Afrika aufwärts

Der Heimweg übers Nordkap

Als wäre die Strecke durch halb Afrika nicht genug gewesen: Fotojournalist Benedikt von Loebell dreht noch eine Runde über Nordnorwegen, bevor er nachhause nach Österreich fährt.

Südafrika

Afrika umrunden, allein mit dem Auto, mit grobem Plan und ohne Druck: Fotojournalist Benedikt von Loebell ist unterwegs nachhause: Österreich. Die Hinfahrt über die Ostflanke hat er vor einigen Jahren bereits absolviert. Dieses Mal startete er auf Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas.

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Benedikt von Loebell

Südafrika

Großes Landschaftskino, wüste Liegenschaften - und es hat durchschnittlich 40 Grad im Auto. Der Landrover Defender hat Platz für Reservekanister, Wassertanks, Werkzeug, Fotoausrüstung, Basisproviant, Dachzelt, Schneeketten (für den Sand)...

Benedikt von Loebell

Swasiland

Quasi als Prolog zur eigentlichen Tour vom südlichsten Südafrika nach Österreich steht (wetterbedingt) noch ein Schlenker nach Osten auf dem Plan: Swasiland, wo schon einmal ein Breitmaulnashorn den Weg kreuzt.

Benedikt von Loebell

Lesotho

Lesotho, wie Swasiland eine kleine Enklave in Südafrika, ist landschaftlich sehr reizvoll, weil ziemlich hoch und gebirgig.

Benedikt von Loebell

Lesotho

Weite Teile Lesothos (das ungefähr so groß ist wie Belgien) liegen über 1800 Metern, in den Drakensbergen.

Benedikt von Loebell

Südafrika

Wieder retour in Südafrika, auf dem ursprünglich geplanten Trip an der Westflanke Afrikas aufwärts. Der Wassermangel im Süden ist offensichtlich - wie hier am Theewaterskloof Dam. Kapstadt leidet unter der schon sehr lange anhaltenden Dürre. Der Stausee, der den großen Wasserbedarf sonst zusätzlich stillte, ist trocken.

Benedikt von Loebell

Namibia

Bereits in Namibia, beim Oranje River: Trotz aller Trockenheit lässt sich dort dem Boden etwas abringen: Weinreben - ein unvermuteter grüner Fleck inmitten aller möglichen Schattierungen zwischen Schotter, Sand und Savanne.

Benedikt von Loebell

Namibia

Der Fish River Canyon, der zweitgrößten Canyon der Erde, im Süden Namibias. Oft ist dieser Nebenfluss des Oranje River ausgetrocknet.

Benedikt von Loebell

Namibia

Unvermittelt im Outback Namibias. Lange hat da schon keiner angerufen.

Benedikt von Loebell

Namibia

Kurzer Bush-Stop beim einem verwitterten Bus-Stop. Namibia ist zwar extrem dünn besiedelt, aber einen Bus gibt es doch immer irgendwo.

Benedikt von Loebell

Namibia

Westlich von Etosha (und seinen Nationalparkbesuchern). Großes, leeres, trockenes Land.

Benedikt von Loebell

Namibia/Angola

Die Grenze zu Angola ist erreicht. Fraglich, wie schnell die Formalitäten an der Grenze dauern und in welchem Zustand die Straßen sind. In Namibia ist das Netz jedenfalls gut ausgebaut.

Benedikt von Loebell

Angola

Die Grenze von Namibia nach Angola ist passiert. Atmosphärisch ist das Bild ein anderes: Rostende Panzer zeugen noch von der Zeit des verheerenden Bürgerkriegs bis 2002. An manchen Stellen ist Vorsicht geboten, es können noch immer Landminen draußen liegen. Zuvor befand sich das Land lange unter der Gewalt der portugiesischen Kolonisatoren.

Benedikt von Loebell

Angola

Lubango empfängt den Durchreisenden mit großen Lettern. Die viertgrößte Stadt Angolas liegt im Südwesten des Landes und ziemlich hoch, auf 1700 Metern. Das verschafft ihr ein moderateres Klima. Das Wirtschaftsleben entwickelt sich langsam. Koloniale Bauten sind hier noch gut erhalten.

Benedikt von Loebell

Angola

Straßenbild in Lubango, die Bevölkerung Angolas ist sehr jung, die ethnische Vielfalt sehr groß. Der Staat findet sich, trotz seiner Bodenschätze und seines Ölreichtums, auf den hintersten Rängen des Human Development-Index.

Benedikt von Loebell

Angola

Ein Denkmal dem Fußball: Darin hat es die angolanische Nationalmannschaft ziemlich weit gebracht. 2006 konnte sie sich für die WM qualifizieren. 2010 war das Land Austragungsort der Afrikameisterschaft, bei der es zuvor schon immer wieder erfolgreich war.

Benedikt von Loebell

Angola

Gebirgig ist das Land vor allem im Süden. Die Straße durch die Serra da Leba bei Lubango legt sich in zig Kehren. Sie ist ziemlich gut ausgebaut, im Gegensatz zu vielen anderen Strecken.

Benedikt von Loebell

Angola

Traditionelles Marktleben: Die Lebendware wird über Kopf befördert. Die Menschen begegnen einem freundlich und interessiert, wollen wissen, wo man herkommt, wo man hinfährt. Gut, wenn man dann die Landessprache Portugiesisch beherrscht.

Benedikt von Loebell

Angola

Off-road: Übernachtet wird im Dachzelt, weiter draußen vor den Ansiedlungen, im Outback, beim Strand oder nahe einer Lodge.

Benedikt von Loebell

Angola

An der Straße in die Serra hinauf, aber auch mitten in den Städten bleibt kaum eine Mauer weiß: Große Straßenkunst teilt sich die freien Flächen mit politischen Botschaften und schnellen Bildern.

Benedikt von Loebell

Angola

Große, weite, leere Landschaft. Die Wüste reicht noch weit bis nach Angola herein und säumt die Küste. Durch den Benguela-Strom ist das Wasser kalt. Es kann sich über dem Küstensaum auch Nebel bilden.

Benedikt von Loebell

Angola

Unweit von der Hauptstadt Luanda: Zugstrecken verbinden nur wenige Orte. Nach dem Ende des Burgerkriegs begannen chinesische Investoren zunehmend sich für das havarierte Land zu interessieren und sind heute am Ausbau der Infrastruktur massiv beteiligt.

Benedikt von Loebell

Angola

Außerhalb der großen Städte weiß man nie, wie eine Straße wirklich verläuft. Geht sie weiter? Endet sie im Nichts? In einer Baustelle? Eine Brücke, die auf Anschluss wartet? Landkarten, vor Ort erstanden, sind nicht immer zuverlässig. Hilfreich war eine alte Michelin-Straßenkarte, um durch Angola zu kommen.

Benedikt von Loebell

Angola

Auffällig bunt und auffällig bezugslos stehen neue Hotels in der Landschaft. Vorboten einer Erschließung (meist durch chinesische Investoren) in einem Land, das sich langsam für Touristen öffnet. Und Unternehmen wohl darüber nachdenken, manchen Standort touristisch zu entwickeln. Die Visabestimmungen sind gerade eben für 61 Länder erleichtert worden. 

Benedikt von Loebell

Angola

Nur wenige Städte liegen in Angola am Meer - etwa Namibe, wo dieses Schiff liegt, Benguela, nachdem sich die kalte Strömung nennt, weiters Lobito sowie die schnell wachsende Hauptstadt Luanda. Die Namib-Wüste reicht am Küstenstreifen weit herauf. Salinen, Fischfang und im Norden des Landes Öl sind die Güter aus dem Meer(esboden), von denen der Staat lebt. Viele profitieren gar nicht, eine kleine Schicht sehr.

Benedikt von Loebell

Angola

Kurzes Reset am Strand: Kisten voller Proviant und Werkzeug, eine Schaufel, Kamera - und eine Drohne. In so großen, leeren Landschaften im südlichen Afrika kann sie schon einmal unbemerkt zum Einsatz kommen. 

Benedikt von Loebell

Angola

Nacht über dem Busch: Es hat 32 Grad im Zelt - und Milliarden Mücken. Daher heißt es: Jeden Zentimeter Haut bedecken, Kleidung regelmäßig einsprühen, Zitronenspray zur Hand haben. Es wird früh dunkel, und wenn man bereits um sieben Uhr im Dachzeit sitzt, wird der Abend lang. Hat aber auch Zeit, das Tage-, sprich Fahrtenbuch zu schreiben, oder eine Serie im Netz anzuschauen. Dafür geht's um sechs Uhr früh wieder los.

Benedikt von Loebell

Angola

Die Menschen in Angola sind freundlich, aufgeschlossen, interessiert an Durchkommenden. Fotografieren lassen sie sich nicht immer gern. Wollen manche dafür Geld, scheint es dennoch besser, etwas Essbares, Verwertbares zu geben. Und wo ist die Grenze? Wenn ein Grenzpolizist tatsächlich nach Kondomen fragt, nicht bloß nach Zigaretten?

Benedikt von Loebell

Angola

Luanda, Angolas aufstrebende Metropole. Die Immobilienpreise schlugen vor Jahren - infolge des Ölbooms - eklatant nach oben aus. Auch wenn der Ölpreis wieder tief ist, kostet das Leben in der Stadt viel. gebaut wird für die paar wenigen Gewinner in dem armen, aber derart bodenschatzreichen Land.

 

Benedikt von Loebell

Angola

Angola ist im Süden arid bis subtropisch. Mit jedem Kilometer nördlich wird das Land grüner, tropischer. Wasserlilien säumen den Weg Richtung Grenze, der Demokratischen Republik Kongo. Hier könnte die Reise beginnen, schwieriger zu werden. Das Land ist durch Bürgerkrieg zerrüttet und gefährlich. Die Straßen sind schlecht. Auf schnellstem Weg gilt es die angolanische Exklave Cabinda zu erreichen.

Benedikt von Loebell

Demokratische Republik Kongo

Matadi, erster Stopp hinter der Grenze zu Angola. Die 300.000-Einwohner-Stadt liegt auf einem Hügel am Kongo und ist einer der wichtigsten Häfen an dem riesigen Fluss. Staubige Straßen, überfüllt mit Menschen und Waren. 

Benedikt von Loebell

Demokratische Republik Kongo

Verkaufen lässt sich vieles, wiederverwerten fast alles. Vom Kabel bis zum Mikowellenherd. Straßenszenerie in Matadi.

Benedikt von Loebell

Demokratische Republik Kongo

Übernachtung im Katholischen Konvent von Matadi, das auch eine Schule betreibt. Keine Selbstverständlichkeit in einem Land, das zu den ärmsten der Welt zählt und es kaum öffentliche Bildungsangebote gibt. Durch den Krieg sind die Strukturen in der Demokratischen Republik Kongo schwer beeinträchtigt, die Alphabetisierungsrate ist wieder gesunken.

Benedikt von Loebell

Demokratische Republik Kongo

Dramatische Topen: So schnell kann man gar nicht schauen, wie sich die Gewitterwolken aufbauen...

Benedikt von Loebell

Demokratische Republik Kongo

...Windböen über die Landschaft fegen, sich alle in Sicherheit bringen...

Benedikt von Loebell

Demokratische Republik Kongo

...und sich der Himmel über dem Land entlädt. Auf diesen sich in Morast aufgelösten Straßen helfen sich die Autofahrer gegenseitig: Jeder zieht den anderen quasi aus der Patsche.

Benedikt von Loebell

Demokratische Republik Kongo

Ziegel für die neue Schule - und die Schulkinder schleppen mit. Auf der Straße zwischen Matadi und Boma, der kürzesten Strecke am Kongo entlang.

Benedikt von Loebell

Republik Kongo

Auf dem Weg nach Point Noire, einer Hafenstadt in der Republik Kongo. Das Land hatte sich 1990 von seiner kommunistischen Vergangenheit verabschiedet, bis 1999 wütete Bürgerkrieg. Trotz dem Vorhandensein Bodenschätzen und Erdöl bremsen Korruption und Misswirtschaft die Entwicklung des Landes.

Benedikt von Loebell

Republik Kongo

So samtig grün wie diese Hügel aussehen, bleiben sie nicht. Durch die massive Abholzung wird die dünne Humusschicht abgetragen, vom regen weggeschwemmt. Gelände erodiert. Weite Teile der Landschaft veröden.

Benedikt von Loebell

Republik Kongo

Mit dem Fotografieren ist es eine Respektsache: Manche wollen gar nicht - daran muss man sich zwingend halten. Manche wollen unbedingt, wie diese spielenden Kinder am Straßenrand. Immer wieder begegnen dem durchkommenden Fremden die Menschen mit scheuem bis freundlichem Interesse.

Benedikt von Loebell

Republik Kongo

Ein kurzer Stopp, weil alles auf der Straße steht. Der Grund: Arbeiter hatten unmittelbar bei ihrem Lager eine Riesenschlange gestellt. Auch Lokals fürchten sich vor Pythons, nicht aber vor dem Genuss von Schlangen, denn gegessen wird so ziemlich alles. Am Straßenrand sieht man ein Speiseangebot von Krokodil bis kleinen Affen. 

Benedikt von Loebell

Gabun

Der Ogooué entspringt in der Republik Kongo und mündet nach 1200 Kilometern durchs Hochland in Gabun in den Golf von Guinea. Sein Einzugsgebiet in Gabun ist riesig, am Ende entwässert er als Delta. Das zentralafrikanische Land zählt durch seine Erdöl- und Rohstoffvorkommen zu den aufstrebenden Staaten in Afrika.

Benedikt von Loebell

Gabun

Albert Schweitzer gründete 1913 das Urwaldspital in Lambaréné, einer kleinen Stadt sehr nahe am Äquator. Mehrmals wurde das Krankenhaus um- beziehungsweise ausgebaut und entwickelte sich zu einer ganzen Siedlung, in der mehrere hundert Patienten stationär behandelt werden. Täglich konnten viele Menschen, die viele Kilometer Fußmarsch auf sich genommen hatten, hier ambulant versorgt werden. Heute wird das Spital von einer Stiftung geleitet.

Benedikt von Loebell

Gabun

Grün haust die Straßen durch Zentralafrika ein. Manchmal bewegt man sich wie durch einen Tunnel. Große, gleichförmige Landschaften, in denen man kaum Tiere zu sehen bekommt.

Benedikt von Lobell

Gabun

Sprit fassen: der coolste Tankwart zwischen Südafrika und Gabun.

Benedikt von Loebell

Gabun

Der Äquator verläuft durch Gabun. Tropischer Regenwald prägt die dünn besiedelte Landschaft, abgewechselt von kargerer Savanne. 

Benedikt von Loebell

Kamerun

Abwechslung zum Bushmeat, dem Fleisch von wilden Tieren aus dem Regenwald und der Savanne: Bananen türmen sich am Straßenrand in Kamerun. Locals raten davon ab, einen größeren Schlenker durch den Norden des landschaftlich abwechslungsreichen Landes zu machen. Aktuell ist die Lage wegen Gewaltausbrüchen zu riskant für Extratouren.

Benedikt von Loebell

Kamerun

Dicke Stämme rattern vorbei, Nachschub für den Export von Tropenholz. Die Rodung der dichter besiedelten Gebiete Zentralafrikas schreitet voran.

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Kamerun

Große Städte wie Kameruns Metropole Jaunde und die Hafencity Douala stecken im Verkehr fest. Wachstum, Bauboom, Industrialisierung schreiten allen Konflikten zum Trotz in Kamerun voran.

 

Benedikt von Loebell

Nigeria

Nigeria, nächste Station auf dem Rückweg nach Österreich: Die Straßen werden voller, es geht im Stop-and-Go voran, die Bevölkerungsdichte steigt. Das 190-Millionen-Einwohner-Land ist neben Südafrika der Wirtschaftsmotor am Kontinent.

Benedikt von Loebell

Nigeria

Nicht nur vom Erdöl, sondern auch von Holz lebt die größte Volkswirtschaft Afrikas.

Benedikt von Loebell

Nigeria

Bei allem Wirtschaftswachstum: Umweltschutz ist noch kaum ein Thema in Nigeria. Flächen werden abgeholzt um dem Druck durch die Besiedlung nachzugeben. Das Nigerdelta ist durch die Ölindustrie sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Müll glost neben der Straße.

Benedikt von Loebell

Nigeria

Die Bewohner Nigerias hängen vielen Religionen an. Nach dem Islam sind die Christen die zweitstärkste Gruppe.

Benedikt von Loebell

Nigeria

Straßenhandel im wahrsten Sinne des Wortes. Die Wohnzimmergarnitur gibt's quasi im Vorbeifahren...

Benedikt von Loebell

Nigeria

...die Dinge des täglichen Gebrauchs und Proviant sowieso. Seit einigen Jahren versucht Nigeria seinen Import zu drosseln und viele Produkte selbst herzustellen.

Benedikt von Loebell

Nigeria

Die Silhouette von Lagos taucht aus dem Dunst auf. Die Millionenmetropole ist eine der schnellst wachsenden Städte weltweit. Die Metropolregion zählt jetzt schon über 18 Millionen Einwohner. Die Umweltzerstörung durch die Erdölindustrie befeuerte die Landflucht im Nigerdelta.

Benedikt von Loebell

Nigeria

Lagos ist Umschlagplatz von vielen Gütern. Seit 50 Jahren im Ölgeschäft, werden auch viele Tonnen an Erdnüssen, Palmöl, chemischen Produkten oder Fahrzeugen exportiert.

Benedikt von Loebell

Nigeria

Lagunen, Mangrovenwälder und breite Strände prägen die Küste rund um Lagos. Gebadet wird hier nicht, die Strömung ist sehr stark.

Benedikt von Loebell

Nigeria

Der Boom kommt nicht bei allen an, die Einkommensunterschiede sind enorm, die Korruption ein großes Thema. Eine kleine vermögende Schicht und Investoren lassen Lagos in die Höhe wachsen. Die Stadt verteilt sich auf mehrere Inseln, viel Land wird auch künstlich aufgeschüttet. 

Benedikt von Loebell

Nigeria

Neubauten für eine privilegierte Einwohnerschaft schießen aus dem Boden. Für Architekten, Städtebauer und Interessierte bietet Lagos bei all seinem Chaos viel Anschauungsmaterial. Die Stadt hat eine rege Kulturszene.

Benedikt von Loebell

Benin

Westafrika ist nicht nur durch seine koloniale Vergangenheit ein in viele Länder zersplitterter Küstenstreifen. Benin, das östlich an Nigeria angrenzt, misst an seiner breitesten Stelle 320 Kilometer. Bis 1957 hieß das Land Dahomey.

Benedikt von Loebell

Benin

Der Nokoué-See liegt ganz im Süden des Landes und ist durch zwei Kanäle mit dem Atlantik verbunden. Er bildet die Existenzgrundlage für viele Menschen, internationale Umweltschützer setzen sich für den Erhalt seiner Biodiversiät ein.

Benedikt von Loebell

Benin

Die Menschen leben hier vom Fischfang. Ihre Siedlung befindet sich nicht etwa am Ufer...

Benedikt von Loebell

Benin

...sondern im See selbst. Ganvié ist mit 20.000 Einwohnern wohl die größte auf Pfählen errichtete Siedlung in Afrika. Mittlerweile hat das Dorf im Wasser Unseco Weltkulturerbe-Status.

Benedikt von Loebell

Benin

Wegen der geringen Tiefe des Sees und des tropischen Wetters schwankt seine Größe stark zwischen Überschwemmungen und Trockenheit. Auf Pfahlbauten trotzen die Menschen diesen Schwankungen.

Benedikt von Loebell