Gefährdet: Reiseziele mit Verfallsdatum

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Weiße Klippen von Dover

Viele Naturdenkmäler, Landschaften und Sehenswürdigkeiten sind durch Massentourismus, Klimaveränderung und Industrie in Gefahr.

Englands berühmte weiße Klippen in Dover erodieren stärker als erwartet. Jedes Jahr werden die Klippen bis zu 32 Zentimeter schmäler. Vor ein paar hundert Jahren waren es nur zwei Zentimeter.

(c) imago/Danita Delimont (imago stock&people)
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Nazca-Linie

Die Nazca-Linien im südlichen Peru sind in etwa 2500 Jahre alt. Einige der Hieroglyphen, die Blumen, Tiere und Menschen zeigen, wurden durch Starkregen beschädigt.

(c) imago/BE&W (imago stock&people)
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Tutanchamuns Grabkammer

Die Grabkammer des berühmten Pharaos wurden bereits geschlossen, da die Feuchtigkeit vom Atem der Besucher den Zustand des Bauwerks stark verschlechtert hatte.

Mittlerweile kann man sich nur mehr eine exakte Replik ansehen.

(c) imago/Xinhua (imago stock&people)
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Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist stark gefährdet. Seit 1981 hat es die Hälfte seiner Korallenbestände verloren. Ein Grund ist die Erderwärmung, aber auch der starke Schifferverkehr und die damit verbundene Verschmutzung.

(c) imago/Nature Picture Library (imago stock&people)
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Taj Mahal

Das Mausoleum gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Millionen von Touristen sind am Gebäude nicht spurlos vorbeigegangen. Zudem hat ein Rückgang des Wasserspiegels des Yamuna Flusses in der Nähe Einfluss auf das hölzerne Fundament.

(c) imago/Hindustan Times (imago stock&people)
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Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer ist eined der Sieben Weltwunder, ein Drittel ist aber schon vollkommen verschwunden. Natürliche Erosionen sind dafür verantwortlich, hinzu kommt menschliche Zerstörung und zu wenig Restauration. Nur acht Prozent der 6000 Kilometer langen Mauer sind gut erhalten.

(c) imago/Xinhua (imago stock&people)
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Venedig

Die gesamte Stadt steht auf Pfählen, im Durchschnitt senkt sich die Stadt zwei Millimeter im Jahr. Zurückzuführen ist das auf die Plattentektonik. Die Adriatische Platte senkt sich ab, gleichzeitig kippt sie nach Osten.

(c) imago/Pixsell (imago stock&people)
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Totes Meer

Auch wer im Toten Meer baden gehen möchte, sollte mit einem Besuch nicht allzu lange warten. Jedes Jahr verringert sich der Wasserstand durchschnittlich um einen Meter. Ein Grund könnte sein, dass mehr Wasser aus dem Meer fließt als vom Jordan zufließt.

(c) imago/Bluegreen Pictures (imago stock&people)
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Maldiven

Vom Untergehen bedroht sind auch die Malediven, da der Klimawandel für einen Anstieg des Meeresspiegels sorgt und die Malediven teilweise unter einem Meter über dem Meeresspiegel liegen.

Die Korallenriffe bleichen durch den Temperaturanstieg des Meeres immer mehr aus und oftmals wird Müll noch im Meer entsorgt.

(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)
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Michelangelos Deckenmalerei

Die Malerei an der Decke der Sixtinischen Kapelle zieht jährlich Millionen von Touristen an. Und nicht alle halten sich an das Blitzverbot beim Fotografieren. Ein Wärme- und Kältesystem reguliert die Feuchtigkeit und die Wärme in der Kapelle, eine Kamera zählt die Besucher.

(c) imago/SKATA (imago stock&people)
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Spitzbergen

In Spitzbergen ist die Arktis ein bisschen bewohnbar. Doch das Ökosystem steht durch Bergbau, Vermschmutzung, chemische Abfälle und Klimawandel auf tönernen Füßen.

(c) imago/UIG (imago stock&people)
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