Oliviero Toscani: Neue Werbung für Benetton

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Küssende Nonnen, blutgetränkte Kleidung, Menschen in der US-Todeszelle und Neugeborene mit Nagelschnur. Der mittlerweile 75-jährige Fotograf Oliviero Toscani hat in der Vergangenheit immer wieder provoziert. Und zwar mit den Werbekampagnen für Benetton. Nach einer (Zwangs-)Pause ist er jetzt zurück. 

Nonne und Priester 1991.

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Provokation in der Werbung ist nichts neues. Was für einen Aufreger sorgt, bleibt im Gespräch und sorgt für Aufmerksamkeit. Oliviero Toscani trieb es mit seinen Kampagnen, die auch eine gesellschaftspolitische Botschaft hatten, aber auf die Spitze.

Engelchen und Teufelchen 1982.

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Eine Kampagne mit Bildern von zum Tode verurteilten Häftlingen ging 2000 dem damaligen operativen Konzernchef Luciano Benetton dann doch zu weit. Die Reaktionen waren auf diese Kampagne, die mit "Dem Tod ins Gesicht sehen" betitelt wurde, extrem.

Noch extremer als bei den vielen Aufregern zuvor. Der US-Bundesstaat Missouri klagte Benetton sogar. Der Fotograf soll nicht gesagt haben, warum er die Häftlinge wirklich fotografiert habe.

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2011 probierte Benetton erneut für Aufregung zu sorgen, allerdings ohne Toscani. Und zwar mit küssenden Fotomontagen von Barack Obama, Angela Merkel und Papst Benedikt XVI. Toscani fand das damals "ordinär und pathetisch".

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Nach 18 Jahren gibt es jetzt erstmals wieder eine Kampagne mit Toscani, die sich jedoch weitaus weniger provokant gestaltet. Auf den beiden Kampagnenmotiven sind Schulkinder aus Ländern wie den Philippinen, Senegal, Burkina Faso und Italien zu sehen.

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"Das Problem der heutigen Welt ist die Integration“, lässt der Fotograf in der Presseaussendung verlauten. . „Die Zukunft wird durch die Art und Weise entschieden, wie wir unsere Intelligenz zu nutzen wissen, um Unterschiede zu integrieren, indem wir Ängste überwinden."

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1989 erhitzte dieses Sujet die Gemüter.

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1991 zierte ein Neugeborenes die Plakatwände.

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Familienporträt einmal anders 1991.

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Toscanis Antwort auf den Krieg in Ex-Jugoslawien 1994: Die blutverschmierte Kleidung des erschossenen Kroaten Marinko Grago.

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Drei Herzen gegen Rassismus 1996.

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Zwei Pferde beim Geschlechtsverkehr 1996.

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Kommentar zu Artikel:

Benetton-Provokateur Oliviero Toscani ist zurück

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