013

Das Meeresmotiv nahm Markle auch in diesem Kleid auf: Wellenförmige Borte ziert das weiße Minidress, das ihr ganz hervorragend steht. Die ungewöhnlichen goldglänzenden Sandaletten sind ein dezenter Hingucker.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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2013

Ob dieser Look von einem Mittelmeerurlaub inspiriert entstanden war? Markle sieht in dem unförmigen Minikleid samt Metallarmreif im used look aus wie eine pseudomediterrane Badezimmerfliese. Dazu gab es pornoschicke High Heels aus schwarzem Lack. Wie das zusammenpasst? Gar nicht.

(c) imago stock&people (imago stock&people)
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2013

2013 waren Markles erste Gehversuche auf dem klassischeren Modeparkett - ganz im Geiste ihrer Anwältinnenrolle - noch ziemlich bieder.

(c) imago/Cinema Publishers Collecti (ASG / PictureLux)
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2013

Dieser hochelegante Look mit großen Tropfenohrringen, goldfarbener Clutch und Schnürsandaletten gelang dann ganz solide - auch dank Make-up und Haarstyling.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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2013

Zu einer Filmpremiere 2013 erschien Markle in einem festlichen, schicken, schweren Kleid. Die Sandaletten mit Satinband-Schnürung lockern das Outfit auf - eine englische Herzogin würde wohl eher geschlossene Pumps dazu tragen.

(c) APA/AFP/ANDREW COWIE (ANDREW COWIE)
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2013

Völlig daneben ging leider dieser gutgemeinte Versuch aus der Kategorie "Elegant, aber sexy". Dass Markle im Blitzlichtgewitter unter einem schwarzen Dress jemals wieder einen weißen BH tragen wird, ist auszuschließen, und good for her - so bleibt ihr die Berichterstattung erspart, die Kate Middleton einst für so einen Fauxpas ertragen musste.

(c) imago/MediaPunch (mpi63/MediaPunch Inc.)
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2014

Very Meghan ist diese hautenge, ärmellose Nummer mit taupefarbener Stickerei und transparenten Partien. Markle kombinierte das Kleid mit viel nude - nagellack-, handtaschen- und schmuckfrei und mit hautfarbenen Pumps.

(c) imago/MediaPunch (Corredor99/MediaPunch)
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2014

Bei eng anliegenden Teilen kann sich Markle auf ihren Yoga-trainierten Körper verlassen: Die US-Amerikanerin praktiziert den Sport fast täglich, ihre Mutter ist gar Yogalehrerin. Bei ihrem präferierten Stil kommt Markle das zugute, so wie hier, als sie 2014 ein ozeangrünes Abendkleid mit Meerjungfrauen-Schleppe trug. Dazu schlichte Accessoires und eine elegant-entspannte Frisur: Der markante Schnitt macht es möglich.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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2014

In die Kategorie "Schickes Tageskleid" fällt diese geblümte, samtig schimmernde Nummer.

(c) imago/MediaPunch (Stevens/RTN/MediaPunch Inc.)
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2014

Klar und grafisch funktioniert dieser Look, der sich wieder stark auf Business-Kleidung bezieht: weiche Bluse, harter Rock. Wirklich begeistern kann er allerdings nicht.

(c) imago/ZUMA Press (Christine ChewAdmedia)
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2014

Die Kombination Leder, Nieten, Schlangen-Pumps mit Weiß ist ein voller Erfolg. Die Extraportion kalifornischen Glamours bekommt der Look durch den leicht gebundenen Haar-Up-do.

(c) imago/MediaPunch (Corredor99/MediaPunch)
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2015

Markle hat kein Problem mit tiefem Dekolleté. Selbst bei hautengem Silberstoff wirkt sie noch entspannt - was vielleicht auch an der Frisur liegen könnte.

(c) APA/AFP/GETTY IMAGES/ANDREW TOTH (ANDREW TOTH)
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2015

Weit ausgestellte Hosen gehören zur Grundausstattung in Markles Kleiderschrank. Ihr Faible für den Schnitt lässt sich auch leicht durch einen Abendlook transportieren - hier trug die Schauspielerin einen Overall mit weitem Bein. Überzeugen kann das Styling allerdings nicht: Der rosafarbene transparente Stoff des Bustiers stammt zu sehr aus der Zuckerwatte-Kiste für den Business-Schick des Kleidungsstücks - der durch die spitzen schwarzen Pumps zusätzlich betont wird.

(c) imago/Future Image (imago stock&people)
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2015

Eine extremere - und coolere - Variante des Styles präsentierte Markle ebenfalls. Ein selbstbewusster Look - mit erneut übereifrigem BH-Einsatz.

(c) imago/MediaPunch (Diego Corredor)
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2016

Erst nach Fehlgriffen läuft man bekanntlich zur Höchstform auf: Dieser Look Markles aus dem Jahr 2016 grenzt an Perfektion. Make-up, Haare, Accessoires, Kleid sind ideal abgestimmt.

(c) APA/AFP/GETTY IMAGES/ALBERTO E. (ALBERTO E. RODRIGUEZ)
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2016

Weniger glücklich ist hingegen dieses Outfit ausgewählt. Der Mini-Hosenanzug (Is this a thing?) wirkt zu groß und zu schlabberig, die Sonnenbrillen zu glänzend und deplatziert, und glücklicherweise sind die schwarzen Pumps, die Markle dazu trug, auf dem Foto nicht zu sehen - gern geschehen.

(c) imago/MediaPunch (RW/MediaPunch)
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2017

An der Seite Prinz Harrys scheint sich Markle allerdings auch stilistisch entspannt zu haben. Im September sah man sie bei gleich drei Events in Toronto an der Seite ihres Freundes - und alle Outfits waren gut gewählt. So wie diese weinrote Kombo aus Lederjacke (von Mackage) und Midikleid (von Artizia).

(c) REUTERS (MARK BLINCH)
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2017

Zerrissene Jeans (von Mother) und ein Oversize-Hemd (von Misha Nonoo) kombinierte Markle mit Sonnebrille (von Finlay & Co), einfachen, dünnen Goldringen, cognacfarbenem Shopper (von Everlane) und gleichfarbigen Ballerinas (von Sarah Flint) gab es zum ersten gemeinsamen Auftritt mit Prinz Harry.

(c) REUTERS (MARK BLINCH)
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2017

Ihre Vorliebe für drapierte "Line the Label"-Mäntel in hellen Tönen zeichnete sich ebenfalls schon in Toronto ab. Dazu trug Markle ganz unprätentiös Jeans mit hohem Bund (von Everlane). Eine entspannte Prinzessin in spe.

(c) REUTERS (MARK BLINCH)