Amanshausers Welt 259: Chile und Argentinien - Patagonien

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Punta Arenas an der Küste der Magellan-Straße, eine der südlichste Städte der Welt. Rechts im Bild die MS Via Australis, ein patagonisches Expeditionsschiff der Cruceros Australis, www.australis.com.
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Leinen los – wir befinden uns an der Cordillera Darwin, am Darwingebirge, dessen Gipfel vom Meeresniveau bis zu 2.500 Meter in die Höhe reichen. Erste Station ist die Ainsworth-Bucht, im Hintergrund der mächtige Marinelli-Gletscher …
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… im Vordergrund grundeln zwei gerne gähnende Exemplare einer Kolonie von See-Elefanten im Seichtwasser. Es sind in Wahrheit Robben, sie heißen nur so, weil die Nase der Bullen (das sind bis zu 2,5-Tonner) einen Rüsselaufsatz trägt.
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Eine Kolonie Magellanpinguine bei Tucker Island: Wenn sich Zodiac-Boote (jene kleinen Gummi-Motorboote, mit denen man von der MS Via Australis an Land geht) nähern, weichen sie ein paar Schritte zurück, flüchten aber nicht.
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Unberechenbares Patagonien: meistens grau, plötzlich tauchen aus dem Nichts Zacken und Zinnen der Gebirge auf – und manchmal auch ein Regenbogen.
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Geschüttelt, gerührt? Zufahrt mit den Zodiacs durch ein Feld aus Eiswüfeln zum hellblau strahlenden Gletscher Pía. Ganz im Hintergrund ankert die MS Via Australis. Das Hellblau des Eises ist übrigens eine optische Täuschung – macht aber nichts, was man sieht, sieht man.
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Alle paar Minuten brechen Eisbrocken aus dem Gletscher Pía und schlagen mit Krachen im Kanal ein. Die größten von ihnen erzeugen hohe Wellen, die größere Eisblöcke weit an Land drücken.
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Entlang des Beagle-Kanals, wo einst die Yaghana-Ureinwohner lebten, passiert die MS Via Australis eine Gletscher-Alle vorbei. Sie heißen Romanche, Deutschland, Italien, Frankreich und (dieser hier) Holland.
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Sonnenaufgang am Kap Hoorn. Das Kap liegt auf der Isla Hornos (weiterhin Chile), der Wind ist immer stark, die Wellen waren jahrhundertelang mörderisch, heutige Schiffe schaffen das aber locker.
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Kap Hoorn, mit seinen mythischen Koordinaten 55°59′ südliche Breite und 67°16′ westliche Länge. 1616 auf dem Weg nach Ostlindien von Niederländern erstmals umrundet, bot diese Stelle in Vor-Panamakanal-Zeiten die beste Möglichkeit des Wechsels von Pazifik zu Atlantik. Das Denkmal an Land gilt den umgekommenen Seeleuten …
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… denn in Drake´s Passage, der Drakepassage, sind die Winde scharf und der Seegang brutal. Dieses harmlos aussehende Bild forderte dem Fotografen und dem Modell äußerst hohe Balancefähigkeiten ab.
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Am Ende steht die MS Via Australis sicher im Hafen der bunten argentinischen Küstenstadt Ushuaia.

Alle Kolumnen von Martin Amanshauser unter www.amanshauser.at
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