Amanshausers Welt

455 Rumänien – Interrail Eins

Reiseautor Martin Amanshauser war mit dem Zug nach Bukarest unterwegs - angekommen ist er mit einer kleinen Verspätung.

Diese Rumäniengeschichte beginnt bei Trześniewski am Wiener Westbahnhof. Es handelt sich um einen Urlaub. Kind (5) und Kind (7) schlagen sich ein letztes Mal mit Brötchen den Bauch voll. Dann ein rascher Wechsel …

Martin Amanshauser

… nach Wien Hauptbahnhof. Ein 1-monatiger Interrail-Ausflug mit der Familie. „Was, Interrail gibt’s noch?“, haben die Freunde gefragt. Und wie! Allerdings beginnen wir das ganze nicht in der 2. Klasse, sondern im Schlafwagen.

Martin Amanshauser

Erste Etappe: Von Wien nach Bukarest bzw Bucureşti. Von innen fotografiert, also bitte verkehrt lesen.

Martin Amanshauser

Kind (5) und Kind (7) lesen die Fahrpläne. „Man sagt nicht Bucureşti!“, ruft Kind (5) verärgert, denn der neue Begriff passt ihm nicht. „Es heißt BUKAREST!“

Martin Amanshauser

Die offizielle Aufschrift auf der Kabine des Schlafwagenchefs.

Martin Amanshauser

Nach einer langen und unbequemen Nacht (mitten in Europa zwei mittelfreundliche Passkontrollen, wer auch nur im geringsten aufmuckt, der hört „you can go with me“) ist ganz Zentralrumänien (oder wie immer wir diese Landschaft nennen) in einem Sommerregen versunken.

 

Martin Amanshauser

Offenbar haben wir über Nacht eine tolle Verspätung dazubekommen. Es dürften ein oder zwei Stunden sein – keiner weiß genau, was los ist. Die Züge nach Sibiu stehen in die Gegenrichtung, wir müssen aber auch da hin. Oder wie?

Martin Amanshauser

Endlich: Der Zugführer in Arbeitsmodus auf dem Bahnsteig von Sibiu (Hermannstadt). Die Info dringt durch, dass durch den Sommerregen ein Fluss über die Ufer trat, eine Brücke einstürzte, eine „Alternativroute“ gewählt wurde, und die Verspätung nun doch zwischen 4 und 5 Stunden ausmacht.

Martin Amanshauser

Wir gehen gleich wieder schlafen.

Martin Amanshauser

Tolle Sichtungen: ziemlich überschwemmte Flüsse, ein Hotel Graf Dracula, Graffitizüge, pralle Apfelbäume, Hunde- und Kuhherden einträchtig zusammen, immer wieder „Willi Betz“-LKWs auf der Landstraße, ein LKW „Übersiedlungen mit Vertrauen“ – und hier eine Waschstraße für Züge.

 

Martin Amanshauser

„Darf ich ein paar Nüsse?“, fragt Kind (5).

Martin Amanshauser

Als wir die Gipfel der Karpaten endlich von ganz nahe sehen, wissen wir, dass Bukarest oder Bucureşti nicht mehr sehr weit sein wird. Wir erreichen es schließlich am Spätabend nach 25 Stunden Zugfahrt mit 5 Stunden Verspätung.

Neues Buch! Die besten Martin-Amanshauser-Kolumnen aus dem "Schaufenster" gibt es jetzt im Picus Verlag unter dem Titel "Typisch Welt, 111 Geschichten zum weiter Reisen", 20,00 EUR.

www.amanshauser.at

Martin Amanshauser
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Diese Rumäniengeschichte beginnt bei Trześniewski am Wiener Westbahnhof. Es handelt sich um einen Urlaub. Kind (5) und Kind (7) schlagen sich ein letztes Mal mit Brötchen den Bauch voll. Dann ein rascher Wechsel …

Martin Amanshauser

… nach Wien Hauptbahnhof. Ein 1-monatiger Interrail-Ausflug mit der Familie. „Was, Interrail gibt’s noch?“, haben die Freunde gefragt. Und wie! Allerdings beginnen wir das ganze nicht in der 2. Klasse, sondern im Schlafwagen.

Martin Amanshauser

Erste Etappe: Von Wien nach Bukarest bzw Bucureşti. Von innen fotografiert, also bitte verkehrt lesen.

Martin Amanshauser

Kind (5) und Kind (7) lesen die Fahrpläne. „Man sagt nicht Bucureşti!“, ruft Kind (5) verärgert, denn der neue Begriff passt ihm nicht. „Es heißt BUKAREST!“

Martin Amanshauser

Die offizielle Aufschrift auf der Kabine des Schlafwagenchefs.

Martin Amanshauser

Nach einer langen und unbequemen Nacht (mitten in Europa zwei mittelfreundliche Passkontrollen, wer auch nur im geringsten aufmuckt, der hört „you can go with me“) ist ganz Zentralrumänien (oder wie immer wir diese Landschaft nennen) in einem Sommerregen versunken.

 

Martin Amanshauser

Offenbar haben wir über Nacht eine tolle Verspätung dazubekommen. Es dürften ein oder zwei Stunden sein – keiner weiß genau, was los ist. Die Züge nach Sibiu stehen in die Gegenrichtung, wir müssen aber auch da hin. Oder wie?

Martin Amanshauser

Endlich: Der Zugführer in Arbeitsmodus auf dem Bahnsteig von Sibiu (Hermannstadt). Die Info dringt durch, dass durch den Sommerregen ein Fluss über die Ufer trat, eine Brücke einstürzte, eine „Alternativroute“ gewählt wurde, und die Verspätung nun doch zwischen 4 und 5 Stunden ausmacht.

Martin Amanshauser

Wir gehen gleich wieder schlafen.

Martin Amanshauser

Tolle Sichtungen: ziemlich überschwemmte Flüsse, ein Hotel Graf Dracula, Graffitizüge, pralle Apfelbäume, Hunde- und Kuhherden einträchtig zusammen, immer wieder „Willi Betz“-LKWs auf der Landstraße, ein LKW „Übersiedlungen mit Vertrauen“ – und hier eine Waschstraße für Züge.

 

Martin Amanshauser

„Darf ich ein paar Nüsse?“, fragt Kind (5).

Martin Amanshauser

Als wir die Gipfel der Karpaten endlich von ganz nahe sehen, wissen wir, dass Bukarest oder Bucureşti nicht mehr sehr weit sein wird. Wir erreichen es schließlich am Spätabend nach 25 Stunden Zugfahrt mit 5 Stunden Verspätung.

Neues Buch! Die besten Martin-Amanshauser-Kolumnen aus dem "Schaufenster" gibt es jetzt im Picus Verlag unter dem Titel "Typisch Welt, 111 Geschichten zum weiter Reisen", 20,00 EUR.

www.amanshauser.at

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