Amanshausers Welt: 253 Reykjavík

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So bunt ist Reykjavík, Hauptstadt Islands, mit 120.000 Einwohner gerade einmal so groß wie Innsbruck – und der Tiroler Bundeshauptstadt nicht völlig unähnlich …
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… wer den Kopf hebt, sieht sie schon, die Berge im Hintergrund – aufgenommen an einem lauschigen Septembertag.
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Das ist die Hallgrímskirkja (in den Achtziger Jahren nach einem halben Jahrhundert Bauzeit vollendet), in der nach dem Ritus der Isländischen Staatskirche vorgegangen wird, einer evangelischen Abspaltung, die irgendwie weiterhin ein bisschen katholisch ist.
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Reykjavík ist gut beschildert – und seit der Staatskrise (Stichwort Landsbanki, Beinahe-Bankrott 2008) endlich auch für Menschen mit Normalbudget besuchbar, denn die Preise haben sich halbiert.
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Für die Isländer ist das nicht so toll, da sich auch der Wert der Isländischen Krone halbierte: „Wir werden mit den Banken in die Brandung gesogen.“
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Neben São Paulo, New York und Berlin gehört Reykjavík zu den weltweit spektakulärsten Graffiti-Destinationen …
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… doch es kann natürlich verdammt kalt werden in der nördlichsten Hauptstadt Europas.
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Aufwärmen kann man unter anderem in der Blauen Lagune („Bláa Lónið“, nicht der gleichnamige Film mit Brooke Shields, für den sie die „Goldene Himbeere“ erhielt) – ein Thermalfreibad in einer Lavasenke mit um die 40 Grad gerade noch erträglichen Temperaturen. In ihr mischen sich Frischwasser und Salzwasser – das alles entstand nicht natürlich, sondern als Nebenprodukt bei einem Kraftwerksbau.
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Manchen wird’s in der Blauen Lagune zu heiß, die müssen abtransportiert werden. (Nein, stimmt eh nicht, war ein Filmdreh. Aber nicht mit Brooke Shields.)
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Die Blaue Lagune, nicht weit von Reykjavík, nicht weit vom Flughafen Keflavík, ist übrigens in einer solchen Mooslandschaft eingebettet.
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Noch etwas karger sieht es in der Geysirgegend aus. Der gute, alte Geysir gleichen Namens („Großer Geysir“, seines Zeichens Namensgeber für alle Geysire der Welt) spuckt sein kochendes Wasser in recht unzuverlässigen Abständen aus – doch wenn er es tut, dann spritzt das über 60 Meter hoch. Zwischen 1935 und den Siebziger Jahren hatte er seine Aktivitäten total eingestellt. In den letzten zehn Jahren bricht er wieder ziemlich oft aus.
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Ganz im Gegensatz zu Strokkur („Butterfass“), gleich nebenan. Auf Strokkur kann man sich verlassen, er zischt alle 3-7 Minuten nach oben, und er ist der wahre Touristenmagnet. Nicht so hoch wie der Große Geysir ist Strokkur ein total vertrauenswürdiger Typ: 20 Meter geht seine Fontäne mindestens nach oben.

Martin Amanshauser, LOGBUCH WELT, 52 Reiseziele, www.amanshauser.at
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