Reiseführer

Drehorte von "Game of Thrones", die man besuchen kann

Jon Schnee, Tyrion Lannister und Arya Stark haben ihren Fußabdruck in der Serienwelt hinterlassen - aber auch in Kroatien, Nordirland, Malta und Co. Hier wandern Sie auf den Spuren der GoT-Protagonisten. Plus: Eine Reise an berühmte Filmschauplätze weltweit.

Nordirland

„Game of Thrones” ist in die letzte Runde gegangen. Seit 14. April läuft die achte und damit letzte Staffel der HBO-Erfolgsserie. Von der Welt der sieben Königslande müssen Fans aber nicht endgültig Abschied nehmen, denn viele Drehorte lassen sich problemlos bereisen. So wurde bereits im Herbst letzten Jahres verkündet, dass bekannte Drehorte in Nordirland für Touristen und Fans geöffnet bzw. erhalten bleiben sollen, so auch Winterfell alias Castle Ward.

(c) Getty Images (Charles McQuillan)

Die Serien-Burg Winterfell, Heimat der Stark-Familie, steht in Wirklichkeit in der Grafschaft County Down und soll eine der zugänglichen Locations werden. "HBO ist begeistert darüber, die Arbeit des kreativen Teams und der Crew von 'Game of Thrones' zu feiern, indem wir diese Orte erhalten und Fans dazu einladen, Nordirland zu besuchen und Westeros auf eigene Faust zu erkunden", heißt es in einem Statement des US-Pay-TV-Senders.

(c) Getty Images (Charles McQuillan)

Auch die "Schwarze Festung" (im Original "Castle Black"), das eisige zu Hause der Nachtwache und von Jon Schnee, soll nach Drehschluss erhalten bleiben. Das Set liegt in der Grafschaft Antrim, ebenfalls in Nordirland. Und auch das Belfaster Filmstudio Titanic Film, in dem einige Bereiche von Königsmund gedreht wurden, soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, inklusive Kostüme, Waffen und sonstiger Requisiten aus "Game of Thrones".

(c) HBO

Bereits besichtigen kann man die Dark Hedges im County Antrim, durch die Arya Stark auf dem Königsweg aus Königsmund in Richtung Norden floh. Auch der Weg zur Nachtwache führt hier vorbei. Nur wenige Kilometer von der imposanten Buchenallee entfernt, befinden sich weitere Drehorte der Serie, wie zum Beispiel das Dunluce Castle - bei Game of Thrones als "Haus Graufreud" bekannt.

(c) imago images / Westend61 (imago stock&people)

Entlang der nordirischen Küste liegt Larrybane, wo Szenen der Sturmlande gedreht wurden. Hier kampierte Renly Baratheons Armee und auch das Turnier zwischen Brienne von Tarth und Ser Loras Tyrell fand hier statt.

(c) imago/robertharding (imago stock&people)

GoT-Fans erkennen diesen Ort sofort: Der Strand von Downhill mit seinem dramatisch an der Klippe stehenden Mussenden Tempel diente der Filmcrew als Außenkulisse von Drachenstein. Es war auch an diesem Strand, an dem die rote Priesterin Melisandre die Statuen der alten Götter verbrennen ließ und Stannis Bratheon das flammende Schwert „Lichtbringer“ aus dem Feuer zog.

(c) imago images / Design Pics (Keith Levit)

Nicht weniger beeindruckend sind die Cushendun Höhlen, die über eine Periode von 400 Millionen Jahren und unter extremen Wetterbedingungen entstanden sind. Hier gebar Melisandre unter dem Beisein von Ser Davos Seewert die Schattenkreatur, die später Renly Baratheon töten sollte.

(c) imago/robertharding (imago stock&people)

Auf einer Nordirland-Tour bietet sich ein Abstecher nach Ballintoy Harbour im County Antrim an, der für Game of Thrones Fans besser als Peik, der Hafen der Eiseninseln, bekannt ist. Hier betritt „Stinker“ Theon Graufreud nach langer Zeit wieder seine Heimat und trifft auf seine Schwester. Die Landschaft bot für das Filmteam das entsprechende Setting. Hier wurden nicht nur viele Szenen der Eisenlande gedreht, hier sind die Eisenlande.

(c) imago/Sabine Gudath (imago stock&people)

Island

Wir bleiben im Norden Europas und begeben uns nach Island: Willkommen im Land "Nördlich der Mauer". Hier liegen zahlreiche Schauplätze der Serie. So zum Beispiel das Lava-Feld Dimmuborgir, das als Campingplatz der Wildlinge diente, die sich auf ihrem Weg gen Sünden befanden. In der isländischen Mythologie soll hier das Zuhause von mörderischen Trollen gewesen sein, in der Serie warten – auch nicht besser - mörderische Weiße Wanderer.

(c) imago/Frank Brexel (Frank Brexel)

Ein warmes Liebesnest in eisiger Umgebung suchten sich Jon Schnee und seine Ygritte (die im echten Leben seine Ehefrau ist) auf der Suche nach einem Unterschlupf in der dritten Staffel der Serie: Die kleine Lavahöhle Grjótagja befindet sich im Nordosten Islands in der Nähe des Sees Mývatn.

(c) imago/blickwinkel (imago stock&people)

Beim Anblick des Gletscher Vatnajökull spürt man, dass der Winter naht. Dass durfte die Nachtwache bei einigen Expeditionen „jenseits der Mauer“ am eigenen Leib erfahren. Hier herrscht ewiger Winter – und der Nachtkönig. Die weitläufige weiße Bergwelt im Südosten von Island formt nicht nur den größten Gletscher Europas, sondern auch den größten europäischen Nationalpark.

(c) imago/blickwinkel (S. Ziese)

Der Þingvellir Nationalpark im Südwesten Islands ist Teil des UNESCO Weltnaturerbes und der Welt von "Game of Thrones". Hier begleiten wir in der vierten Staffel Arya und den Hund auf ihrer Reise durch Mittel-Westeros durch sommerliches Island-Grün.

(c) imago/Loop Images (Ed Rhodes/LOOP IMAGES)

Kroatien

Alle wollen nach Königsmund – nicht nur die Lennisters, Starks, Tyrells usw. Dubrovnik an der kroatischen Adria ist schon längst zur Pilgerstätte für „GoT“-Anhänger geworden – zum Leidwesen der Bewohner der Stadt. Denn neben den zahlreichen Kreuzfahrtreisenden, die in das historische Zentrum mit UNESCO-Welterbestatus strömen, zwängen sich nun auch massenhaft Serienfans auf den Spuren von Cersei, Sansa, Tyrion und Co. durch die engen Gassen der Altstadt.

(c) REUTERS (Marko Djurica)

Der Rote Bergfried – das Herz von Königsmund – ist seit der zweiten Staffel (zuvor wurde in Malta gedreht) in der Wirklichkeit die Festung Lovrijenac, etwas außerhalb der Altstadt von Dubrovnik auf einem 37 Meter hohen Felsen direkt an der Küste. Wer den „Eisernen Thron“ am Ende erklimmen wird, werden wir erst erfahren. Den Sturm auf die Festung können Reisende bereits jetzt starten. Die Bucht direkt vor der Festung wurde übrigens für die Szenen von der „Schlacht am Schwarzwasser“ verwendet.

(c) imago/robertharding (Oliver Wintzen)

Auch das „Haus der Unsterblichen“, in das sich Drachenmutter Daenerys in Staffel zwei begab um ihre drei „Kinder“ zu retten, findet sich in Dubrovnik, es ist die Minčeta Festung.

(c) imago/imagebroker (imageBROKER/Siegfried Kuttig)

Einer der bekanntesten Szenen aus der fünften Staffel wurde ebenfalls in der kroatischen Küstenstadt gedreht, der „Walk of Shame“ von Cersei Lannister. Der Weg, den sie nackt gehen musste, ist eine bekannte Straße in der Stadt, die Stradun.

(c) imago/Gerd Rettinghaus (Gerd Rettinghaus Visualization)

Für die Kulisse der Gärten in Königsmund hielt ein Botanischer Garten im Örtchen Trsteno her, der ganz in der Nähe von Dubrovnik liegt. Im Trsteno Arboretum schmiedeten Varys und Tyrion Lannister oder Margaery Tyrell und ihre Großmutter Lady Olenna ihre Pläne und Intrigen.

(c) imago stock&people

Nur wenige Hunderte Meter vor der Küste Dubrovniks liegt die Insel Lokrum, die schnell und einfach per Boot zu erreichen ist. In der Serie verwandelt sich das Eiland in die Stadt Quarth, die „Königin aller Städte”, die sich auf dem Kontinent Essos befindet.

(c) imago/Photocase (GoranJakus / Photocase)

Wir bleiben in Kroatien und reisen nach Split. Mitten in der Altstadt steht der Diokletianpalast. Hier wurden teilweise Szenen aus der Sklavenstadt Yunkai aufgenommen. Zudem diente der Gewölbekeller des Palastes als Behausung für Daenerys Drachen.

(c) Imago

Wenn Außenszenen von Meereen gezeigt werden, wo Daenerys Targaryen sich auf die Rückkehr nach Königsmund vorbereitete, so ist das ebenfalls in Split. Genauer gesagt auf der Festung Klis.

(c) imago/robertharding

Außerhalb der Stadt, rund 30 Minuten mit dem Auto entfernt, können Fans der Serie auch das Haus von Schwarz und Weiß in der freien Stadt Braavos in Form des Kastel Gomilica entdecken, wo Arya Stark im Tempel des Vielgesichtigen Gottes „Niemand“ wurde.

(c) imago/Torsten Becker (imago stock&people)

Im Nationalpark von Krka in der Nähe der Stadt Šibenik, der für seine Wasserfälle und Seen bekannt ist, entstanden zahlreiche Landschaftsaufnahmen für Westeros.

(c) imago images / imagebroker (imageBROKER/Franz Walter)

Die Hafenstadt selbst gab ihr Leinwanddebüt in der fünften Staffel als die Stadt Braavos, eine der Freien Städte auf Essos. Einer der wohl wichtigsten Schauplätze ist die Bank von Braavos, in der u.a. Stanis oder auch Lord Tyrell um Kredite gebeten haben.

(c) imago/Pixsell (Hrvoje Jelavic/PIXSELL)

Spanien

Auch in Spanien wurde gedreht. Die Schloss- und Wassergärten des Königspalastes Alcázar de Sevilla fungierten als Kulisse für die Wassergärten von Dorne. Nicht nur die Martells haben hier ihren Herrschaftssitz, auch dem spanischen König dient der Palast als offizielle Residenz.

(c) imago/imagebroker (imageBROKER/Moritz Wolf)

Während sich im echten Leben in der Arena von Sevilla Stiere tummeln, ließ in der Serie ein Drache die Zuschauer nicht schlecht staunen. Nur mit Hilfe ihres mittlerweile ausgewachsenen Drachen Drogon gelang Daenerys am Ende der fünften Staffel die Flucht aus der Großen Arena von Daznak in Meereen.

(c) imago/BE&W (imago stock&people)

Zu einem anderen sevillanischen Drehort wurden die römischen Ruinen von Italica in Santiponce auserkoren. Aus Staffel sieben der Serie ist der Ort als Drachengrube bekannt, wo John Schnee, Cersei und Tyrion Lannister sowie Daenaerys aufeinander trafen.

(c) Imago

Die katalanische Stadt Girona sollten Setjetter ebenfalls auf ihrer Liste haben. Durch die mittelalterlichen, engen Gassen versuchte Arya Stark in Braavos der Heimatlosen zu entkommen. Auch die Septe von Baelor in Königsmund steht hier noch (in der Serie machte sie Cercei mittels Seefeuer dem Erdboden gleich und löschte dabei nahezu das ganze Geschlecht Tyrell aus) in Form der Kathedrale der Stadt.

(c) imago/Westend61 (imago stock&people)

Malta

Die Eindrücke von Königsmund in Staffel eins stammen hauptsächlich aus Malta. So ist zum Beispiel Fort Ricasoli, eines von zahlreichen Forts an der Ostküste des Inselstaates, Serienfans besser als Festung von Königsmund bekannt. In die Kerker des benachbarten Forts St. Angelo folgte die kleine Arya Stark einer Katze, wo sie nicht nur über einen riesigen Drachenschädel stolperte, sondern auch ein geheimes Gespräch belauschte.

(c) imago/Westend61 (imago stock&people)

Durch die Gärten des San Anton Palace in Attard zieht nicht nur der Präsident Maltas seine Runden, die prachtvolle Anlage mit ihren Gehwegen, Springbrunnen und Skulpturen hat schon Lord Varys und Kleinfinger zu anregenden Gesprächen inspiriert.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Das Ende der ersten Staffel ließ viele sprachlos zurück. Ned Stark verlor seinen Kopf und viele Zuseher den Glauben an „Happy Ends“. Die Hinrichtungsstätte des „Verräters“ auf dem Platz vor der Großen Septe von Baelor befindet sich im Fort Manoel.

(c) imago/alimdi (ALIMDI.NET / Peter Schickert)

Daenerys und Visery Targaryen treffen Khal Drogo zum ersten Mal vor Illyrios Mopatis Haus. Im Verdala Palast in der Stadt Siġġiewi kann man der Szene nachspüren. Später wurde nach dothrakischem Brauch vor der Kulisse des Azure Window auf Gozo geheiratet. Der beeindruckende Felsbogen (hier noch im Bild) stürzte im Frühjahr 2017 nach einem starken Sturm ein.

(c) REUTERS (Darrin Zammit Lupi)

Marokko

Die Wüstenstadt Aït Ben Haddou in Marroko ist dem geneigten "GoT"-Zuschauer ebenfalls ein Begriff. In der Serie verwandelt sich der Ort in die Stadt Yunkai, die kleinste der drei Städte der Sklavenbucht, und Pentos, die größte der Freien Städte. Auch andere Filmproduktionen bedienten sich bereits der einzigartigen Kulisse der Stadt. So wurden Szenen aus "Gladiator", "Prince of Persia", "Alexander" oder aus der "Mumie" hier verfilmt.

Die Stadt, etwa 200 Kilometer außerhalb von Marrakesch, ist seit 1987 UNESCO Weltkulturerbe und wurde zum größten Teil aus Lehm und Stroh von den Bewohnern der Stadt gefertigt.

(c) imago/blickwinkel (M. Woike)

Während sich die fiktive GoT-Stadt Astapor südlich von Yunkai befindet, liegt Essaouira westlich von Aït Ben Haddou an der Atlantikküste Marokkos. Während es hier im wahren Leben recht beschaulich zu geht, wurde die Stadt in Staffel drei auf Daenaerys Befehl hin geplündert und die Sklaven befreit.

Und damit verlassen wir die Welt von Game of Thrones, denn auch andere Filmkulissen lohnen eine Reise.

(c) imago/Photocase (dinozzaver / Photocase)

Hobbiton (Matamata), Neuseeland

Ein Must-See für alle „Herr der Ringe“- und „Der Hobbit“-Fans auf Neuseeland-Tour: Seit dem ersten „Herr der Ringe“-Streifen ist der Tolkien-Tourismus in Neuseeland ungebrochen. Zu den beliebtesten Pilgerstätten gehört „Hobbingen“ oder „Hobbiton“ (im englischen Original) - die Heimat der Hobbits.

Das „Auenland“ findet sich jedoch nicht in Mittelerde, sondern ist ein Filmset in der Nähe der Stadt Matamata auf der Nordinsel des Landes. In dem dauerhaft nachgebauten Hobbit-Dorf können Besucher wie Ringträger Frodo durch die Eingangstür eines Hobbit-Hauses krabbeln oder sich ein Bier im Hobbit-Pub „Zum Grünen Drachen“ gönnen.

(c) imago/Joana Kruse (JOANA KRUSE)

Bellagio, Las Vegas

Einmal wie George Clooney in „Ocean's Eleven“ durch das Bellagio stolzieren - ohne Raubzug versteht sich. Das Luxushotel mit Casino in Las Vegas diente als Hauptdrehort für den Film, in dem George Clooney, Brad Pitt und Co. einen Coup der Extraklasse planten. Vor den berühmten Wasserfontänen vor dem Hotel feierte die charmante Gaunertruppe ihren gelungenen Millionen-Diebstahl – und ist heute Lieblingsplatz zahlreicher Besucher.

(c) Getty Images (Ethan Miller)

Park Hyatt, Tokio

„Lost in Translation“ lebt nicht nur von der einfühlsamen Annäherung zweier einsamer Seelen und einer hochkarätigen Besetzung von Bob (Bill Murray) und Charlotte (Scarlett Johansson), sondern auch von der magisch-verträumten Atmosphäre des Films, der hauptsächlich im 52. Stock des "Park Hyatt Hotels" in Tokio spielt.

Heute können die Besucher im Hotel übernachten oder einen Drink in der Cocktailbar während einer Live-Jazzperformance genießen – natürlich mit einer spektakulären Aussicht über die japanische Hauptstadt.

(c) imago/robertharding (imago stock&people)

Devil’s Tower, Wyoming

Inmitten der Bear Lodge Mountains im US-Bundesstaat Wyoming steht der eigentümliche Devil’s Tower, der vor allem seit Steven Spielbergs Film „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ Besucher anlockt.

Einer indianischen Erzählung nach ist die sonderbare Form des „Teufelsturms“ einer Horde Bären zu verdanken, die sich an den Berg krallten, um sieben kleine Mädchen vom Gipfel zu holen. Es war wohl weniger diese Legende als vielmehr das fast schon außerirdisch anmutende Aussehen, das Regisseur Steven Spielberg 1977 dazu veranlasste, hierhin das Finale seines Filmes, die Landung eines gigantischen Raumschiffs, zu verlegen.

(c) imago images / Westend61 (Michael Runkel)

Kathedrale von Gloucester, England

Einmal wie Harry Potter den Zauber von Hogwarts spüren. Diesem Gefühl kommt ein Besuch in der Kathedrale von Gloucester im Süden Englands schon ziemlich nahe. Der Kreuzgang mit dem imposanten Fächergewölbe diente als Kulisse für die Darstellung der Innenräume der berühmten Zauberschule. Szenen für „Der Stein der Weisen“, „Die Kammer des Schreckens“ und „Der Halbblutprinz“ wurden hier gedreht. Und auch der Serie „Doctor Who“ diente die Kathedrale als Kulisse.

(c) Getty Images (Matt Cardy)

Ko Phi Phi Le, Thailand

An diesem Strand hinterließ Leonardo Di Caprio seine Spuren – und nach ihm tausende von Touristen. Wer sich nach einem Strandidyll mit Aussteigerfeeling wie in "The Beach" sehnt, ist in der Maya Bay auf der unbewohnten Insel Phi Phi Leh eindeutig falsch. Täglich karren hunderte Boote Scharen von Touristen zu der Bucht, an der Leo im Jahr 2000 im Paradies strandete - bis jetzt. Die unter dem Touristenansturm leidende Bucht wurde von den thailändischen Behörden für unbestimmte Zeit geschlossen, um die Umwelt und die Korallenriffe zu schonen.

(c) REUTERS (Soe Zeya Tun)

Gavurdere-Viadukt, Türkei

Nur James Bond konnte diesen „Skyfall“ überleben: Dem Gavurdere-Viadukt in der Türkei ist eine dramatische Anfangsszene inklusive Verfolgungsjagd im gleichnamigen Film gewidmet. Die aus elf Bögen bestehende Brücke ist aus Natursteinen gemauert und mit fast 100 Metern Höhe die höchste Eisenbahnbrücke des Landes. Sie liegt in der Provinz Adana und ist ein Teil der berühmten Bagdadbahn.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Ta Prohm – Siem Reap, Kambodscha

Von dieser Schatzjägerin kann sich noch Indiana Jones ein Scheibchen abschneiden: Angelina Jolie begab sich für die Verfilmung von „Tomb Raider“, eines der erfolgreichsten Computerspiele aller Zeiten, auf die Spuren von Lara Croft – und für vier Szenen in die beeindruckende Tempelruine Ta Prohm, die sich in der Weltkultur-Tempelanlage von Angkor Wat, dem ehemaliges Zentrum des Khmer-Königreiches, befindet.

(c) Getty Images (Ian Walton)
breadcrumbs-arrow-small
breadcrumbs-arrow-small

Nordirland

„Game of Thrones” ist in die letzte Runde gegangen. Seit 14. April läuft die achte und damit letzte Staffel der HBO-Erfolgsserie. Von der Welt der sieben Königslande müssen Fans aber nicht endgültig Abschied nehmen, denn viele Drehorte lassen sich problemlos bereisen. So wurde bereits im Herbst letzten Jahres verkündet, dass bekannte Drehorte in Nordirland für Touristen und Fans geöffnet bzw. erhalten bleiben sollen, so auch Winterfell alias Castle Ward.

(c) Getty Images (Charles McQuillan)

Die Serien-Burg Winterfell, Heimat der Stark-Familie, steht in Wirklichkeit in der Grafschaft County Down und soll eine der zugänglichen Locations werden. "HBO ist begeistert darüber, die Arbeit des kreativen Teams und der Crew von 'Game of Thrones' zu feiern, indem wir diese Orte erhalten und Fans dazu einladen, Nordirland zu besuchen und Westeros auf eigene Faust zu erkunden", heißt es in einem Statement des US-Pay-TV-Senders.

(c) Getty Images (Charles McQuillan)

Auch die "Schwarze Festung" (im Original "Castle Black"), das eisige zu Hause der Nachtwache und von Jon Schnee, soll nach Drehschluss erhalten bleiben. Das Set liegt in der Grafschaft Antrim, ebenfalls in Nordirland. Und auch das Belfaster Filmstudio Titanic Film, in dem einige Bereiche von Königsmund gedreht wurden, soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, inklusive Kostüme, Waffen und sonstiger Requisiten aus "Game of Thrones".

(c) HBO

Bereits besichtigen kann man die Dark Hedges im County Antrim, durch die Arya Stark auf dem Königsweg aus Königsmund in Richtung Norden floh. Auch der Weg zur Nachtwache führt hier vorbei. Nur wenige Kilometer von der imposanten Buchenallee entfernt, befinden sich weitere Drehorte der Serie, wie zum Beispiel das Dunluce Castle - bei Game of Thrones als "Haus Graufreud" bekannt.

(c) imago images / Westend61 (imago stock&people)

Entlang der nordirischen Küste liegt Larrybane, wo Szenen der Sturmlande gedreht wurden. Hier kampierte Renly Baratheons Armee und auch das Turnier zwischen Brienne von Tarth und Ser Loras Tyrell fand hier statt.

(c) imago/robertharding (imago stock&people)

GoT-Fans erkennen diesen Ort sofort: Der Strand von Downhill mit seinem dramatisch an der Klippe stehenden Mussenden Tempel diente der Filmcrew als Außenkulisse von Drachenstein. Es war auch an diesem Strand, an dem die rote Priesterin Melisandre die Statuen der alten Götter verbrennen ließ und Stannis Bratheon das flammende Schwert „Lichtbringer“ aus dem Feuer zog.

(c) imago images / Design Pics (Keith Levit)

Nicht weniger beeindruckend sind die Cushendun Höhlen, die über eine Periode von 400 Millionen Jahren und unter extremen Wetterbedingungen entstanden sind. Hier gebar Melisandre unter dem Beisein von Ser Davos Seewert die Schattenkreatur, die später Renly Baratheon töten sollte.

(c) imago/robertharding (imago stock&people)

Auf einer Nordirland-Tour bietet sich ein Abstecher nach Ballintoy Harbour im County Antrim an, der für Game of Thrones Fans besser als Peik, der Hafen der Eiseninseln, bekannt ist. Hier betritt „Stinker“ Theon Graufreud nach langer Zeit wieder seine Heimat und trifft auf seine Schwester. Die Landschaft bot für das Filmteam das entsprechende Setting. Hier wurden nicht nur viele Szenen der Eisenlande gedreht, hier sind die Eisenlande.

(c) imago/Sabine Gudath (imago stock&people)

Island

Wir bleiben im Norden Europas und begeben uns nach Island: Willkommen im Land "Nördlich der Mauer". Hier liegen zahlreiche Schauplätze der Serie. So zum Beispiel das Lava-Feld Dimmuborgir, das als Campingplatz der Wildlinge diente, die sich auf ihrem Weg gen Sünden befanden. In der isländischen Mythologie soll hier das Zuhause von mörderischen Trollen gewesen sein, in der Serie warten – auch nicht besser - mörderische Weiße Wanderer.

(c) imago/Frank Brexel (Frank Brexel)

Ein warmes Liebesnest in eisiger Umgebung suchten sich Jon Schnee und seine Ygritte (die im echten Leben seine Ehefrau ist) auf der Suche nach einem Unterschlupf in der dritten Staffel der Serie: Die kleine Lavahöhle Grjótagja befindet sich im Nordosten Islands in der Nähe des Sees Mývatn.

(c) imago/blickwinkel (imago stock&people)

Beim Anblick des Gletscher Vatnajökull spürt man, dass der Winter naht. Dass durfte die Nachtwache bei einigen Expeditionen „jenseits der Mauer“ am eigenen Leib erfahren. Hier herrscht ewiger Winter – und der Nachtkönig. Die weitläufige weiße Bergwelt im Südosten von Island formt nicht nur den größten Gletscher Europas, sondern auch den größten europäischen Nationalpark.

(c) imago/blickwinkel (S. Ziese)

Der Þingvellir Nationalpark im Südwesten Islands ist Teil des UNESCO Weltnaturerbes und der Welt von "Game of Thrones". Hier begleiten wir in der vierten Staffel Arya und den Hund auf ihrer Reise durch Mittel-Westeros durch sommerliches Island-Grün.

(c) imago/Loop Images (Ed Rhodes/LOOP IMAGES)

Kroatien

Alle wollen nach Königsmund – nicht nur die Lennisters, Starks, Tyrells usw. Dubrovnik an der kroatischen Adria ist schon längst zur Pilgerstätte für „GoT“-Anhänger geworden – zum Leidwesen der Bewohner der Stadt. Denn neben den zahlreichen Kreuzfahrtreisenden, die in das historische Zentrum mit UNESCO-Welterbestatus strömen, zwängen sich nun auch massenhaft Serienfans auf den Spuren von Cersei, Sansa, Tyrion und Co. durch die engen Gassen der Altstadt.

(c) REUTERS (Marko Djurica)

Der Rote Bergfried – das Herz von Königsmund – ist seit der zweiten Staffel (zuvor wurde in Malta gedreht) in der Wirklichkeit die Festung Lovrijenac, etwas außerhalb der Altstadt von Dubrovnik auf einem 37 Meter hohen Felsen direkt an der Küste. Wer den „Eisernen Thron“ am Ende erklimmen wird, werden wir erst erfahren. Den Sturm auf die Festung können Reisende bereits jetzt starten. Die Bucht direkt vor der Festung wurde übrigens für die Szenen von der „Schlacht am Schwarzwasser“ verwendet.

(c) imago/robertharding (Oliver Wintzen)

Auch das „Haus der Unsterblichen“, in das sich Drachenmutter Daenerys in Staffel zwei begab um ihre drei „Kinder“ zu retten, findet sich in Dubrovnik, es ist die Minčeta Festung.

(c) imago/imagebroker (imageBROKER/Siegfried Kuttig)

Einer der bekanntesten Szenen aus der fünften Staffel wurde ebenfalls in der kroatischen Küstenstadt gedreht, der „Walk of Shame“ von Cersei Lannister. Der Weg, den sie nackt gehen musste, ist eine bekannte Straße in der Stadt, die Stradun.

(c) imago/Gerd Rettinghaus (Gerd Rettinghaus Visualization)

Für die Kulisse der Gärten in Königsmund hielt ein Botanischer Garten im Örtchen Trsteno her, der ganz in der Nähe von Dubrovnik liegt. Im Trsteno Arboretum schmiedeten Varys und Tyrion Lannister oder Margaery Tyrell und ihre Großmutter Lady Olenna ihre Pläne und Intrigen.

(c) imago stock&people

Nur wenige Hunderte Meter vor der Küste Dubrovniks liegt die Insel Lokrum, die schnell und einfach per Boot zu erreichen ist. In der Serie verwandelt sich das Eiland in die Stadt Quarth, die „Königin aller Städte”, die sich auf dem Kontinent Essos befindet.

(c) imago/Photocase (GoranJakus / Photocase)

Wir bleiben in Kroatien und reisen nach Split. Mitten in der Altstadt steht der Diokletianpalast. Hier wurden teilweise Szenen aus der Sklavenstadt Yunkai aufgenommen. Zudem diente der Gewölbekeller des Palastes als Behausung für Daenerys Drachen.

(c) Imago

Wenn Außenszenen von Meereen gezeigt werden, wo Daenerys Targaryen sich auf die Rückkehr nach Königsmund vorbereitete, so ist das ebenfalls in Split. Genauer gesagt auf der Festung Klis.

(c) imago/robertharding

Außerhalb der Stadt, rund 30 Minuten mit dem Auto entfernt, können Fans der Serie auch das Haus von Schwarz und Weiß in der freien Stadt Braavos in Form des Kastel Gomilica entdecken, wo Arya Stark im Tempel des Vielgesichtigen Gottes „Niemand“ wurde.

(c) imago/Torsten Becker (imago stock&people)

Im Nationalpark von Krka in der Nähe der Stadt Šibenik, der für seine Wasserfälle und Seen bekannt ist, entstanden zahlreiche Landschaftsaufnahmen für Westeros.

(c) imago images / imagebroker (imageBROKER/Franz Walter)

Die Hafenstadt selbst gab ihr Leinwanddebüt in der fünften Staffel als die Stadt Braavos, eine der Freien Städte auf Essos. Einer der wohl wichtigsten Schauplätze ist die Bank von Braavos, in der u.a. Stanis oder auch Lord Tyrell um Kredite gebeten haben.

(c) imago/Pixsell (Hrvoje Jelavic/PIXSELL)

Spanien

Auch in Spanien wurde gedreht. Die Schloss- und Wassergärten des Königspalastes Alcázar de Sevilla fungierten als Kulisse für die Wassergärten von Dorne. Nicht nur die Martells haben hier ihren Herrschaftssitz, auch dem spanischen König dient der Palast als offizielle Residenz.

(c) imago/imagebroker (imageBROKER/Moritz Wolf)

Während sich im echten Leben in der Arena von Sevilla Stiere tummeln, ließ in der Serie ein Drache die Zuschauer nicht schlecht staunen. Nur mit Hilfe ihres mittlerweile ausgewachsenen Drachen Drogon gelang Daenerys am Ende der fünften Staffel die Flucht aus der Großen Arena von Daznak in Meereen.

(c) imago/BE&W (imago stock&people)

Zu einem anderen sevillanischen Drehort wurden die römischen Ruinen von Italica in Santiponce auserkoren. Aus Staffel sieben der Serie ist der Ort als Drachengrube bekannt, wo John Schnee, Cersei und Tyrion Lannister sowie Daenaerys aufeinander trafen.

(c) Imago

Die katalanische Stadt Girona sollten Setjetter ebenfalls auf ihrer Liste haben. Durch die mittelalterlichen, engen Gassen versuchte Arya Stark in Braavos der Heimatlosen zu entkommen. Auch die Septe von Baelor in Königsmund steht hier noch (in der Serie machte sie Cercei mittels Seefeuer dem Erdboden gleich und löschte dabei nahezu das ganze Geschlecht Tyrell aus) in Form der Kathedrale der Stadt.

(c) imago/Westend61 (imago stock&people)

Malta

Die Eindrücke von Königsmund in Staffel eins stammen hauptsächlich aus Malta. So ist zum Beispiel Fort Ricasoli, eines von zahlreichen Forts an der Ostküste des Inselstaates, Serienfans besser als Festung von Königsmund bekannt. In die Kerker des benachbarten Forts St. Angelo folgte die kleine Arya Stark einer Katze, wo sie nicht nur über einen riesigen Drachenschädel stolperte, sondern auch ein geheimes Gespräch belauschte.

(c) imago/Westend61 (imago stock&people)

Durch die Gärten des San Anton Palace in Attard zieht nicht nur der Präsident Maltas seine Runden, die prachtvolle Anlage mit ihren Gehwegen, Springbrunnen und Skulpturen hat schon Lord Varys und Kleinfinger zu anregenden Gesprächen inspiriert.

(c) imago stock&people (imago stock&people)

Das Ende der ersten Staffel ließ viele sprachlos zurück. Ned Stark verlor seinen Kopf und viele Zuseher den Glauben an „Happy Ends“. Die Hinrichtungsstätte des „Verräters“ auf dem Platz vor der Großen Septe von Baelor befindet sich im Fort Manoel.

(c) imago/alimdi (ALIMDI.NET / Peter Schickert)

Daenerys und Visery Targaryen treffen Khal Drogo zum ersten Mal vor Illyrios Mopatis Haus. Im Verdala Palast in der Stadt Siġġiewi kann man der Szene nachspüren. Später wurde nach dothrakischem Brauch vor der Kulisse des Azure Window auf Gozo geheiratet. Der beeindruckende Felsbogen (hier noch im Bild) stürzte im Frühjahr 2017 nach einem starken Sturm ein.

(c) REUTERS (Darrin Zammit Lupi)

Marokko

Die Wüstenstadt Aït Ben Haddou in Marroko ist dem geneigten "GoT"-Zuschauer ebenfalls ein Begriff. In der Serie verwandelt sich der Ort in die Stadt Yunkai, die kleinste der drei Städte der Sklavenbucht, und Pentos, die größte der Freien Städte. Auch andere Filmproduktionen bedienten sich bereits der einzigartigen Kulisse der Stadt. So wurden Szenen aus "Gladiator", "Prince of Persia", "Alexander" oder aus der "Mumie" hier verfilmt.

Die Stadt, etwa 200 Kilometer außerhalb von Marrakesch, ist seit 1987 UNESCO Weltkulturerbe und wurde zum größten Teil aus Lehm und Stroh von den Bewohnern der Stadt gefertigt.

(c) imago/blickwinkel (M. Woike)

Während sich die fiktive GoT-Stadt Astapor südlich von Yunkai befindet, liegt Essaouira westlich von Aït Ben Haddou an der Atlantikküste Marokkos. Während es hier im wahren Leben recht beschaulich zu geht, wurde die Stadt in Staffel drei auf Daenaerys Befehl hin geplündert und die Sklaven befreit.

Und damit verlassen wir die Welt von Game of Thrones, denn auch andere Filmkulissen lohnen eine Reise.

(c) imago/Photocase (dinozzaver / Photocase)

Hobbiton (Matamata), Neuseeland

Ein Must-See für alle „Herr der Ringe“- und „Der Hobbit“-Fans auf Neuseeland-Tour: Seit dem ersten „Herr der Ringe“-Streifen ist der Tolkien-Tourismus in Neuseeland ungebrochen. Zu den beliebtesten Pilgerstätten gehört „Hobbingen“ oder „Hobbiton“ (im englischen Original) - die Heimat der Hobbits.

Das „Auenland“ findet sich jedoch nicht in Mittelerde, sondern ist ein Filmset in der Nähe der Stadt Matamata auf der Nordinsel des Landes. In dem dauerhaft nachgebauten Hobbit-Dorf können Besucher wie Ringträger Frodo durch die Eingangstür eines Hobbit-Hauses krabbeln oder sich ein Bier im Hobbit-Pub „Zum Grünen Drachen“ gönnen.

(c) imago/Joana Kruse (JOANA KRUSE)

Bellagio, Las Vegas

Einmal wie George Clooney in „Ocean's Eleven“ durch das Bellagio stolzieren - ohne Raubzug versteht sich. Das Luxushotel mit Casino in Las Vegas diente als Hauptdrehort für den Film, in dem George Clooney, Brad Pitt und Co. einen Coup der Extraklasse planten. Vor den berühmten Wasserfontänen vor dem Hotel feierte die charmante Gaunertruppe ihren gelungenen Millionen-Diebstahl – und ist heute Lieblingsplatz zahlreicher Besucher.

(c) Getty Images (Ethan Miller)

Park Hyatt, Tokio

„Lost in Translation“ lebt nicht nur von der einfühlsamen Annäherung zweier einsamer Seelen und einer hochkarätigen Besetzung von Bob (Bill Murray) und Charlotte (Scarlett Johansson), sondern auch von der magisch-verträumten Atmosphäre des Films, der hauptsächlich im 52. Stock des "Park Hyatt Hotels" in Tokio spielt.

Heute können die Besucher im Hotel übernachten oder einen Drink in der Cocktailbar während einer Live-Jazzperformance genießen – natürlich mit einer spektakulären Aussicht über die japanische Hauptstadt.

(c) imago/robertharding (imago stock&people)

Devil’s Tower, Wyoming

Inmitten der Bear Lodge Mountains im US-Bundesstaat Wyoming steht der eigentümliche Devil’s Tower, der vor allem seit Steven Spielbergs Film „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ Besucher anlockt.

Einer indianischen Erzählung nach ist die sonderbare Form des „Teufelsturms“ einer Horde Bären zu verdanken, die sich an den Berg krallten, um sieben kleine Mädchen vom Gipfel zu holen. Es war wohl weniger diese Legende als vielmehr das fast schon außerirdisch anmutende Aussehen, das Regisseur Steven Spielberg 1977 dazu veranlasste, hierhin das Finale seines Filmes, die Landung eines gigantischen Raumschiffs, zu verlegen.

(c) imago images / Westend61 (Michael Runkel)

Kathedrale von Gloucester, England

Einmal wie Harry Potter den Zauber von Hogwarts spüren. Diesem Gefühl kommt ein Besuch in der Kathedrale von Gloucester im Süden Englands schon ziemlich nahe. Der Kreuzgang mit dem imposanten Fächergewölbe diente als Kulisse für die Darstellung der Innenräume der berühmten Zauberschule. Szenen für „Der Stein der Weisen“, „Die Kammer des Schreckens“ und „Der Halbblutprinz“ wurden hier gedreht. Und auch der Serie „Doctor Who“ diente die Kathedrale als Kulisse.

(c) Getty Images (Matt Cardy)