Sudan und Südsee: Die unbeliebtesten Reiseziele

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Platz 10: Turkmenistan

Die Orte mit den wenigsten Touristen herauszufinden, ist gar nicht so leicht. Immerhin gibt es nicht überall Touristenverbände, teilweise werden die Zahl der Flugpassagiere gezählt, teilweise die Zahl der Nächtigungen. Gunnar Garfors hat die Liste der unbeliebtesten Reiseziele auf Basis der Daten der Welttourismusorganisation, der UN, den Nächtigungen und Flugdaten gesammelt.

Auf dem 10. Platz landet Turkmenistan. Wer Urlaub im von Diktator Saparmurat Nijazov geführten Land machen möchte, muss einen Guide buchen, der einen immer begleitet. 2014 kamen nur 8697 Touristen in das Land.(c) REUTERS (� Stringer Russia / Reuters)
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Platz 9: Guinea-Bissau

7500 Touristen kamen nach Guinea Bussau. Grund für die geringen Besucherzahlen ist die schlechte Infrastruktur in Westafrika. Zudem fliegt die Fluglinie TAP Portugal Guinea-Bissau nicht mehr an, seit die lokale Polizei die Fluglinie 2013 dazu zwang, 74 syrische Flüchtlinge mit nach Lissabon zu nehmen.(c) REUTERS (� Joe Penney / Reuters)
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Platz 8: Libyen

Das Land ist nach dem Sturz von Diktator Gaddafi instabil, 2014 wurde nach Bombenangriffen sogar der internationale Flughafen in Tripolis gesperrt und seitdem nicht wieder eröffnet.(c) REUTERS (� Steve Crisp / Reuters)
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Platz 7: Kiribati

Die Südseeinsel ist zwar wunderschön, jedoch wird sie nur alle zwei Wochen von den Marshall-Inseln oder Nauru angeflogen, weshalb die Anreise für viele Touristen zu kompliziert ist. Immerhin verzeichnete die Insel im Vorjahr 6000 Touristen.(c) REUTERS (� David Gray / Reuters)
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Platz 6: Äquatorial-Guinea

Der Grund für die lediglich 5700 Besucher liegt an der Einreise-Bürokratie. Wenn man nicht gerade US-Bürger ist, ist es sehr schwer ein Visum zu bekommen. Außerdem verbietet Diktator Teodoro Obiang Nguema Mbasogo Fotos. Wer dennoch auf den Auslöser drückt, landet im Gefängnis.(c) REUTERS (� Amr Dalsh / Reuters)
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Platz 5: Süd-Sudan

Politisch ist die Lage noch immer angespannt, der Bürgerkrieg ist noch nicht ganz vorbei. Und auch hier ist fotografieren eigentlich verboten. 5500 Besucher verzeichnete der Süd-Sudan 2014.(c) REUTERS (� Mohamed Nureldin Abdallah / R)
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Platz 4: Marshall-Inseln

Die Inselgruppe ist nahezu unbekannt, deshalb fanden nur 4600 Besucher den Weg hierher. Zu dem südpazifischen Inselstaat gehört auch das Bikini-Atoll, auf dem die USA zwischen 1946 und 1957 Atombomben testeten.(c) REUTERS (� David Gray / Reuters)
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Platz 3: Tuvalu

Nur zwei Mal in der Woche landet eine Propellermaschine der Fiji Airways auf der Insel, Kreditkarten werden nicht akzeptiert, dafür sind die Bewohner zu den 1200 Besuchern besonders zuvorkommend.(c) imago/Kyodo News (imago stock&people)
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Platz 2: Somalia

Mogadischu gilt als relativ sicher, im Rest des Landes sorgt die Terrorgruppe Al-Shabaab jedoch für Unruhe. 400 Touristen zog es dennoch nach Somalia.(c) REUTERS (� Feisal Omar / Reuters)
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Platz 1: Nauru

Nur einen Besucher gab es im Vorjahr. Die Insel hat nur 10.000 Einwohner, man kann sie sogar zu Fuß umrunden.(c) imago stock&people (imago stock&people)
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