Urlaub in den Bergen ist schick geworden

Klimaerwärmung und politische Entwicklungen ließen das Interesse am Alpenraum als Destination wachsen. Und so hat der Österreichurlaub im Sommer einen Imagewandel erlebt.

Weitwandern, von Hütte zu Hütte: Das alpine Wegenetz verdichtet, schließt sich: Hier: einer der Tiroler „Great Walks“ – der Goetheweg über Innsbruck, Teilstück des Adlerwegs.
Weitwandern, von Hütte zu Hütte: Das alpine Wegenetz verdichtet, schließt sich: Hier: einer der Tiroler „Great Walks“ – der Goetheweg über Innsbruck, Teilstück des Adlerwegs.
Weitwandern, von Hütte zu Hütte: Das alpine Wegenetz verdichtet, schließt sich: Hier: einer der Tiroler „Great Walks“ – der Goetheweg über Innsbruck, Teilstück des Adlerwegs. – Tirol Werbung/Jüttner Schels

Das karierte Hemd stammt nicht vom Opa, sondern vom Premium-Bergsportmarkenartikler. Die Wanderschuhe haben Street-Credibility. Wetter, Weg und Höhenlinien kennt das Smartphone. Gefunden wird man damit auch, im Worst Case. Leichtes Gerät, leichtes Material, all das macht es so leicht für uns mit den Bergen.

Die Destination Alpen umfängt seit einem Jahrzehnt geradezu eine Welle der Zuneigung. Bei vielen war sie nie weg, vielleicht nur etwas von der Herablassung der Fernreisenden, Vielflieger, Globalauskenner überschattet. Aber bei manchen ist diese Begeisterung für Berge, Wald und Wiese taufrisch. Es liegt im Zeitgeist: das Alpine als Lifestyle. In der jüngeren Vergangenheit hat Österreichurlaub im Sommer einen größeren Imagewandel erlebt als manche politische Fraktion.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.06.2019)

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