Vor Ort: Exklusive Urlaubstipps

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An Burgen, Schlössern und Ansitzen ist kaum ein Land reicher als Südtirol, wo viele Objekte nicht dem Verfall preisgegeben wurden, sondern über viele Jahrhunderte mehr oder weniger intakt blieben oder in mühsamer Kleinarbeit wieder in Stand gesetzt wurden. Manche erst vor Kurzem. An die 800   Bauten sind erfasst. Etliche davon sind öffentlich zugänglich – etwa als Museum. Andere wiederum sind als Hotel genutzt. Dritte wiederum als Weingut. Wobei es vielfach Überschneidungen gibt. Allen Objekten gemein ist eine außergewöhnliche Lage, nicht nur strategisch, sondern auch harmonisch ins Landschaftbild eingefügt. Über die einzelnen gibt der neue „Südtirol Architecture Guide" – eine App – Auskunft und beschreibt zudem die vielen neuen, mutigen Bauten, die in jüngster Zeit Südtirol zu einer höchst spannenden Destination für Kulturinte­ressierte gemacht haben.

Infos und Download: www.suedtirol.info

(c) IDM Südtirol/Angelika Schwarz
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Das Bauhaus feiert hundert Jahre – nicht nur in Weimar, Dessau, Berlin und Tel Aviv, sondern auch an entlegenen Orten wie Aspen. Doch auch in Colorado hat die Kunstschule ihre Spuren hinterlassen, nachdem viele Mitglieder vor dem Naziterror und nach der Schließung des Bauhauses 1933 emigierten. 1946 kam Architekt, Grafikdesigner und Landschaftsgestalter Herbert Bayer durch Bemühen des Chicagoer Industriellen-Ehepaars ­Paepcke nach Aspen. Dort sollte er die alte ­Silberminenstadt in einen progressiven Erholungsort umgestalten. Nun finden ebendort Story Walks und Ausstellungen, Workshops, Performances und ein großen Ball im Wheeler Opera House statt. Auch Letzteres ein Bau von Bayer – nebst Sundeck Restaurant, Hotel Jerome oder Skulpturengarten im Aspen Institute (Bild). In Folge haben auch andere vom Bauhaus inspirierte Architekten und Künstler ihre Spuren in Aspen hinterlassen. Großes „Bauhaus 100"-Programm.

bauhaus100aspen.org

(c) Dan Bayer
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Kaum eine Kulisse ist spektakulärer für eine Aufführung von „Aida" als Ägypten: Der Tempel der Hatschepsut im Tal der Könige wird zur Bühne für die Inszenierung von ­Michael Sturm; Oksana Lyniv wird das Youth Symphony Orchestra of Ukraine dirigieren; Solisten sind Sae-Kyung Rim und Mickael Spadaccini. Dieses Verdi-Opernereignis ist Teil einer Ägyptenreise im Oktober (22. 10.– 31. 10.) von reisethek.at (und im „Presse" Club). Als Programmpunkte hinzu kommen eine kurze Nilkreuzfahrt sowie die Besichtigungen von Assuan, Luxor und Kairo. Im Übrigen bietet die Reisethek nunmehr ihre persönlichen Beratungen an drei Orten direkt an, in den Raiffeisen-Reisebüros am Karmelitermarkt in Wien (Tandelmarktgasse 1) sowie in St. Pölten (Franziskanergasse 4) sowie im Geo-Reisebüro in Salzburg (Alpenstraße 48). Das Büro der Reisethek in der Riemergasse wird zugunsten der drei neuen Buchungsstellen geschlossen.

www.reisethek.at/aida

(c) Nataliia Bornia/Alamy Stock Photo
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Jüngst fegten Sturmböen über das Gelände, doch den Blumen konnten sie zum Glück nicht viel anhaben: An den Ufern des Neckar läuft seit Kurzem die BUGA, die Bundesgartenschau Heilbronn. Mehr als 100 Ausstellungspunkte verteilen sich auf 40 Hektar, dem interessierten Flaneur und Fachbesucher bietet sich ein riesiges landschaftsarchitektonisch, floristisch und szenografisch gestaltetes Areal (barrierefrei). Indoor läuft jede Woche eine neue Blumenschau in der früheren Stückguthalle der Bahn. Draußen gibt es viel zu sehen: Themengärten baden-württembergischer Regionen, Gartenwelten mit Pilzen, Bienen, alten Obstsorten oder Heilkräutern, Bauten wie Gartenkabinette, Sitzterrassen, Gastronomie. Die BUGA setzt sich zugleich mit Zukunftsthemen auseinander: Digitalisierung, Mobilität, neue Materialien. Täglich sind Wasserspiele und eine abendliche Wassershow mit 40-Meter-Fontäne ein Blickfang. ­

Für die ganze Familie. www.buga2019.de1

(c) BUGA Heilbronn 2019 GmbH
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Flussradwege

Der Radler ist eine nicht zu übersehende Größe in Österreichs Urlaubslandschaft. Laut einer Studie von Intersport 2018 radelt jeder Zweite in Österreich aktiv und regelmäßig, wobei das Mountainbike am beliebtesten ist – und das E-Bike auf dem Vormarsch. Laut „T-Mona" Österreich vom Sommer 2018 ist der durchschnittliche Radurlauber ein Deutscher, Österreicher oder Niederländer, ist durchschnittlich 48,9 Jahre alt und gibt am Tag 136  Euro aus. So haben sich die Touristiker österreichweit auf die Radler konzentriert, um diese starke Nachfrage abzudecken. Das bringt neue Angebote: Vom Ausbau der Radwege und Radhotels, vom Verleih bis zur geführten Expertentour. In der Steiermark (im Bild) sind die Flussradwege gefragt, aber nicht nur an an Mur und Enns, sondern auch an Raab, Mürz und Feistritz. Mountainbiken in den Bergen ist ohnedies ein Klassiker, die Weinland-Tour eine Runde von 400 Kilometern, wenn komplett.

Radrouten: www.steiermark.com

(c) Steiermark Tourismus/Thorsten Brönner
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Das Thema Wald ist naturgemäß nicht neu, wird aber in der jüngsten Zeit neu aufgeladen: Die Wiederentdeckung einer unglaublichen Ressource. Vor allem in Ländern wie Salzburg, deren Fläche mehr als die Hälfte von Wald bedeckt ist. Traumhafte Orte rücken damit in den Fokus: etwa der „Wiegenwald der Zirben“ bei Uttendorf, wo im Nationalpark Hohe Tauern bis zu tausend Jahre alte Bäume wachsen. Aus Bad Hofgastein wiederum soll in den nächsten Jahren ein ganzes „Wald-Therapiezentrum“ werden. Und Naturvermittlung sowie geleitetes Waldbaden, geführte Bewegung im Wald und Forstkundliches wird in vielen Programmpunkten vom Oberpinzgau bis in den Tennengau mit angeboten.

www.salzburgerland.com

(c) Salzburgerland
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Dass sich ein Museum in Weimar in vollem Umfang dem Staatlichen Bauhaus widmet, war lang überfällig. Rechtzeitig zum 100-Jahr-Jubiläum der wegweisenden Bewegung eröffnete der schlichte, hermetisch wirkende Neubau von Heike Hanada (laboratory for art and architecture). Darin verteilt sich die Dauerausstellung auf fünf Etagen. Mehr als 1000 Objekte werden gezeigt, die ein breiteres Bild vom Einfluss dieser 1919 von Walter Gropius gegründeten Hochschule zeigen: Hier ging es um ein gesamtkunsthaftes Gestalten, um ein Durchwirken von Architektur und Kunst und Handwerk, von Theorie und Werkstätte. Nur 14 Jahre lang hatte das Bauhaus in Weimar, später in Dessau und zuletzt kurz in Berlin existiert, doch sein Einfluss hält bis heute an. Zeitgleich mit dem Bauhaus-Museum wurde auch das Neue Museum in Weimar wiedereröffnet, eine Adresse für moderne Kunst. ­Beide Häuser gehören zur Klassik Stiftung Weimar.

www.bauhausmuseumweimar.de

(c) APA/AFP/JOHN MACDOUGALL (JOHN MACDOUGALL)
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Eine Urlaubswoche, die einerseits der Bewegung und der körperlichen Befindlichkeit, andererseits der Arbeit an der eigenen Präsentation und Stimme gewidmet ist: „100 Prozent Griechenland" verbindet beides – die Regenerationstechnik „tsar" (im Bild) sowie Präsentationstechniken – in einer entspannten, natürlichen und urspünglichen Atmosphäre. Die beiden Initiatoren des neuen Reiseangebotes, Sonja Ruprah und Peter Aga­thakis, haben mit dem Dorf Katigiorgis ganz im Süden der Halbinsel Pilion am Peloponnes einen Rückzugsort gefunden, der vom Tourismus noch kaum berührt erscheint. Hier gehen es die Teilnehmer gemütlich an – mit nur zwei thematischen Einheiten am Tag und viel Zeit fürs Wandern, Baden, Kräutersammeln und Ausruhen dazwischen. Direktflug nach Skia­thos und weiter mit der Fähre.

Angeboten ­werden „100 Prozent Griechenland" von Enjoy Reisen (Hollandstraße 8, 1020 Wien) siehe auch www.enjoy-reisen.at

(c) Beigestellt
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Izu-Inseln

Bei Japan denken wenige an tropische Sandstrände, Vulkanlandschaften, Berge und Wälder. Allerdings gehören zur Verwaltungseinheit der japanischen Metropole zwei Inselgruppen – zum einen die rund 1000 Kilometer entfernt liegenden Ogasawara-Inseln, zum anderen die etwas näher befindlichen Izu-Inseln. Speziell im Frühling sind sie ein Ziel von Natur- und Gartenreisenden: Die Inseln leuchten in den verschiedensten Farben. Vor allem aber zur Zeit des Freesia-Festivals, das bis zum 7.  April läuft. Auf Hachijō-jima verwandelt sich alles in einen Blumenteppich in Rot, Gelb, Lila und Rosa, ein Blütenmeer aus mehr als 350.000 Freesien. Die Besucher wandeln durch die Beete, nehmen an Outdoor-Teezeremonien teil, probieren Kimonos, lauschen Trommlern und kosten sich durch Süßigkeiten wie Ashitaba Yatsuhashi, eine Spezialität aus Reismehl und Zucker und einer mineralienreichen Pflanze. Bis zu 20 Freesienblüten dürfen Besucher gratis mitnehmen.

gotokyo.org

(c) Tokyo Convention & Visitors Bureau
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Hochsee­romantik

Kreuzfahrtschiffe werden (in der Regel) immer größer, thematisch zugespitzter und mit immer mehr Unterhaltungsangebot ausgestattet. Nicht jeder Schiffsreisende schätzt diese Entwicklung. Mancher Kreuzfahrer wünscht sich die frühere Hochsee­romantik zurück – und findet sie auf traditionellen Segelschiffen, auf denen die Seefahrt selbst schon ein eindrucksvolles Erlebnis ist. Passagiere können sich wie Matrosen fühlen: das Steuer in die Hand nehmen, Seemannsknoten lernen, ins Krähennest klettern. Die Atmosphäre ist, schon wegen der geringeren Passagierzahl, familiär. Großsegler sind meistens auch abseits der Kreuzfahrt-Hauptrouten unterwegs. Wegen ihres geringen Tiefgangs können sie kleine Häfen und einsame Badebuchten anlaufen. Und bei Anbietern wie Starclippers (im Bild) sind Wassersportaktivitäten und manchmal Tauchgänge im Reisepreis inkludiert.

Mehr im neuen „Ahoi"-Magazin von Ruefa, ruefa.at/reisen/kreuzfahrten/magazin

(c) Beigestellt
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Touristenströme gehen an dem zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh meist vorbei – den wirklich interessierten Besucher stört das nicht, im Gegenteil. In Indiens zweitgrößtem Bundesstaat (Hauptstadt ­Bhopal) wird er beispielsweise auf die älteste Kunstausstellung Indiens stoßen: In den 760  Höhlen von Bhimbetka (Unesco-Weltkulturerbe) wurden künstlerische Spuren aus 30.000 Jahren hinterlassen – Menschen- und Tierdarstellungen, die erst 1957 entdeckt wurden. Ein Grund, in Indiens Mitte zu kommen, sind auch die royalen Bengalischen Tiger im Bandhavgarh-Nationalpark. Mindestens 20  Prozent aller Tiger Indiens leben in Madhya Pradesh, hier gibt es Schutzprogramme sowie 25 Naturschutzgebiete, zehn Nationalparks und sechs Tigerreservate. Übrigens wurden nirgendwo sonst außer im Bandhavgarh-Nationalpark jemals weiße Tiger in freier Wildbahn gesichtet – allerdings vor 50 Jahren.

Infos zu Madhya Pradesh Tourism: www.mptourism.com

(c) Madhya Pradesh Tourism Board
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Zu den Wurzeln der First Nations können Reisende an vielen Orten in Kanada ­finden, nicht bloß an so bekannten wie etwa dem Haida Heritage Center in British Columbia. Über 170 Touren und Erlebnisse werden vom „Guide to Indigenous Tourism in Canada" angeboten: Man könnte beispielsweise eine geführte Kanutour auf den Wasserwegen von Manitoulin Island unternehmen und von einem Profi lernen, Lachs mit der Hand zu fangen. Auf einer gemeinsamen Wanderung in den Northwest Territories lässt sich zudem vieles über das Leben in polaren Breiten erfahren. In Nunavut kann man zwischen Eisschollen paddeln, in New Brunswick wiederum den Legenden am Lagerfeuer lauschen. Bei diesen Touren geht es vor allem darum, das Leben, die Geschichte und die Rituale der First Nations authentisch zu erleben – und nicht mit folkloristischen Inszenierungen bloß unterhalten ­zu werden.

indigenoustourism.ca

(c) Newfoundland and Labrador Tourism/Barrett and MacKay
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Wintersportreviere

Nun hat das Adria-Tief auch der Alpen-Südseite einen ganzen Haufen Schnee eingebracht – darauf haben Skifahrer, Langläufer und Schneeschuhwanderer dort schon lang gewartet. Gleich hinter der Kärntner und der slowenischen Grenze liegen ein paar schöne, leicht erreichbare Wintersportreviere – nicht riesenhafte Skischaukeln, sondern kleinere abwechslungsreiche Gebiete zu Aktivitäten im Schnee. Friaul Julisch-Venetien hat Anteil an den Karnischen wie den Julischen Alpen sowie den Friaulischen Dolomiten ganz im Westen, manche Bereich sind Naturparks. Lohnenswerte Winterwandertouren starten etwa bei Tarvis zu den Seen von Fusine, ein wenig steiler wird es auf den Almen des Montasch (Montasio) bei Sella Nevea, einem Skigebiet beim Monte Kanin. In Ravascletto unweit vom Monte Zoncolan ist man wiederum auf 900 Höhenmetern zwischen Gipfel und Wäldern Karniens unterwegs.

Mehr winterliche Optionen: www.turismofvg.it

(c) PHOTOFVG/Luciano Gaudenzio
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Die älteste Stadt der Schweiz ist auch eine der schönsten: Chur war bereits vor 5000  Jahren eine veritable Siedlung, wie archäologische Ausgrabungsstätten zeigen. Heute ist die Hauptstadt des Kantons Graubünden ein wichtiges Zentrum im deutsch- wie rätoromanischsprachigen Teil des Landes – und Verkehrsknotenpunkt für zwei der berühmtesten Panorama-Bahnlinien der Schweiz: Hier starten der Bernina und der Glacier Express, Ersterer über die Unesco-Welterbe-geadelte Albula-Strecke, St. Moritz und den Bernina nach Tirano, Zweiterer ins Wallis und Richtung Zermatt. Als Ausgangspunkt für sommerliche wie winterliche Aktivitäten eignet sich Chur gleichermaßen, Wandergipfel und Skigebiete liegen vor der Haustür wie etwa Davos-Klosters, Arosa, Lenzerheide oder Flims-Laax. Zudem ist Chur ein kulturell bedeutender Ort und ­Bischofssitz mit mächtigen Kirchen sowie einer spannenden, auch zeitgenössischen ­Museumslandschaft.

www.churtourismus.ch

 

(c) Beigestellt
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Über Jahrhunderte hatten Seefahrer und Entdecker nach einer Verbindung von Atlantik und Pazifik gesucht (etwa Willem ­Barents und Vitus Bering), bis 1879 schließlich die Nordostpassage erstmals durchfahren werden konnte. Abwechslungsreicher ist eine „Nordost-Passage" auf dem Landweg, denn sie führt einen durch die Orte, die für die Erschließung des Nordens so entscheidend waren, Städte wie Novosibirsk, Naturwunder wie der Baikalsee und das vulkanreiche Kamtschatka. Weil es sich bei der von der „Reise­thek" konzipierten Reise gleich um eine ganze Weltumrundung der Nordhalbkugel handelt, führt diese Reise Richtung Osten weiter nach Alaska in den Denali-Nationalpark, nach Vancouver und Toronto. Manche Strecken werden mit legendären Eisenbahnen zurückgelegt, vieles mit dem Flugzeug. Termin: 18. August bis 4.  September 2019. Die „Nordost-Passage"
von Sibirien bis Kanada wird von Experten
begleitet.

www.reisethek.at

(c) Getty Images (Joe Raedle)
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Unter den 100 „Green Destinations", die vor Kurzem vom Global Sustainable Tourism Council (GSTC) gekürt wurden, findet sich nun auch die Khoadi-//Hôas Conservancy in Namibia. Diese Initiative in der nördlichen Region Erongo-Kunene wurde wegen ihres sozialen Tourismusansatzes von der Zertifizierungsstelle ausgezeichnet, weil es hier nicht bloß um das Wohl der Touristen, sondern um das Wohl der lokalen Gemeinschaften geht. Khoadi-//Hôas betreibt gemeinsam mit dem Tourismusunternehmen Journey’s Namibia den Hoada-Campingplatz und die Grootberg Lodge (Bild), beides befindet sich vollständig im Besitz der Gemeinschaft. Die Conservancy dient als Einnahmequelle, unterstützt und fördert soziale Projekte, schafft Arbeitsplätze und ermöglicht ein nachhaltiges Einkommen für die Bevölkerung. Überdies schafft es das Projekt, die Wilderei zurückzudrängen. 

nacso.org.na, journeysnamibia.com
greendestinations.org, namibia-tourism.com

(c) Arthur Peuckert/Grootberg Lodge
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Das „Goldene Zeitalter" bricht in diesem Jahr für die Niederlande an: Es gilt ­Rembrandts Ära zu feiern. Am 30. Jänner wird ­Beatrix der Niederlande im Mauritshuis in Den Haag das Themenjahr eröffnen, angesichts des Todes des genialen Malers vor 350 Jahren. Viele Museen und Orte werden sich an der Aufarbeitung dieser nicht nur kulturell, sondern auch wirtschaftlich so produktiven Zeit beteligen, unter anderem das Fries Museum in Leeuwarden, das Het Rembrandthuis und Rijksmuseum sowie Scheepvaartmuseum in Amsterdam, das Museum de Lakenhal in Leiden und das Museum Prinsenhof in Delft. Das 17. Jahrhundert ist für Besucher aber auch außerhalb der Museen greifbar – Orte wie Delft und Dordrecht (die Wiege des Goldenen Zeitalters), Haarlem, Hoorn, Leiden (Rembrandts Geburtsstadt) oder Middelburg (in Zeeland) vermitteln diesen Geist. Umfangreiches Programm, künstlerisch wertvoll: www.holland.com/goldeneszeitalter

(c) Die Nachtwache" von Rembrandt im Rijksmuseum/NBTC
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Der Grundriss der Stadt ist außergewöhnlich: ein neunzackiger Stern. Das hat Palmanova 2017 Unesco-Welterbestatus eingebracht und nunmehr die Aufnahme in die Riege der „Schönsten Dörfer Italiens". Damit erhöht sich die Zahl der ausgezeichneten Orte in Friaul-Julisch Venetien auf zwölf (darunter Sappada, Venzone oder Gradisca d’Isonzo). Mitglieder dieser „Schönsten Dörfer Italiens" müssen nicht nur ein hochwertiges städtebauliches Erbe aufweisen, sondern auch die konkrete Absicht zur Valorisierung, Weiterentwicklung, Bekanntmachung und Förderung des Kulturguts beweisen. Das alles erfüllt Palmanova, das mit seiner Ringmauer mit einem unterirdischen Gangnetz zu den wichtigsten Beispielen von Militärarchitektur der Neuzeit gehört. Die friaulische Festungsstadt hat vor Kurzem auch einen weiteren Platz auf dem historischen Mauerwerk für die Besucher ­geöffnet: die Loggia di Baluardo Donato. ­Besichtigungstermine: www.turismofvg.it

(c) Ulderica Da Pozzo/FESR
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Die Wildschönau ist ein ruhigeres Gegenstück zu den riesigen Skischaukeln, die sie umgeben, auch nachdem es einen Zusammenschluss mit dem nahen Alpbachtal Wildschönau gegeben hat und nun 109 Pistenkilometer bietet. Und dennoch ist man inmitten der Kitzbüheler Alpen, vielleicht in einem der schönsten Teile davon. Vom 14. bis 16. Dezember findet hier das Skiopening statt. Gelegenheit, sich, ohne großes Halligalli, aber mit musikalischer und Weinbegleitung, im Tal und auf den Pisten umzutun. Am Freitag etwa zieht das „Musikantenradl" durch die Lokale von Auffach. Am Samstag finden dann ab elf Uhr Weinverkostungen am Schatzberg statt. Zudem kann man das neueste Skiequipment während des Wochenendes im Skiverleih von Auffach (stundenweise) testen. Skiopening-Package ab 118 Euro pro Person (zwei Übernachtungen in einer Frühstückspension,
Zwei-Tagesskipass, Wildschönau Card). 

wildschoenau.com/skiopening

(c) Skijuwel Alpbachtal Wildschönau
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Wenn es eine typisch dänische Urlaubsform gibt, dann ist es der Aufenthalt in einem Ferienhaus. Mehr als 12,2 Millionen Übernachtungen pro Jahr stellen allein die deutschen Nachbarn. Kein Wunder bei der Anzahl an Objekten: Es stehen an die 45.000 zur Vermietung (von 200.000 gesamt). Die European Holiday Home Association (EHHA) wählt bei den Holiday Home Awards jedes Jahr die ansehnlichsten. Diesmal ist ein Objekt aus Dänemark (Nordjütland) dabei. Nur 20 Meter vom Strand steht „Europas schönstes Ferienhaus" hoch oben auf einer Düne und hat auch sehr viel Freiland rundherum. „Blånæs" liegt auf einem 26.500 Quadratmeter großen Strandgrundstück im Badeort Løkken an der dänischen Nordsee. Und das Haus hat Geschichte: In den 1920er-Jahren ließ es der ehemalige dänische Ministerpräsident Thomas Madsen-Mygdal errichten. Platz ist für sechs Personen.

Mehr unter: feriepartner.de, holidayhomeaward.eu, visitdenmark.de

(c) Mette Johnsen/VisitDenmark
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Es ist die Gelegenheit, außergewöhnliche Architektur an einem besonderen Ort an einem ganz speziellen Tag zu besuchen: Diese „Fiore di Pietra" (Steinblume) wurde vom weltbekannten Tessiner Architekten Mario Botta geplant und auf 1700 Metern Höhe am Monte Generoso errichtet. Das 2017 eröffnete Gebäude auf dem Tessiner Aussichtsberg hat sich mittlerweile zu einem Wahrzeichen des Schweizer Kantons entwickelt. In rund 40 Minuten rattert der Besucher mit der nostalgischen Zahnradbahn von Capolago am Luganersee hinauf. Zu Silvester hat er die Möglichkeit, da oben in die Sterne zu schauen: Am Silvesterabend (Bergfahrt um 19.20 Uhr) zaubert Chefkoch Luca Bassan ein mediterranes Sechsgangmenü, dazu gibt’s Livemusik. Zurück ins Tal zuckelt die Bahn um 1.15 Uhr. Der Jahreswechsel in der Steinblume kostet 180  CHF inkl. Bahnfahrt, Menü und Unterhaltungsprogramm.

montegeneroso.ch, ticino.ch

(c) Monte Generoso/Enrico Cano
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Dass der Tagliamento einer der wenigen Alpenflüsse ist, die nicht über weiter Strecken in ein Bett gezwungen sind, sondern der sich ausbreiten kann, zeigt er immer wieder. Das riesige Schotterbett, in dem er oft nur schmal dahinmäandert, hat sich während der verheerenden Regenfälle im Oktober randvollst gefüllt. Zwei Jahre befasste sich der Foto- und Konzeptkünstler Herwig Turk mit dieser außergewöhnlichen und von Reisenden meist links liegen gelassenen Flusslandschaft im Norden Friauls. In seinen Landschaftsportraits und Videos („Instable Ground") zeigt er den Fluss auch in Bedrängnis – gelenkt von Brücken, Schleusen, Kanälen und Rohrleitungen. Durch seine tektonisch sensible Lage in Friaul ist die Möglichkeit von Überflutungen oder Erdstößen latent. Dieses „faszinierend instabilen Szenario" zeigt Turk im „Raum für Fotografie" in Klagenfurt (St. Ruprechterstr. 10). Und danach empfiehlt sich ein Ausflug an den Tagliamento. www.unikum.ac.at

(c) Beigestellt
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Ein neuer kultureller Anziehungspunkt soll Anfang Dezember im Zentrun von Abu Dhabi eröffnet werden: An historisch bedeutender Stelle verbindet das Kulturgelände „Al Hosn“ die frisch renovierte Festung Qasr Al Hosn, die Kulturstiftung (Cultural Foundation), den nationalen Beirat (National Consultative Council) und das Haus des Kunsthandwerks (House of Artisans). www.dctabudhabi.ae

(c) Abu Dhabi. Department of Culture and Tourism
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Es ist vor allem das Nordlicht, das Mittel- und Südeuropäer im Winter nach Norwegen zieht, denn quasi oberhalb des nördlichen Polarkreises (66,5 Grad Nord) sind die Chancen, die magisch leuchtenden Bänder in ­klaren Nächten zu sehen, besonders hoch. 43.000 Übernachtungen allein deutscher Urlauber zählten die Norweger im vergangenen Winter, doppelt so viele wie vor vier Jahren. Seit dem Winter 2016/17 trug die Lufthansa mit zwei wöchentlichen Direktflügen von Frankfurt nach Tromsø (690 39’ N) zu diesem Erfolg bei (ab 24. Nov. bis 30. März 19, jeden Mi, Sa). Nun erweitert Lufthansa das Angebot mit Direktflügen von München nach Tromsø: ab 1. Dezember bis 30. März donnerstags und samstags (ab 143 Euro). www.lufthansa.com

(c) Bård Løken/visitnorway.com
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In den vergangenen drei Jahren wurde in der Schweiz am Zusammenschluss drei ­kleinerer Skigebiete gearbeitet: Gemsstock, Nätschen-Gütsch und Sedrun-Oberalppass sind nun zur Skiarena Andermatt-Sedrun verbunden. Im Dezember wird mit der Eröffnung des „Schneehüenerstock-Express" das letzte Glied in der Kette geschlossen. Ab dieser Saison sind die Wintersportler nun kantonübergreifend (Graubünden und Uri) unterwegs. Zudem verbindet die neue Skiarena am Oberalppass auch sprachlich: Hier oben trifft das Schweizerdeutsch auf das Rätoromanische. Gastronomisch wurde ebenfalls hochgerüstet, etwa mit Pastakeller und Fonduebeizli. Der öffentliche Verkehr ist wie so oft in der Schweiz miteingebunden: Denn alle Talstationen der Skiarena Andermatt-Sedrun liegen an der Linie der Matterhorn-Gotthard-Bahn, die Fahrt ist für Skiticket-Besitzer kostenlos. ­Tagesticket ab umgerechnet 35 Euro.

Mehr Winterinfo: myswitzerland.com

(c) Andermatt Swissalps
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Ein Hausboot auf der Seine, was für eine romantische Vorstellung. Ist es auch in Wirklichkeit. Und praktisch zwecks Besichtigungen, denn der Eiffelturm steht gerade einmal zehn Minuten Gehzeit entfernt. Überdies sehr ansehnlich – das Hausboot wurde zur Shooting-Location der aktuellen „Schau­fenster"-Modestrecke (siehe Seite 10 bis 16).
Das hübsche Hausboot kann man über Airbnb mieten: Es bietet Platz für bis zu zwölf Personen, ist mit allem Komfort ausgestattet und gemütlich eingerichtet, wobei die Vermieter durchaus Sinn für originelle Kleinigkeiten zeigten: Stofftiere, Kitsch und Krimskrams ergeben eine charmante Mischung. Obwohl es hier unterhalb des Ufersaums sehr ruhig ist, reihen sich weiter oben Shops, Bars und Restaurants. Und wenn der Abend lau ist, muss man gar nicht so weit marschieren: Der Sundowner an Deck ist lauschig.

www.airbnb.at/rooms/9342

(c) Beigestellt
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Aktuell braucht es noch etwas Fantasie, aber der nächste Wetterumschwung kommt bestimmt. Und es braucht wie gesagt in erster Linie Kälte und gar keinen Niederschlag, damit Schneemaschinen angeworfen werden können. Als erstes Nicht-Gletscher-Skigebiet startet „KitzSki" am Pass Thurn/Resterkogel bereits an diesem Oktoberwochende in die Saison. Für diesen frühen Beginn hatten sich die Bergbahner im Vorjahr gerüstet, ­diverse Schneedepots wurden angelegt, hinzu kommt eine Nordwest-Staulage bei diesen recht niedrigen Bergen (800 bis 2000 Meter Höhe). Das Skigebiet Kitzbühel investiert jedes Jahr Millionenbeträge in die Infrastruktur und das Rundherum, auch heuer: So werden am Kitzbüheler Horn, dem zweiten berühmten Skiberg der Skistadt, zwei Liftanlagen durch einen Sessellift und durch eine Gondelbahn ersetzt, für die Horn-Fans gibt’s eine eigene Skikarte.

ski.kitzbuehel.com

(c) Michael Werlberger/Kitzbühel Tourismus
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Winter in Estland – sind kalt, manchmal eiskalt. Das ist lagebedingt. Aber so wie die Skandinavier haben auch die Balten einen gewissen Erfindungsreichtum beziehungsweise kreative Strategien entwickelt, sich mit dem Frost, dem Eis, der Dunkelheit und dem Schnee zu arrangieren. Manches davon klingt auch für Reisende so überzeugend, dass sie sich in den nächsten Flieger nach Tallinn ­setzen: Schneeschuhwandern zum Beispiel, ­wobei in Estland die Anforderungen mangels Bergen in der Weite liegen; bei Wanderungen übers Moor sind die großen Schneeschuhe übrigens sehr hilfreich. Man könnte natürlich auch eine Runde mit dem Tretschlitten drehen. Und wenn das Meer an der Ostseeküste gefriert, könnte man sich wie die Esten ins Auto setzen und über die Eisstraße zur Insel Hiiumaa fahren. Nur eines ist noch zu überdenken: Ist man tatsächlich abgehärtet ­genug für einen Sprung ins Eiswasser?

Mehr ­Winterreiseideen auf: www.visitestonia.com

(c) Anneli Arusaar
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Die USA gelten unter Feinschmeckern und Gourmets nachgerade als Entwicklungsland. Vor allem in den zentralen Bundesstaaten beherrschen Frittiertes, Fett- und Kalorienbomben das Angebot. Hochwertige Kulinarik findet sich eher an den Küsten. Nun hat die US-Hauptstadtregion auch ihr erstes Drei-Michelin-Sterne-Lokal: The Inn at Little Washington. Das zu Relais & Châteaux gehörende legendäre Country Inn im Dorf Washington im Bundesstaat Virginia liegt rund 90 Autominuten südwestlich der US-Hauptstadt. Erstmals mit einem Stern ausgezeichnet wurden das Bres­ca von Ryan Ratino sowie das Siren by RW von Robert Wiedmaier und Brian McBride. Beide Restaurants hatten erst 2017 eröffnet. Mit den beiden Neuzugängen verfügt die Capital Region USA (Washington, DC, Maryland und Virginia) damit über 16 Restaurants, die über mindestens einen Michelin-Stern verfügen.

www.theinnatlittlewashington.com, ­
www.brescadc.com, www.sirenbyrw.com

(c) Cameron Davidson
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Der Wörthersee ist längst keine reine Sommerdestination (war sie für Kenner nie), und der Gast kommt auch nicht mehr, um sich ausschließlich am oder im Wasser aufzuhalten. Er sieht sich um in der Gegend, arbeitet sich kulinarisch durch den Alpe-Adria-Raum vor, umrundet den See wandernd oder per Rad. Könnte ein Indian Summer werden – so auch das Motto von drei kulinarischen Tagen im Schlosshotel Velden. Vom 5. bis 7. Oktober bereitet Küchenchef Thomas Gruber den Gästen Fischkreationen und regionale Gourmetküche. Unter anderem werden Produzenten in der Slow-Food-Travel-Region (Gail-/Lesachtal) besucht, wird in vielen Gängen der „Geschmack Kärntens“ ausgetestet und in einem Workshop gelernt, einen Kärntner Reindling zu backen.

www.falkensteiner.com

(c) Robert Reck
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Eine besondere Routenführung, Highend-Service, eine maximale Gruppengröße von 46 Personen, Exkursionen mit Experten, exklusive Unterkünfte: So reist man im Privatjet 14 Tage durch Asien und inspiziert Architekturdenkmäler und weltberühmte Gartenkunst. Am 23. März 2019 startet Albert Ballin Richtung Ostasien. Erste Station ist Japan zur Zeit der Kirschblüte. Auf dem Programm stehen etwa eine Erkundungstour durch Tokio, eine Rikscha-Fahrt zum Asakusa-Schrein, ein Besuch des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks bei einer Bootsfahrt auf dem Ashi-See sowie die alte Kaiserstadt Kyoto. In China steuert der Privatjet aus der exklusiven Hapag-Lloyd-Flotte die chinesische Stadt Hangzhou an, eine alte Handelsmetropole, unweit davon geht’s zum Westsee, der eine der wichtigsten Inspirationsquellen der Gartenkunst Ostasiens ist. Abschluss ist das indische Jaipur mit einer Übernachtung in einer ehemaligen Maharadscharesidenz. Ab Hamburg. www.hl-cruises.de

(c) Beigestellt
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Ja, man kann in Gastein Yogaübungen auf einer Hängebrücke machen, wenn man schwindelfrei und tiefenentspannt ist, muss es aber nicht, denn es werden im „Yogaherbst“ alternative Plätze angeboten: beispielsweise am Stubnerkogel oder beim berühmten Wasserfall in Bad Gastein. Gelegenheit dazu bietet sich mit der Veranstaltungsreihe vom 12. bis 21. Oktober, zu der sich 30 Yogalehrende und auch Experten für Ayurveda, Kräuter und Meditation angekündigt haben. Programm ist Yoga in allen Stilen, vom Hot- übers Kundalini- bis zum Wasseryoga, abgestimmt auf versierte Teilnehmer wie Anfänger, vom Kind bis zum Senior. Weil Yoga einen ganzen Lebensstil prägt, sind auch Meditation (etwa im Heilstollen und in der Therme), Tanz oder Achtsamkeitstrainings an der Tagesordnung. Die „Yogatage Gastein“ finden zweimal im Jahr statt, an die 250 Einheiten verteilen sich übers ganze Tal. Eines der größten derartigen Events in Europa. www.yoga-gastein.com

(c) www.yoga-gastein.com
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Nicht nur zum Skifahren ist Saalbach Hinterglemm eine fixe Größe, sondern auch zum Wandern, denn hier steigt man am östlichen Rand in die traumhaften Grasberge der Kitzbüheler Alpen ein, die hier ihre steilere Seite zeigen. Der Aufstiegs-, Distanzen- oder Gipfelorientierte hat hier 400 Kilometer Auslauf beziehungsweise kann er sich einer eigenen „Wander Challenge“ stellen, die sich über viele Höhenmeter erstreckt. Die drei Routen-Varianten heißen „Pinzgauer Spaziergang“, „Seven Summits“ und „Home of Lässig Walk“, allesamt Weitwanderwege, die etwa vom Talschluss hinauf auf die Grate und im U um das Tal herum oder vom Taleingang bis hinüber zur Schmittenhöhe führen. Wer diese Wander-Challenges absolviert, kann sich beim Tourismusverband einen Pokal abholen. Weitere Infos unter saalbach.com

(c) Beigestellt
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An den Küsten des mexikanischen Bundesstaates auf der gleichnamigen Halbinsel Baja California können in den Wintermonaten Grauwale aus nächster Nähe beobachtet werden. Die bis zu 15 Meter langen, neugierigen Grauwalmütter und verspielte Walkälber kommen dabei oft so nah ans Boot, dass die Gäste ihnen sogar die Schnauze streicheln können. Grauwale leben heute nur noch im Pazifik, die Atlantikgrauwale waren schon im 17. Jahrhundert ausgestorben. Die Glattwale, die dauerhaft näher an Küsten leben als jede andere Walart, kommen von Dezember bis März aus ihren Sommerhabitaten in der arktischen Beringsee, paaren sich und bringen in den warmen Gewässern der Baja California ihre Jungen zur Welt. Das Delfin- und Wal-Reiseportal LaMar ermöglicht seinen Gästen unvergessliche Begegnungen mit den bis zu 30 Tonnen schweren Meeressäugern und ihrem Nachwuchs. lamar-reisen.de

(c) Christopher Swann
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Key West

Snowballs Nachfahren leben hier – die Nachkommen der Katze Ernest Hemingways, der eine wunderschöne viktorianische Villa bewohnte. Auch Tennessee Williams lebte ab Ende der 1940er-Jahre 34 Jahre lang mit seinem Partner Frank Merlo in Key West, dem idyllischen Inselstädtchen mit seinen gepflasterten Straßen, den weißen und pastellfarbenen, maximal einstöckigen Holzhäuschen in üppig grüner Tropennatur mit Palmen und Bougainvillee. In Key West trifft Südstaatenarchitektur auf den Bahamas-Baustil. Auf 20   km2 leben 25.000 ziemlich tiefenentspannte Einwohner, die sich nach der Muschel der Fechterschnecke „Conchs“ nennen. Die Touristikwebsite TripAdvisor hat nun in ihrem jährlichen Ranking die südlichste Stadt der kontinentalen USA als weltweit beste Stadt ausgezeichnet. Die Gründe: u. a. der lässige Lebensstil der One Human Family, das tropische Inselflair und die berühmten Sonnenuntergänge.

www.fla-keys.de

(c) Carol Tedesco / Florida Keys News Bureau.
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Als vor einigen Jahren schweres Baugerät im schweizerischen Andermatt anrückte, war die Freude über das Mega-Tourismusprojekt des ägyptischen Multimilliardärs Samih Sawiris geteilt. Viele von den geplanten Bauten (Wohnhäuser, Chalets) stehen noch nicht. Das größte Projekt des „Andermatt Swiss Alps“-Resorts ist jedoch seit 2013 in Betrieb: Seither erhält „The Chedi Andermatt“, ein Fünf-Sterne-Deluxe-Haus, immer wieder internationale Auszeichnungen, jüngst als bestes Ferienhotel der Schweiz 2018/2019. Markant an dem exklusiven Hotelbau ist die Verbindung des Alpinen mit dem Asiatischen. Entworfen wurde er von Jean-Michel Gathy von Denniston Architects. Zudem hält „The Japanese Restaurant“ einen Michelin-Stern.

www.thechediandermatt.com

(c) www.thechediandermatt.com
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Nordjütland

Als die Kirche im 14. Jahrhundert errichtet wurde, war der Sand noch weit weg. Doch sukzessive rückte er näher, bis die St.-Laurentius-Kirche (Dänisch: Den Tilsandede Kirke) von den Dünen so bedrängt worden war, dass die Gläubigen schon zur Schaufel greifen mussten, um in die Messe zu gelangen. Heute steht nur mehr der Turm der „Versandeten Kirche“. Das Objekt in Nordjütland – am obersten Zipfel von Dänemark, südlich von Skagen – ist eine beliebte Sehenswürdigkeit und ein Ort für Kulturveranstaltungen. Ein besonderes Event fällt hier auf den 16. Juli: Zum elften Mal findet das sogenannte Weltballett (Verdensballetten) statt, ein Treffen der weltbesten Ballettkünstler im Feld des klassischen wie modernen Tanzes. Unter anderem bekommt das Publikum alle Solotänzer des ­Royal Ballet aus London, Mitglieder des Mariinsky-Balletts aus St. Petersburg und des Staatsballetts aus Berlin zu sehen.

verdensballetten.dk, www.visitdenmark.de

(c) Visit Nordjylland
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E-Fähre

Schiffe stehen immer wieder in der Kritik einer nachhaltigen Bewegung. Nun hat das Parlament in Oslo beschlossen, dass nur noch emissionsfreie Schiffe in Norwegens Welterbe-Fjorden unterwegs sein dürfen – zumindest spätestens ab 2026. Der Geiranger­fjord und der Nærøyfjord gehören beide zum Unesco-Weltnaturerbe und werden von Kreuzfahrtschiffen aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit angelaufen. Manche Schiffe fahren in den Fjorden bereits mit Batterieantrieb. Die Entscheidung für eine abgasfreie touristische Erschließung passt in das Bild einer Nation, die zwar mit der Erdölproduktion reich geworden ist, aber viel auf saubere Energie setzt und einen hohen Anteil an Elektroautos hat. Im Sognefjord verkehrt die erste E-Fähre der Welt, deren Batterien während der Liegezeiten aufgeladen werden. Oslo wird 2019 zur Grünen Hauptstadt. Ziel des Landes ist es, das CO2-Aufkommen bis 2030 um 40 Prozent zu verringern.

www.visitnorway.com

(c) Terje Rakke/visitnorway.com
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Eine absolute Ruhelage

Das Luxus-Chalet-Resort „HochLeger“ befindet sich hoch über dem Zillertal. Ein Ort mit 300 Jahre alter Tradition und zugleich neuer alpiner Architektur. Einerseits wurde hier die bäuerliche Bautradition aufgegriffen, andererseits zeitgemäßes, klares Design umgesetzt. Massives Holz, griffige Stoffe und Antiquitäten schaffen Gemütlichkeit in den Chalets und den neuen aufgeständerten Treelofts aus Lärchenholz (im Bild). Alle ein wenig anders konzipiert, Jagd, Romantik, Sport sind Thema. Dazu gibt’s eine Bergsauna, einen kleineren Sportpool mit Gegenstromanlage sowie einen Biopool mit Wasserfall. Selbstversorgen muss man sich nicht – man wird kulinarisch unterstützt: durch eine gut ausgestattete Küche. Durch ein eigenes Service: „Book a Cook“. Und im Resort befindet sich der alte Martinhof für Almfrühstück und Jause.

www.zillerseasons.at

(c) ZillerSeasons
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Wandern im Bregenzerwald

Nicht zu heiß, nicht zu kalt, die Gipfel noch mit der weißen Pracht angezuckert, das Grün noch frisch: Der Frühsommer ist die ideale Zeit zum Wandern. Zum Beispiel im Bregenzerwald, wo man nicht Höhenmeter schinden muss, um Naturschönheiten zu entdecken. Dreiländer-Blicke genießt man etwa auf dem Weg von Alberschwende auf den 1182 Meter hohen Brüggelekopf oder auf den Hausberg von Andelsbuch, die „Niedere“. In Bizau beginnt eine malerische Rundwanderung mit zwei Einkehrstationen, am Wasser der Bregenzer Ache entlang geht es zwischen Doren und Egg, und über die grüne Grenze stiefelt man zum Beispiel am Hochhäderich bei Hittisau und Riefensberg. Vom Bödele, einem Hochmoor, gelangt man gemütlich aufs Hochälpele (1463 m). Im Bizauer Moos kann man auf einem Barfußweg sein Geläuf erfrischen, und auf dem Naturerlebnispfad „Grenzerpfad“ kommt man zu einem Wildrosenmoos.

www.bregenzerwald.at

(c) Angela Schwarzmann / Warth-Schröcken Tourismus
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Sozusagen ein Kaltstart

Bei der Pasterze, dem Gletscher des Großglockners, beginnt eine Weitwanderung, auf der es immer wärmer wird, nicht bloß der Anstrengung wegen. In vielen Etappen geht es in Richtung Obere Adria, in Summe misst der „Alpe Adria Trail“ 750 Kilometer (die Länge ist den Aufstiegen, Abstiegen, Varianten, Schlenkern und Umwegen geschuldet). Sprich: Man probiert’s vielleicht mit einem kleinen Stück vom großen Kuchen, zumal der Trail durch kulturell und kulinarisch ansprechendes Gebiet verläuft und man sich auf manches doch gemütlich einlassen möchte. Auch das Gepäck muss nicht selbst geschleppt werden. Das Alpe-Adria-Trail-Buchungscenter organisiert dies nebst Unterkunft auf jeder Etappe zwischen Großglockner und Muggia bei Triest.

alpe-adria-trail.com/de, www.kaernten.at

(c) K. Dapra/NPHT
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Rad-Großereignis

Der berühmte „Giro d’Italia“ in Israel? Wa­rum nicht, Paris–Dakar wird schließlich auch nicht zwingend ebendort ausgetragen. Das aktuelle Rad-Großereignis ist eine echte Premiere, weil erstmals außerhalb von Italien. Am Freitag startet die erste Etappe der 400 Kilometer langen Route mit dem Zeitfahren in Jerusalem. Dann geht es vom grünen Norden an die Südspitze des Landes, sprich, die zweite Etappe führt von Haifa nach Tel Aviv, in Summe 167 Kilometer. Folgt Etappe drei am Sonntag von Be’er Scheva durch spektakuläre Wüstenlandschaften wie den Ramon-Krater nach Eilat. 176 Nationen finden sich im Teilnehmerfeld dieses Mega-Rad­events, das zum einen viele Zaungäste, zum anderen auch etliche Radtouristen anzieht. Zumal Israel längst auf dem Radar von Freizeitradsportlern aufgetaucht ist, die nach dem Giro vielleicht die Etappen nachfahren werden.

www.goisrael.com

(c) info.goisrael.com/Shai Gitterman
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Schweizer Wanderwege

Wanderwege müssen, anders als in unserem alpinen Verständnis, nicht immer nur auf einen Gipfel und dann wieder hinunter führen. Oft ist eine Route durch Kulturlandschaft, auf historischer Wegeführung, entlang von Bau- und Industriedenkmälern spannungsreicher. Derlei „Historische Pfade“ lassen sich in der Schweiz beschreiten. Der „Heimatschutz“, der sich bei unserem Nachbarn um Fragen des Denkmalschutzes und des Kulturerbes kümmert, widmet sich nicht bloß Gebäuden, sondern dem Tiefbau: Alten Verkehrswegen, Infrastrukturbauten, Ingenieurskunst vom Säumerpfad bis zum gründerzeitlichen Brückenkunstwerk. 35 Routen wurden ausgearbeitet und in einer Publikation des Schweizer Heimatschutzes erfasst. Erforscht wurden die alten, heute restaurierten Wege seit den 1980ern, die Ergebnisse fanden Eingang ins Bundesinventar der historischen Verkehrswege der Schweiz (IVS). Mehr Infos zu den „Historischen Pfaden“: www.heimatschutz.ch

(c) Schweizer Heimatschutz
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Ein Erfolgsprodukt und zugleich ein Verlustgeschäft: Der Null-Euro-Schein kostet den ­Besucher des DDR-Museums in Berlin nämlich heiße zwei Euro. Dennoch ist dieses Souvenir sehr beliebt, sodass nun eine dritte, neu gestaltete Auflage (limitiert auf 10.000 Stück) he­rausgegeben wurde. Gedruckt wurde sie von der französischen Wertpapierdruckerei Oberthur auf Sicherheitspapier. Verwechslungen mit Papiergeld trotz Hologramm und Sicherheitsmerkmalen sind ausgeschlossen, denn die Motive auf der Vorderseite muten gestrig an: DDR-Staatswappen, die Köpfe von Marx, Engels und Lenin (hinten klassische EU-Wahrzeichen). Ach ja, und das Museum selbst? Sehenswert in seiner Aufarbeitung des deutschen Paralleluniversums. Bis Sommer läuft die Sonderausstellung „Liebe, Sex & Sozialismus“. Unter den Kulturbetrieben Berlins gehört das DDR-Museum zu den meistbesuchten, verständlich bei der plastischen Darstellung eines Alltags von Stasi bis Trabi. www.ddr-museum.de

(c) DDR Museum, Berlin 2018
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"Le Miracle" nennt sich diese Line in Nieder-thai im Ötztal, hat die Schwierigkeit 7b und misst 22 Meter. Für Climberin Barbara Zangerl ist sie "eine der besten Felskletterrouten in Tirol. Markanter, logischer Routenverlauf an einem beeindruckenden Riss." Dieser riesige Felsblock im lichten Lärchenwald ist aber nur eine der fünf "Great Lines", die die Tiroler Kletterelite gekürt hat. Bei Tausenden Routen war es für die Fachjury nicht einfach, die allerbesten auszuwählen.

Kriterien waren das Natur- und Landschaftserlebnis, der Routenverlauf, die Felsbeschaffenheit und die physischen beziehungsweise mentalen Anforderungen an die Sportler. "Number One direkt" verläuft im Wilden Kaiser beim Schleierwasserfall, "Puls 2000" fordert die Kletterer im Gebiet Chinesische Mauer in Seefeld. Der "Weiße Riese" ist in Wahrheit eine eher dunkle Wand im Ötztal. "Another Play in Paradise" liegt in den Dolomiten in Osttirol. Mehr Steilvorlagen: www.tirol.at

Tirol Werbung
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British. Es gibt nichts, was sich nicht kapitalisieren lässt. Jubiläen, Königinnen-Geburtstage und ja, natürlich, Hochzeiten. Seit Prinz Harry und die US-Schauspielerin Meghan Markle ihrer Trauung am 19. Mai entgegenwinken, wirft ganz UK eine Merchandisingmaschinerie an. Auch Visitlondon.com liefert Ideen zu diesem "Markle Sparkle" in der britischen Metropole falls man vorhat, selbst ein Hochzeitsfest zu schmeißen.

Es muss ja nicht immer royales Surrounding sein, wenn auch der Londoner Zoo zur Verfügung steht, wo man vom Mappin Pavilion und der Prince Albert Suite Ausblick auf die lieben Tiere hat. Oder die Dulwich Picture Gallery, wo einem Rembrandts und Gainsboroughs beim Ja-Sagen zuschauen. Oder man verlegt die Zelebration in den Queen Elizabeth Olympic Park, wo die größte Skulptur Englands wartet: der Arcelor Mittal Orbit. Da schießt das Adrenalin ein im spektakulärsten Rutschtunnel der Insel.

Visitlondon.com
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Aldeamento do Levante, was so viel wie „Dorf der Erhebung“ heißt, ist ein ganz besonderer Platz an der Algarve. Direkt bei den Klippen und gefühlte 20 Meter vom Meer entfernt stehen hier mehrere Ferienhäuser inmitten eines idyllischen Gartens mit einer Traumaussicht aufs Wasser. Ein ruhiger Platz zum Nachdenken und Träumen, Abhängen und Entspannen. Der Eigentümer selbst bezeichnet diesen Ort als „Creative Space for Creative People“. Lässt aber das Sportliche nicht zu kurz kommen: Die Gäste können hier mit dem Stand-up-Paddel-Board spazieren fahren oder sich auf einem Surfbrett in die Wellen werfen.

Die Ferienhäuser sind hübsch eingerichtet, verfügen jeweils über zwei Ebenen mit Dachterrasse und bieten Platz für zwei bis acht Personen. Ein Mietauto ist von Vorteil, auch um die traumhafte Küste der Algarve zu erkunden: Das Aldeamento do Levante liegt circa 45 Kilometer oder 30 Minuten Autofahrt vom Flughafen Faro entfernt. www.aldeamento.pt

(c) Michael Balliardi
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Beschwingt. Es gibt kaum einen stilvolleren Skisaisonschluss: In Lech Zürs und Stuben am Arlberg setzt man mit Musik ein Zeichen. Keine megalaute Party, sondern feinere Töne: „Tanzcafé Arlberg“ versammelt Jazz- und Bluescombos, man spielt Swing und Rockabilly und tanzt Lindy Hop. Aber nicht nur. Start ist 1. April, Finale am 15. Da bleibt genug Zeit, untertags das riesige Skigebiet auszukosten. www.tanzcafe-arlberg.at

(c) Beigestellt
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Bodenfrei. In der Kategorie temporäre Kleinstbehausungen tut sich in der jüngsten Zeit viel. Zelte werden glamouröser, Hütten besser ausgestattet. Und ja, warum sollte man nicht einmal in den Bäumen urlauben? Originelle Quartiere wie dieses Baumhaus (Château de Lez) finden sich an vielen Stellen in Frankreich, etwa bei Les Castels, einem Anbieter für Vier- und Fünf-Sterne-Luxuscampingplätze. www.camping-castels.de

(c) Les Castels
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Handwerk. Vom handgefertigten Schuh bis zur feinen Holzarbeit: Die Meisterstraße versammelt ausgewählte Meister und Manufakturinhaber aus Österreich, Deutschland und den Niederlanden. Nun lassen sich einige Master in Residence am Arlberg bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Die lebenden Werkstätten sind in den führenden Hotels von Lech/Zürs vom 25. Februar bis zum 13.  März aktiv. www.meisterstrasse.com

(c) Ninas Needles/Rainer Ressmann
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Farbe. Seit zehn Jahren versammelt das Franz-Marc-Museum Werke des Expressionisten in Kochel am See im Tölzer Land. In der schönen bayerischen Voralpenlandschaft hat auch der „Blaue Reiter“ gewirkt. Im Jubiläumsjahr zeigt das Museum Arbeiten von Marcs Zeitgenossen, am 20. 4. findet ein Symposium statt. Die Münchner Pinakothek der Moderne organisiert drei Sonntagsausflüge hierher. www.toelzer-land.de

(c) Doris Leuschner
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Bevormundet. Spitzkegelig thront der inaktive Vulkan Taranaki über den Wiesen der gleichnamigen Region und offenbart beinahe auf jedem Höhenmeter eine andere Landschaft. Unlängst hat die neuseeländische Regierung gemeinsam mit acht Maori-Stämmen die Vormundschaft für den einzigartigen Vulkan auf der Nordinsel Neuseelands übernommen. Wie schon dem Whanganui River wird ihm so der Status einer juristischen Person mitsamt allen Rechten zuteil. newzealand.com

(c) Beigestellt
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Nachbar. Vor 100 Jahren wurde die unabhängige Tschechoslowakei als Nachfolgestaat Österreich-Ungarns gegründet. Vor allem in der Zwischenkriegszeit erlebte das Land eine Blüte in Architektur, Kunst und Design. Heuer wird in 100 Events gefeiert. Einen „Reiseführer durch das tschechische Jahrhundert“ gibt‘s bei CzechTourism Wien, wien@czechtourism.com, Czechandslovakcentury.com

(c) CzechTourism/Upvision
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Kunst als Anlass. In diesem Jahr geben zahlreiche große Kunstschauen Anlass zu einem Abstecher zum Nachbarn – und ein paar Erweiterungstagen: etwa eine Retrospektive zu Georg Baselitz in der Fondation Beyeler bei Basel. Magritte, Dietrich, Rousseau im Kunsthaus Zürich. Picasso im Masi in Lugano. Oder die Emil-Nolde-Ausstellung (Bild) im Zentrum Paul Klee in Bern. Mehr Infos dazu und rundherum auf www.MySwitzerland.com

(c) Nolde Stiftung Seebüll
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Südströmung. Dass das Nassfeld ein Schneeloch ist, hat es seiner südlichen Lage, sprich dem Adriatief, zu verdanken. Aber auch aus anderen Gründen wurde das größte Skigebiet Kärntens von skilike.com unlängst ausgezeichnet. Es gehört zu den „besten Skigebieten in Österreich“, vor allem in Sachen Preis-Leistung, Snowpark, Familienfreundlichkeit sowie Freeride-Areas. Aktuelle Schneehöhe: 190 cm.

nassfeld.at, skilike.com

(c) tinefoto.com/Martin Steinthaler
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Georgia.

Viele Filme werden in Georgia gedreht, bei Dreharbeiten zwischen Atlanta und Savannah gaben sich zuletzt Tom Cruise, Liam Neeson, Mila Kunis und Michael Douglas die Klinke in die Hand. So findet im kommenden Jahr in Georgia das „Year of Film“ seine Fortsetzung. Von Avengers bis Zombies gewähren zahlreiche Filmtouren mit ­Insidern intensive Blicke hinter die Kulissen.

www.exploregeorgia.org/film, www.georgia-usa.de

(c) Visit Savannah
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Entlegene Weltmeerregion.

Es gibt fast keine noch so entlegene Weltmeerregion, mit der Hapag-Lloyd nicht gut vertraut wäre. Wohin die neuen Expeditionsschiffe der exklusiven Reederei unterwegs sind und welche Sonderreisen (zu vergünstigten Preisen) für 2019/20 angeboten werden, erfährt man am 13. Dezember bei einem Vortrag bei Enjoy-Reisen in der Hollandstraße 8, 1020 Wien. Beginn: 19 Uhr, www.enjoy-reisen.at

(c) Hapag-Lloyd Cruises
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Tschechien

Zum Langlaufen nach Tschechien? Warum nicht, da doch unser nördlicher Nachbar oft viel Schnee, lange Loipen und einige Skigebiete hat. Ein Großereignis, auf das man hintrainieren könnte, ist der Isergebirgslauf (Jizerská 50) im Februar. Das Isergebirge liegt nordöstlich von Liberec (Reichenberg) und hat sehr bekannte Loipen. Top: die 180 km lange Jizerská magistrála (Iser-Magis­trale). Schneeoptionen: www.czechtourism.com

(c) Beigestellt
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Wales.

Elan Valley liegt in der Mitte von Wales – und auf einer von drei großen Routen durch das schöne Land. Der „Cambrian Way“ führt durch einen gebirgigeren Teil von Wales, von Llandudno bis Cardiff quer durch Snowdonia und den Brecon Beacons Nationalpark. Der „Coastal Way“ der schrofferen Westküste entlang und der „North Wales Way“ zu Schlössern und Unesco Welterbestätten.

www.walesway.com, www.visitwales.com

 

(c) Harplington/Visit Wales
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Dolomiten.

Muss es immer ein klassisches Chalet sein? Vielleicht erfüllt ja auch ein Baumhaus auf einer Buche die Erwartungen von Winterurlaubern. Dieses Objekt steht in den Friauler Dolomiten – in der Region Comeglians unweit von Cortina d’Ampezzo –, hat Platz für vier Gäste und wird über das Portal von Novasol-Ferienhaus vermittelt. In der Nähe: der Skiberg Monte Zoncolan und die Thermalquellen von Arta. www.novasol.de

(c) Novasol
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Dubai.

Ist vielleicht nicht die erste Assoziation zu Dubai, gibt es aber auch – eine junge Gegenkultur zu dem sich stets überbietenden Luxus in Hotel­lerie und Gastronomie: versteckte Galerien im Design District sowie lässige Kaffeehäuser, Secondhand-Buchläden und vegane Lokale, Graffitis und DJ-Sets. Und mit dem Ripe-Markt einen lebendigen jungen Platz. Guter Ausgangspunkt ist das Rove Downtown Hotel: www.visitdubai.com

(c) DTCM
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Ferrara.

In neuem Glanz erstrahlt der Palazzo dei Diamanti in Ferrara, einer Stadt der Kunst seit dem Mittelalter, in der lange die Estes wirkten. Aktuell läuft dort eine Ausstellung zum Schaffen des Barockmalers Carlo Bononi, einem bedeutenden Vertreter der Ferrareser Schule. So wie Bononi länger im Schatten der Renaissance-Kunst stand, musste auch Ferrara seinen großen Stellenwert behaupten. www.visitferrara.eu

(c) Maggioni Tourist Marketing
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Dornbirn.

Gutes Design, wertige Inhalte, gastronomische Beiträge und ein Event, das alles unter den Vorzeichen von Nachhaltigkeit und Qualität verbindet: „Gustav“ in Dornbirn widmet sich zum fünften Mal einer neuen Konsumkultur. An die 220  Aussteller treffen sich an diesem Wochenende (27. bis 29. Oktober) zu einem internationalen Salon im Messequartier der Vorarlberger Stadt. Von Kompott bis Keramik.

www.diegustav.com

(c) Sarah Schmid
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Urban Nation Museum.

Berlin hat ein neues Museum, das Urban Nation Museum for Urban Art in Schönefeld. Das Gebäude, ein ehemaliges Wohnhaus, hat eine modulare Wechselfassade, die Künstlern aus der ganzen Welt als Leinwand dient und in regelmäßigen Abständen neu gestaltet wird. Das Museumsinnere, Enfiladen von Räumen, die sich über zwei und drei Geschoße erstrecken, erzeugen Weite und Größe.

urban-nation.com

(c) Beigestellt
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"England s Great Walking Trails"

Wandern in England ist vielleicht nicht der erste Gedanke, aber auf den zweiten Blick eine ausgezeichnete Option: Die Landschaft erscheint bei näherer Betrachtung nämlich sehr divers, Moore, Heideböden, Wälder, Hügel, Steinmauern, Gartenlandschaften ergeben ein Idyll. Dazwischen wie eingestreut Pubs, Castles, kleine Dörfer, alte Städte. Das Land wird von ausgewiesenen Routen, "England s Great Walking Trails" (EGWT) erschlossen. Die Wanderstrecken haben ganz unterschiedliche Längen von der Tagestour bis zur 1000-Kilometer-Route , eignen sich für verschiedene Fitnessgrade, führen durch unterschiedliche Klimazonen. 135 Kilometer kann man etwa am Hadrian s Wall Path marschieren. Durch eine zerklüftete Hügelkette in Englands Mitte führt der Pennine Way. Das Meeresrauschen wiederum begleitet den Wanderer am Peddars Way & Norfolk Coast Path (im Bild).

Noch mehr Routen: www.discoverenglandswalkingtrails.com

(c) Visit England