Pariser Wasserspiele

Champs-Élysées funkelt in Swarovski-Kristallen

Der Tiroler Kristallglashersteller setzte die Entwürfe des Designerduos Ronan und Erwan Bouroullec an sechs Brunnen der berühmten Avenue des Champs-Élysées um.

3060 österreichische Kristalle, 60 Meter LEDs auf 13 Metern Höhe bringen die renovierten Brunnen am Pariser Prachtboulevard Champs-Élysées zum Strahlen. Die Idee stammt von dem französischen Designduo Ronan und Erwan Bouroullec.

Studio Bouroullec

"Unser Ziel war es, sich in die Stadtlandschaft einzufügen, den Blick zwischen dem Place de la Concorde und dem Place de l'Etoile so fein wie möglich zu betonen und den Übergang von der Stille der Gärten zum Trubel der Avenue subtil zu markieren", schickt das Designduo mit, das vor allem als Möbel- und Produkt-Designer weltweites Renommee genießt.

Studio Bouroullec

"Bei diesem Projekt war es uns sehr wichtig, die Historie der Brunnen zu honorieren. Wir haben uns deshalb für Kristall entschieden, ein Material ähnlich wie Glas, das René Lalique und Max Ingrand bereits in den ursprünglichen Champs-Élysées Brunnen aus dem 19. Jahrhundert verwendet hatten", erklärte Ronan Bouroullec in einer Mitteilung.

Studio Bouroullec

Der ursprüngliche Auftrag kommt vom "Fonds pour Paris", die Stiftung hat es sich zum Ziel gemacht, dem Stadtbild durch zeitgenössische Kunst neues Leben einzuhauchen.

Studio Bouroullec

Umgesetzt wurde die Mischung aus Lichtinstallation, Perpetuum Mobile und Wasserspielen innerhalb von drei Jahren von 40 Unternehmen und 250 Beteiligten.

Studio Bouroullec

Je nach Tages- und Jahreszeit soll das Kunstwerk unterschiedlich strahlen. Durch den Drehmechanismus der Masten und den Spiegelungen im Wasser der Becken werden sich die Lichteffekte ständig ändern

Studio Bouroullec

Für Swarovski ist es die erste permanente Kunstinstallation an einem öffentlichen Ort im Freien. Für die Pariser Bürger soll das 6,3 Millionen Euro teure Kunstwerk ein Geschenk ihrer Stadt sein. Noch soll sich ihre Begeisterung aber in Grenzen halten. Das war nach der Fertigstellung des Eiffelturms nicht anders. www.bouroullec.com

 

Studio Bouroullec
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3060 österreichische Kristalle, 60 Meter LEDs auf 13 Metern Höhe bringen die renovierten Brunnen am Pariser Prachtboulevard Champs-Élysées zum Strahlen. Die Idee stammt von dem französischen Designduo Ronan und Erwan Bouroullec.

Studio Bouroullec

"Unser Ziel war es, sich in die Stadtlandschaft einzufügen, den Blick zwischen dem Place de la Concorde und dem Place de l'Etoile so fein wie möglich zu betonen und den Übergang von der Stille der Gärten zum Trubel der Avenue subtil zu markieren", schickt das Designduo mit, das vor allem als Möbel- und Produkt-Designer weltweites Renommee genießt.

Studio Bouroullec

"Bei diesem Projekt war es uns sehr wichtig, die Historie der Brunnen zu honorieren. Wir haben uns deshalb für Kristall entschieden, ein Material ähnlich wie Glas, das René Lalique und Max Ingrand bereits in den ursprünglichen Champs-Élysées Brunnen aus dem 19. Jahrhundert verwendet hatten", erklärte Ronan Bouroullec in einer Mitteilung.

Studio Bouroullec

Der ursprüngliche Auftrag kommt vom "Fonds pour Paris", die Stiftung hat es sich zum Ziel gemacht, dem Stadtbild durch zeitgenössische Kunst neues Leben einzuhauchen.

Studio Bouroullec

Umgesetzt wurde die Mischung aus Lichtinstallation, Perpetuum Mobile und Wasserspielen innerhalb von drei Jahren von 40 Unternehmen und 250 Beteiligten.

Studio Bouroullec

Je nach Tages- und Jahreszeit soll das Kunstwerk unterschiedlich strahlen. Durch den Drehmechanismus der Masten und den Spiegelungen im Wasser der Becken werden sich die Lichteffekte ständig ändern

Studio Bouroullec

Für Swarovski ist es die erste permanente Kunstinstallation an einem öffentlichen Ort im Freien. Für die Pariser Bürger soll das 6,3 Millionen Euro teure Kunstwerk ein Geschenk ihrer Stadt sein. Noch soll sich ihre Begeisterung aber in Grenzen halten. Das war nach der Fertigstellung des Eiffelturms nicht anders. www.bouroullec.com

 

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