No Go

Diese Reiseziele sollte man 2019 meiden

Wilde Partys, Kriminalität und politische Krisen im Land machen Myanmar, Nicaragua aber auch Ibiza zu Urlaubszielen, die man sich sparen kann.

Ibiza

Wohin soll die nächste Reise gehen? Ranglisten wie diese gibt es zu Genüge. Doch wohin soll die Reise nicht gehen? Damit hat sich Fodors.com beschäftigt.

Das wilde Partyleben steht im Konflikt zu den nachhaltigen Tourismuszielen der Insel, die sich auch mehr als Destination für Familien etablieren möchte. Im Vorjahr kam es außerdem zu einigen Todesfällen von Touristen, die Großteils durch übermäßige und aggressive Partygänger verursacht wurden. Die Maßnahmen, etwa die Sperrstunde der Clubs von fünf Uhr früh auf drei Uhr zu verlegen, hat nur zu noch mehr Exzessen geführt.

(c) imago/Travel-Stock-Image (imago stock&people)

Acapulco

Die Stadt hat mit einer Mordrate von 103 pro 100.000 Einwohnern eine der höchsten der Welt. Da die städtische Polizei bei der Bekämpfung der Verbrechen weitgehend untätig war, wird vermutet, dass die Polizei von kriminellen Gruppen infiltriert wurde. Nun arbeiten Soldaten, Marinesoldaten und die Staatspolizei daran, die Kriminalität einzudämmen.

(c) imago/robertharding (imago stock&people)

Virunga National Park, Kongo

Afrikas älteste Nationalpark gehört aufgrund seiner Landschaft und der Biodiversität zum UNESCO Weltkulturerbe. Touristen zieht es hier vor allem aufgrund der gefährdeten Berggorillas hin. Doch in der Vergangenheit kam es zu Gewaltausbrüchen. 2017 und 2018 starben mindestens 12 Parkranger durch Milizen und Schmuggler. Der Park wurde für Touristen geschlossen um die Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und 700 weitere Ranger einzusetzen. Wann der Park 2019 eröffnet, ist noch unklar.

(c) imago/blickwinkel (C. Kaiser)

Maya Beach, Thailand

Der Film "The Beach" mit Leonardo Di Caprio war für Maya Beach wohl mehr Fluch als Segen. 2018 musste der Strand aufgrund der riesigen Touristenströme schließen. 5000 Touristen und 200 Boote täglich sorgten für erhebliche Schäden an der Umwelt. 80 Prozent der Korallen in der Bucht wurden durch die Boote, Müll und auch Sonnencreme zerstört. Der Strand ist bis auf weiteres geschlossen.

(c) imago/McPHOTO (Ingo Schulz)

Myanmar

Myanmar ist zwar ein beeindruckendes und wunderschönes Land, aufgrund der Rohingya-Krise beziehungsweise der Verfolgung dieser ethnischen Minderheit, sollte man auf eine Reise aber verzichten. Außerdem werden hier die Kernprinzipien der Demokratie nicht eingehalten, wie etwa die Festnahme von Journalisten zeigt.

(c) imago/ZUMA Press (Kazi Salahuddin Razu)

Borcay Island, Philippinen

In zehn Monaten besuchten fast 1,7 Millionen Touristen die Strände der Insel, die selbst nur etwa 35.000 Einwohner hat. Das brachte Umweltprobleme - vor allem was das Abwasser angeht - mit sich. Nun wurden die Strände für sechs Monate geschlossen um die schlechte Infrastruktur zu verbessern. Bis sich die Insel von dem Übertourmismus erholt hat, könnte es aber bis zu zwei Jahre dauern.

(c) imago/Xinhua (ROUELLE UMALI)

Nicaragua

Mittelamerika hat im Allgemeinen den Ruf, nicht sehr sicher zu sein. Nicaragua sticht aber speziell hervor und das nicht etwa auf Grund von Banden und Verbrechen. Vielmehr versucht die Regierung unter Daniel Ortega, Menschen- und Bürgerrechte einzudämmen.

(c) imago/robertharding
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Ibiza

Wohin soll die nächste Reise gehen? Ranglisten wie diese gibt es zu Genüge. Doch wohin soll die Reise nicht gehen? Damit hat sich Fodors.com beschäftigt.

Das wilde Partyleben steht im Konflikt zu den nachhaltigen Tourismuszielen der Insel, die sich auch mehr als Destination für Familien etablieren möchte. Im Vorjahr kam es außerdem zu einigen Todesfällen von Touristen, die Großteils durch übermäßige und aggressive Partygänger verursacht wurden. Die Maßnahmen, etwa die Sperrstunde der Clubs von fünf Uhr früh auf drei Uhr zu verlegen, hat nur zu noch mehr Exzessen geführt.

(c) imago/Travel-Stock-Image (imago stock&people)

Acapulco

Die Stadt hat mit einer Mordrate von 103 pro 100.000 Einwohnern eine der höchsten der Welt. Da die städtische Polizei bei der Bekämpfung der Verbrechen weitgehend untätig war, wird vermutet, dass die Polizei von kriminellen Gruppen infiltriert wurde. Nun arbeiten Soldaten, Marinesoldaten und die Staatspolizei daran, die Kriminalität einzudämmen.

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Virunga National Park, Kongo

Afrikas älteste Nationalpark gehört aufgrund seiner Landschaft und der Biodiversität zum UNESCO Weltkulturerbe. Touristen zieht es hier vor allem aufgrund der gefährdeten Berggorillas hin. Doch in der Vergangenheit kam es zu Gewaltausbrüchen. 2017 und 2018 starben mindestens 12 Parkranger durch Milizen und Schmuggler. Der Park wurde für Touristen geschlossen um die Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und 700 weitere Ranger einzusetzen. Wann der Park 2019 eröffnet, ist noch unklar.

(c) imago/blickwinkel (C. Kaiser)

Maya Beach, Thailand

Der Film "The Beach" mit Leonardo Di Caprio war für Maya Beach wohl mehr Fluch als Segen. 2018 musste der Strand aufgrund der riesigen Touristenströme schließen. 5000 Touristen und 200 Boote täglich sorgten für erhebliche Schäden an der Umwelt. 80 Prozent der Korallen in der Bucht wurden durch die Boote, Müll und auch Sonnencreme zerstört. Der Strand ist bis auf weiteres geschlossen.

(c) imago/McPHOTO (Ingo Schulz)

Myanmar

Myanmar ist zwar ein beeindruckendes und wunderschönes Land, aufgrund der Rohingya-Krise beziehungsweise der Verfolgung dieser ethnischen Minderheit, sollte man auf eine Reise aber verzichten. Außerdem werden hier die Kernprinzipien der Demokratie nicht eingehalten, wie etwa die Festnahme von Journalisten zeigt.

(c) imago/ZUMA Press (Kazi Salahuddin Razu)

Borcay Island, Philippinen

In zehn Monaten besuchten fast 1,7 Millionen Touristen die Strände der Insel, die selbst nur etwa 35.000 Einwohner hat. Das brachte Umweltprobleme - vor allem was das Abwasser angeht - mit sich. Nun wurden die Strände für sechs Monate geschlossen um die schlechte Infrastruktur zu verbessern. Bis sich die Insel von dem Übertourmismus erholt hat, könnte es aber bis zu zwei Jahre dauern.

(c) imago/Xinhua (ROUELLE UMALI)

Nicaragua

Mittelamerika hat im Allgemeinen den Ruf, nicht sehr sicher zu sein. Nicaragua sticht aber speziell hervor und das nicht etwa auf Grund von Banden und Verbrechen. Vielmehr versucht die Regierung unter Daniel Ortega, Menschen- und Bürgerrechte einzudämmen.

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