Bizarr: Die ungewöhnlichsten Naturphänomene der Welt

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Kochende Fluss in Mayantuyacu, Amazonas

Erst vor wenigen Tagen hat der peruanische Geowissenschaftler Andrés Ruzo Details zum Fluss, der kocht, bekannt gegeben.

Der sechs Kilometer lange Strom ist unterschiedlich heiß, hat aber eine durchschnittliche Temperatur von 86 Grad Celsius. Anscheinend ist das Wasser meteorischen Ursprungs und ist als Regen auf die Erde gekommen.

Mehr Informationen wird der Wissenschaftler erst veröffentlichen, wenn die peruanische Regierung zustimmt, den Fluss zu schützen.

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Blühende Atacamawüste, Chile

Zwischen September und November entsteht dieses Phänomen in den Jahren mit vergleichsweise viel Niederschlägen. Durch den Regen treiben große Mengen an Samen und Knollen aus und sorgen für ein Meer an Blüten bestehend aus mehr als 200 Spezies.

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Cano Cristalles, Kolumbien

Wie ein flüssiger Regenbogen strömt der Fluss durch den Nationalpark Serranía de la Macarena. Verantwortlich für die Farbvielfalt von Juli bis November ist der Pflanzenbewuchs am Flussgrund.

 

 

 

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Krater von Derweze, Turkmenistan

"Door to hell" wird der Krater in der Wüste Karakum in Turkmenistan gerne genannt. Er entstand durch Menschenhand 1971 bei der Suche nach Gasvorkommen.

Die Bohrplattform brach ein, wodurch ein großes Loch mit dem Durchmesser von 70 Metern entstand. Um das Austreten von giftigen Gasen zu verhindern, wollte man es verbrennen. Anstatt weniger Tage brennt es noch immer.

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Engelshaar, Australien

Nicht ganz so schön ist dieses Phänomen: Dabei handelt es sich nämlich um unzählige Spinnennetze. Die Spinnen fallen dabei tatsächlich vom Himmel, mit den Netzen bewegen sie sich kilometerweise fort.

(c) REUTERS (� Daniel Munoz / Reuters)
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Methanblasen, Vermillion Lake, Kanada

Was aussieht wie gefrorene Quallen oder Seekreaturen sind tatsächlich eingefrorene Methanblasen.

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Great Blue Hole, Belize

Die unterseeische Doline misst über 300 Meter im Durchmesser und ist bis zu 125 Meter tief. Sie bietet Zugang zu einem unterirdischen Höhlensystem, das für erfahrene Taucher und Geologen besonders interessant ist.

(c) imago stock&people (imago stock&people)
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Regenbogen-Eukalyptus, Hawaii

Was aussieht wie von Menschenhand gemacht ist tatsächlich natürlichen Ursprungs. Jährlich treten Risse in der Rinde auf, die zuerst leuchtend Grün sind, dann zu blauen, lila und orangefarbenen Tönen werden.

(c) imago stock&people (imago stock&people)
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Weihnachtsinsel-Krabben, Christmas Island, Australien

Wenn die Regenzeit auf den Christmas Islands beginnt, machen sich 120 Millionen Krabben auf den Weg von den Wäldern zum Ozean. Für das außergewöhnliche Naturspektakel werden die Straßen bis zu 18 Tage lang gesperrt.

(c) imago/Xinhua (imago stock&people)
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Migration der Monarchfalter

Der nordamerikanische Schmetterling ist eine der berühmtesten Wanderfalter. Bei ihrer Wanderung im Herbst legen sie bis zu 3600 Kilometer zurück. 100 Millionen Tiere überwintern auf nur wenigen Hektar in der mexikanischen Sierra Nevada.

(c) imago/Mint Images (imago stock&people)
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Guelb er Richat - Auge Afrikas, Mauretanien

Das kraterähnliche gologische Gebilde in der Sahara-Wüste misst einen Durchmesser von 45 Kilometer und erinnert mit seinen bunten Farben an ein Gemälde. Die Herkunft der Richart-Struktur ist ungeklärt.

Vielleicht handelt es sich um einen Meteoritenkrater oder um einen Vulkan, der nicht zum Ausbruch kam.

(c) imago/UIG (imago stock&people)
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Natronsee, Tansania

Die rötliche Färbung des Sees, die zum Teil aus dem Weltraum erkennbar ist, wird durch Milliarden von Salinenkrebsen verursacht. Viele Vögel, darunter auch bis zu 2,5 Millionen Zwergflamingos haben sich wegen der Krebse dort angesiedelt.

(c) imago/Bluegreen Pictures (imago stock&people)
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Biolumineszenz, Malediven

Das geheimnisvolle Licht, das teilweise auch in der Karibik zu finden ist, entsteht aus Milliarden mikroskopisch kleiner Algen, die durch Wellengang gereizt zu leuchten beginnen.

(c) imago/Bluegreen Pictures (imago stock&people)
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Zhangye-Danxia-Geopark, China

Die Felsenlandschaft im Nordwesten der chinesischen Provinz Gansu ist für ihre Farbvielfalt bekannt. Durch die Erosion von rotem Sandstein soll die Landschaft entstanden sein.

(c) imago/Xinhua (imago stock&people)
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Unterwasser-Wasserfall vor Mauritius

Dieses Naturphänomen betrachtet man am besten aus der Luft. An der südwestlichen Spitze der Insel vor dem Berg Le Morne Brabant scheint es einen Wasserfall unter Wasser zu geben.

Der Schein trügt allerdings. Tatsächlich handelt es sich um eine starke Meeresströmung, die den Sand in tieferliegende Regionen des Indischen Ozeans spült.

(c) imago/Anka Agency International (imago stock&people)
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Sprite, Rote Kobolde

So werden in der Meteorologie Blitze, die bei einem Gewitter oberhalb einer Wolke in über 100 Kilometer nach oben ausschlagen, genannt.

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Krummer Wald, Polen

Der Krzywy Las ist ein ca. 1,7 Hektar großes Naturdenkmal. Der Name stammt von den deformierten Kiefern. Theorien rund um die schiefen Bäume gibt es einige. Etwa, dass sie absichtlich so gestaltet wurden um Tischlerwerkzeug herzustellen.

Eine andere These besagt, dass der Wald aufgrund der Technik des Stockausschlages entstanden ist. Dabei werden junge Bäume oberhalb des ersten Triebes geschlagen  um aus den nachwachsenden Trieben Naturhölzer zu gewinnen.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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Spotted Lake, Kanada

Der kleine See in der kanadischen Provinz British Columbia ist reich an einer Vielzahl von Mineralien. In den heißen Sommermonaten, in denen ein großer Teil des Wassers in dem See verdampft, steigt die Konzentrationen dieser Mineralien und sie werden an verschiedenen Stellen in Form von Pools sichtbar.

(c) imago/All Canada Photos (imago stock&people)
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Polare Stratosphärwolken

Diese Wolkenart ist auch als Perlmuttwoken bekannt. Damit sie entstehen, müssen die Temperaturen unter - 78 Grad Celsius sinken.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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Giant's Causeway, Nordirland

Seit 1986 UNESCO-Welterbestätte, besteht der Giant's Causeway aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die ein Alter von etwa 60 Millionen Jahren aufweisen. Die Entstehung des Basaltdammes ist auf die Abkühlung heißer Lava zurückzuführen.

(c) imago/Nature Picture Library (imago stock&people)
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Lenticularis Wolken

Benannt nach ihrer Lisenform, sind die Wolken häufig als UFOs missinterpretiert worden.

(c) imago/Bluegreen Pictures (imago stock&people)
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