Ungekünstelt: Bademode ohne Photoshop

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Plus-Size Model Ashley Graham ist mit ihrer Bademodenkollektion seit Jahren äußerst erfolgreich. Das liegt nicht nur an Look und Passform, sondern auch daran, dass die 30-Jährige zu ihrem Körper steht. Inklusive Dellen und Fettpölsterchen. 

Instagram/@swimsuitsforall
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Für die neueste Werbekampagne hat sie deshalb komplett auf Retusche verzichtet. "Ich schäme mich nicht für ein paar Knötchen, Beulen und Cellulite ... und das solltet ihr auch nicht", schreibt sie auf Instagram.

Instagram/@swimsuitsforall
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"Authentisch zu sein ist schön. Ich habe nichts zu verstecken, wenn es um meinen Körper geht", gibt das Model ihren Fans mit auf den Weg.

Instagram/@theashleygraham
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Bei Target verfolgt man einen anderen Ansatz. In der Bademodenkampagne verzichtet man auf Photoshop und engagiert auch Models mit Rundungen.

Target
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Der US-Textilriese hat es sich mit der "Target Loves Every Body"-Kampagne bereits 2015 zur Aufgabe gemacht, Bikinishopping für alle Frauen zu einer erfreulichen Angelegenheit zu machen.

Target
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Das hat man auch diesmal wieder versucht und das Medien- und Kundenecho ist durchwegs positiv. "Danke, dass ihr nichts photoshoppt. Ich werde euer Geschäft nun noch mehr unterstützen, als ich es ohnehin schon tue", heißt es da etwa überschwänglich.

Target
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Dass sich Natürlichkeit bezahlt macht, weiß man mittlerweile auch bei Aerie. Seit 2014 verzichtet das Lingerie- und Bademodenlabel von American Eagle auf Photoshop. Und das schlägt sich auch im Umsatz nieder, der im Vorjahr um 20 Prozent gestiegen ist und so schnell anscheinend nicht aufhört zu wachsen.

 

 

 

Instagram/@aerie
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Allein im ersten Quartal 2016 stieg der Umsatz um 32 Prozent, vorausgesagt waren lediglich 14,9 Prozent. Global Brand President Jennifer Foyle macht dafür vor allem die Photoshop-Entscheidung verantwortlich.

Instagram/@aerie
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"Wir hatten sicherlich einen kreativen Moment, als das Team zusammen kam und wir sagten 'Was passiert mit den Millennials und der nächsten Generation wirklich?'", erklärte sie im Gespräch mit Business Insider.

 

Instagram/@aerie
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Und weiter: "Wir waren uns ziemlich sicher, das es gut bei der Generation ankommen wird. Warum sollten wir die Models überhaupt nachretuschieren? Sie sind wunderschön so, wie sie sind."

Instagram/@aerie
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Bei der Textilkette Asos verfolgt man jetzt auch den Ansatz "weniger ist mehr".

Asos
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Dehnungsstreifen, kleine Makel, die sonst der Retusche zum Opfer fallen würden, zeigt man bei Asos neuerdings im Onlineshop.

Dieser Mut zu mehr Ehrlichkeit kommt bei den Kundinnen gut an. „Es ist so toll, ein Model zu sehen, das nicht gephotoshoppt ist, sie schaut auch mit Dehnungsstreifen hinreißend aus", heißt es da etwa.

Asos
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Die spanische Kette Desigual startete bereits den "Sommer ohne Komplexe" und verzichtet bei den Kampagnen-Bildern 2017 auf die Retusche.

Instagram (Desigual)
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Das Model Charli Howard wurde für den Job engagiert. Die Britin weigerte sich vor einiger Zeit, für eine Agentur weiter abzunehmen und steht seither für Body Positivity.

Instagram (Desigual)
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Klein, groß, dünn, dick ... seit Anfang Mai promotet Desigual die neuen Bikinis auf seinem Instagram-Channel, jedes Bild ist mit einem Statement des Models versehen. 

Instagram (Desigual)
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Die gleiche Idee hatte man auch bei H&Ms Schwestermarke Monki. In der #NoFilter-Kampagne wurde auch nichts retuschiert.

Instagram/@monki
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Natürlich - auch mit Achselhaaren - und ganz entspannt zeigen die Models die neuen Bademodentrends.

Instagram/@monki