Neue Freunde: Motels und Millennials

Der Trend von Cheap Chic erreicht nun auch die USA. Eine Entwicklung, die manches Motel aus einem staubigen Dornröschenschlaf reißt. Und neue Zielgruppen erschließt.

Angekratzte Ikone: Die Zeit hat die Motels überholt, der Zeitgeist soll sie wieder nach vorn bringen.
Angekratzte Ikone: Die Zeit hat die Motels überholt, der Zeitgeist soll sie wieder nach vorn bringen.
Angekratzte Ikone: Die Zeit hat die Motels überholt, der Zeitgeist soll sie wieder nach vorn bringen. – Getty Images/iStockphoto

Sie gelten als Ikonen des Reisens in den USA, die Wahrheit lautet aber: Man muss sie wirklich mögen, um noch darin absteigen zu wollen. Motels prägen das Reisegefühl in fast allen Roadmovies und waren einst Inbegriff der coolen Unterkünfte für Road-Trippers, „moderne“ Massagebetten mit Münzeinwurf inklusive. Seit den 1950er- und 1960er-Jahren hat der Zahn der Zeit aber schwer an ihnen genagt, das Publikum und die Ausstattung sind nicht jünger und nicht hipper geworden, und nicht jeder liebt es, entweder hinter dunklen Vorhängen oder aber auf dem Präsentierteller des ganzen Parkplatzes mit Blick auf Kühlerhauben sitzen zu müssen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.03.2019)

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