Natürlichkeit: Peter Lindbergh "Shadows on the Wall"

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Poren, Falten, Sommersprossen. Starfotograf Peter Lindbergh hält nichts von überinszenierten und retuschierten Bildern. In seinem neusten Bildband "Shadows on the Wall" fing er stattdessen die Natürlichkeit berühmter Persönlichkeiten wie Penelope Cruz ein.

Peter Lindbergh - Taschen Verlag
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Schönheitsideale, die auf dem Wahn nach Perfektion und Jungendlichkeit gründen, sind für ihn ein Graus. "Jeder Fotograf sollte heutzutage seine Kreativität und seinen Einfluss dazu nutzen, uns von der Besessenheit von Jugend und Perfektion zu befreien", schreibt Lindbergh in "Shadows on the Wall".

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Lindbergh setzt ganz auf Realismus und Ausdrucksstärke, was für eine sinnliche Schönheit sorgt.

Im Bild: Uma Thurman

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Die Models, die Peter Lindbergh für "Shadow on the Wall" ablichtete, sind allesamt Hollywoodgrößen mit denen der Fotograf schon jahrelang befreundet ist.

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Das sorgt für eine gewisse Intimität und Nahbarkeit, aber auch intensive für Blicke wie dieser von Kate Winslet.

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Die Bilder des Fotografen und Filmemachers sind von deutschen Filmen und der Berliner Kunstszene der 1920er-Jahre inspiriert.

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Der 1944 im polnischen Lissa geborene Fotograf hatte schon alle großen Namen vor der Kamera und etablierte mit seinen Bildern von Linda Evangelista, Naomi Campbell, Cindy Crawford und Co. auch das Supermodel-Phänomen der 90er-Jahre.

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Porentief schön: Oscarpreisträgerin Lupita Nyong'o.

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Linien, Falten, Pigmentflecken: Robin Wright.

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Die Bilder entstanden übrigens bei dem Shooting für den Pirelli-Kalender 2017. Dabei handelt es sich aber natürlich um bisher unveröffentlichte Aufnahmen.

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Peter Lindbergh. Shadows on the Wall
Taschen, 292 Seiten; 79,99 Euro.

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Kommentar zu Artikel:

Peter Lindbergh: Weg mit den retuschierten Plastikgesichtern

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