Airbnb

Die Reisetrends für den Sommer 2019

„Pack die Badehose ein“: Welche Reiseziele in diesem Sommer besonders angesagt sind, zeigt das Trend-Ranking von Airbnb. Von Puerto Rico über China und Frankreich gilt es 2019 Ungewöhnliches zu entdecken.

Platz 10: Bragg Creek, Kanada

Wer noch unschlüssig ist, wo er seinen Urlaub verbringen will, die Reiseplattform Airbnb veröffentlichte pünktlich vor dem Sommer die Trend-Destinationen für die heiße Jahreszeit. Für das Ranking wurden Ziele mit dem größten Buchungszuwachs im Vergleich zum Vorjahr gelistet.

Vor allem in der Natur scheint der Reisende im Sommer 2019 sein Glück zu finden. Dazu passt mit Platz zehn Bragg Creek in der Nähe von Calgary, von wo aus man die Berg- und Seenwelt der kanadischen Rocky Mountains erkunden kann. Der Anstieg der Buchungen im Vergleich zum Vorjahr beträgt 382 Prozent.

(c) www.imago-images.de (Michael Interisano)

Platz 9: Yeosu, Südkorea

Etwas beschaulicher als in der Hauptstadt Seoul geht es in der südkoreanischen Hafenstadt Yeosu zu, die unkompliziert per High-Speed-Zug zu erreichen ist. Über 300 kleine Inseln, die der Stadt vorgelagert sind, laden zum Eiland-Hüpfen ein.

Wer vom Herumgehopse hungrig geworden ist, kehrt in eines der Seafood-Lokale ein, die mit allerlei Meeresgetier-Köstlichkeiten aufwarten können. 2012 fand in Yeosu die Expo unter dem Motto „Die lebenden Ozeane und die Küste statt“, die architektonischen Highlights stehen Besuchern auch heute noch offen. Die Airbnb-Buchungen erreichten ein Plus von 408 Prozent.

(c) Getty Images (Chung Sung-Jun)

Platz 8: Rio Grande, Puerto Rico

Die nächsten drei Plätze heimst Puerto Rico ein. Der Inselstaat hat sich nach den schweren Verwüstungen durch Hurrikan Maria im Jahr 2017 auch touristisch wieder erholt und lockt Reisende mit karibischem Lebensgefühl, weißen Sandstränden, biolumineszenten Buchten und Naturschönheiten.

In Rio Grande, im Nordosten des US-amerikanischen Außengebietes, kann man etwa im El Yunque National Forest die Flora und Fauna tropischer Regenwälder erkunden. Aushalten lässt es sich auch am abgelegenen Coco Beach. Ein Plus von 416 Prozent kann Rio Grande verbuchen.

(c) imago images / Danita Delimont (via www.imago-images.de)

Platz 7: Vilques, Puerto Rico

Abgeschiedene Strände, glasklares Wasser, galoppierende Wildpferde: Wer genug von Hotelburgen und den täglichen Kampf um die Sonnenliege hat, strandet am besten auf Vilques. Die Insel, die zum Freistaat Puerto Rico gehört, gilt (noch) als Rohdiamant der Karibik.

Etwa 75 Minuten braucht die Fähre von Puerto Rico aus auf die Insel, die bis 2003 der US-Navy als Übungsplatz diente und noch kaum touristisch erschlossen ist. Ein einzigartiges Leuchtspektakel lockt jedoch immer mehr Besucher: Das Phänomen der Biolumineszenz. Ansammlungen von Mikroorganismen bringen nachts das Wasser der Lagunen blau zu leuchten. Die Augen der Tourismusbehörde bringt hingegen ein Anstieg der Airbnb-Buchungen von 425 Prozent im Jahresvergleich zum Leuchten.

(c) imago/ZUMA Press (Diego Cupolo)

Platz 6: Dorado, Puerto Rico

Das bekannte „Grün“ von Dorado, einem Küstenort im Norden Puerto Ricos, sind nicht etwa tropische Regenwälder, sondern perfekt gepflegte Golfplätze, die jährlich zahlreiche Besucher zum Abschlag locken. Surfer tummeln sich lieber auf den hohen Wellen im karibischen Meer. Nach so viel sportlicher Aktivität ist Erholung angesagt, die man am besten (und am exklusivsten) im Dorado Beach Hotel sucht – einem Inbegriff des Luxusurlaubes.

Nicht nur der Luxus steigt in Dorado, auch die Airbnb-Buchungen: Ein Plus von 449 Prozent.

(c) Getty Images (Kevin C. Cox)

Platz 5: Wuhan, China

Nach Wuhan laden Kultur, Menschen und Natur ein: Die Stadt in der Provinz Hubei in Zentralchina zählt zu den bekanntesten historischen Kulturstädten der Volksrepublik und gilt als Zentrum für Politik, Wirtschaft, Kultur und Transport auch als Stadt der Moderne. Kulturhistorische Stätten wie die Kranichpagode oder der Guiyuan-Tempel finden bei Reisenden ebenso Anklang wie landschaftliche Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Ost-See oder der Moshan-Berg.

Die Stadt dient auch als Ausgangspunkt für Reisen zu den atemberaubenden Schluchten des Enshi Grand Canyons oder zu den heiligen Bergen des Wudang-Gebirges. Beeindruckend sind auch die Airbnb-Buchungen, die um 454 Prozent in die Höhe kletterten.

(c) imago/Xinhua (imago stock&people)

Platz 4: Marigot, St. Martin

Bunte Korallen, glitzernde Wellen, weiße Strände: Das Bilderbuchparadies auf der zwischen Frankreich (im Norden) und Holland (im Süden) geteilten Karibikinsel St. Martin wurde 2017 von Wirbelsturm „Irma“ schwer getroffen. Heute erfreut sich das Eiland wieder großer Beliebtheit, vor allem bei Amerikanern, für die die Insel eine Art Mallorca der Karibik ist, wo sich Hotelburgen mit Casinos an Shopping- und Enterainment-Meilen reihen. Charmantes Kontrastprogramm bietet Marigot, der Hauptort des französischen Teils. Das ehemalige Fischerdorf überzeugt mit kleinen Cafés und Bistros, eleganten Markenläden und bunten Märkten.

Auch Reisende wissen Marigot zu schätzen und steigern die Airbnb-Buchungen um 467 Prozent im Jahresvergleich.

(c) imago images / Westend61 (Michael Runkel)

Platz 3: Matsudo, Japan

Matsudo ist eine Großstadt im Nordosten von Tokio. Besondere Sehenswürdigkeiten hat die Stadt in der Präfektur Chiba nicht wirklich zu bieten, womit ihre steigende Beliebtheit vermutlich mit den Olympischen Sommerspielen, die 2020 in Tokio stattfinden werden, in Zusammenhang steht. Noch bevor Athleten und Sport-Fans die Straßen Tokios und Umgebung bevölkern werden, scheint die japanische Stadt bereits jetzt schon auf touristischen Goldkurs zu sein.

Ein Plus von 476 Prozent bei Airbnb-Buchungen bringt den dritten Podestplatz.

(c) Getty Images (Atsushi Tomura)

Platz 2: Changsha, China

Changsha ist die Hauptstadt der Hunanprovinz und war auf Grund ihrer reichhaltigen Geschichte und Kultur bislang vor allem bei Chinesen beliebt. Doch immer mehr Ausländer scheinen die Stadt für sich zu entdecken: Nicht nur historische Ausgrabungsstätten lohnen eine Reise, die umgebende Landschaft mit üppigen Reisfeldern, Bambushainen und Teeplantagen laden zu einem Streifzug ein.

Chinas berühmte Hunan-Küche lässt sich hier bestens erschmecken. Mao Zedong, der nur unweit von Changsah in Shaoshan geboren wurde, ging hier zur Schule. Die Stadt ist zudem idealer Ausgangsort für eine Reise zum Hengshan Berg, einem der fünf heiligen Berge Chinas. Ideal für den Tourismus der Stadt sind auch diese Zahlen: Die Airbnb-Buchungen stiegen im Jahresvergleich um 695 Prozent.

(c) REUTERS (China Stringer Network)

Platz eins: Valenciennes, Frankreich

Auf Platz eins des Airbnb-Trend-Rankings landet Valenciennes. Die französische Stadt an der belgischen Grenze trägt auf Grund seiner künstlerischen Vergangenheit den Beinamen „Athen des Nordens“. Bekannte Künstler, wie Antoine Watteau, Jean-Baptiste Carpeaux oder Henri Harpignies, wurden hier geboren.

Vielzählige Werke von Malern und Bildhauern können heute im Fine Arts Museum der Stadt bewundert werden. Auch Fußballerinnen dürfen heuer ihre Künste auf dem Rasen präsentieren. Das Stadion der Stadt dient als eine Austragungsstätte der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen.

Ein Kunststück ist auch diese Zahl: Die Buchungen auf Airbnb stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 704 Prozent.

(c) Getty Images (Dean Mouhtaropoulos)
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Platz 10: Bragg Creek, Kanada

Wer noch unschlüssig ist, wo er seinen Urlaub verbringen will, die Reiseplattform Airbnb veröffentlichte pünktlich vor dem Sommer die Trend-Destinationen für die heiße Jahreszeit. Für das Ranking wurden Ziele mit dem größten Buchungszuwachs im Vergleich zum Vorjahr gelistet.

Vor allem in der Natur scheint der Reisende im Sommer 2019 sein Glück zu finden. Dazu passt mit Platz zehn Bragg Creek in der Nähe von Calgary, von wo aus man die Berg- und Seenwelt der kanadischen Rocky Mountains erkunden kann. Der Anstieg der Buchungen im Vergleich zum Vorjahr beträgt 382 Prozent.

(c) www.imago-images.de (Michael Interisano)

Platz 9: Yeosu, Südkorea

Etwas beschaulicher als in der Hauptstadt Seoul geht es in der südkoreanischen Hafenstadt Yeosu zu, die unkompliziert per High-Speed-Zug zu erreichen ist. Über 300 kleine Inseln, die der Stadt vorgelagert sind, laden zum Eiland-Hüpfen ein.

Wer vom Herumgehopse hungrig geworden ist, kehrt in eines der Seafood-Lokale ein, die mit allerlei Meeresgetier-Köstlichkeiten aufwarten können. 2012 fand in Yeosu die Expo unter dem Motto „Die lebenden Ozeane und die Küste statt“, die architektonischen Highlights stehen Besuchern auch heute noch offen. Die Airbnb-Buchungen erreichten ein Plus von 408 Prozent.

(c) Getty Images (Chung Sung-Jun)

Platz 8: Rio Grande, Puerto Rico

Die nächsten drei Plätze heimst Puerto Rico ein. Der Inselstaat hat sich nach den schweren Verwüstungen durch Hurrikan Maria im Jahr 2017 auch touristisch wieder erholt und lockt Reisende mit karibischem Lebensgefühl, weißen Sandstränden, biolumineszenten Buchten und Naturschönheiten.

In Rio Grande, im Nordosten des US-amerikanischen Außengebietes, kann man etwa im El Yunque National Forest die Flora und Fauna tropischer Regenwälder erkunden. Aushalten lässt es sich auch am abgelegenen Coco Beach. Ein Plus von 416 Prozent kann Rio Grande verbuchen.

(c) imago images / Danita Delimont (via www.imago-images.de)

Platz 7: Vilques, Puerto Rico

Abgeschiedene Strände, glasklares Wasser, galoppierende Wildpferde: Wer genug von Hotelburgen und den täglichen Kampf um die Sonnenliege hat, strandet am besten auf Vilques. Die Insel, die zum Freistaat Puerto Rico gehört, gilt (noch) als Rohdiamant der Karibik.

Etwa 75 Minuten braucht die Fähre von Puerto Rico aus auf die Insel, die bis 2003 der US-Navy als Übungsplatz diente und noch kaum touristisch erschlossen ist. Ein einzigartiges Leuchtspektakel lockt jedoch immer mehr Besucher: Das Phänomen der Biolumineszenz. Ansammlungen von Mikroorganismen bringen nachts das Wasser der Lagunen blau zu leuchten. Die Augen der Tourismusbehörde bringt hingegen ein Anstieg der Airbnb-Buchungen von 425 Prozent im Jahresvergleich zum Leuchten.

(c) imago/ZUMA Press (Diego Cupolo)

Platz 6: Dorado, Puerto Rico

Das bekannte „Grün“ von Dorado, einem Küstenort im Norden Puerto Ricos, sind nicht etwa tropische Regenwälder, sondern perfekt gepflegte Golfplätze, die jährlich zahlreiche Besucher zum Abschlag locken. Surfer tummeln sich lieber auf den hohen Wellen im karibischen Meer. Nach so viel sportlicher Aktivität ist Erholung angesagt, die man am besten (und am exklusivsten) im Dorado Beach Hotel sucht – einem Inbegriff des Luxusurlaubes.

Nicht nur der Luxus steigt in Dorado, auch die Airbnb-Buchungen: Ein Plus von 449 Prozent.

(c) Getty Images (Kevin C. Cox)

Platz 5: Wuhan, China

Nach Wuhan laden Kultur, Menschen und Natur ein: Die Stadt in der Provinz Hubei in Zentralchina zählt zu den bekanntesten historischen Kulturstädten der Volksrepublik und gilt als Zentrum für Politik, Wirtschaft, Kultur und Transport auch als Stadt der Moderne. Kulturhistorische Stätten wie die Kranichpagode oder der Guiyuan-Tempel finden bei Reisenden ebenso Anklang wie landschaftliche Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Ost-See oder der Moshan-Berg.

Die Stadt dient auch als Ausgangspunkt für Reisen zu den atemberaubenden Schluchten des Enshi Grand Canyons oder zu den heiligen Bergen des Wudang-Gebirges. Beeindruckend sind auch die Airbnb-Buchungen, die um 454 Prozent in die Höhe kletterten.

(c) imago/Xinhua (imago stock&people)

Platz 4: Marigot, St. Martin

Bunte Korallen, glitzernde Wellen, weiße Strände: Das Bilderbuchparadies auf der zwischen Frankreich (im Norden) und Holland (im Süden) geteilten Karibikinsel St. Martin wurde 2017 von Wirbelsturm „Irma“ schwer getroffen. Heute erfreut sich das Eiland wieder großer Beliebtheit, vor allem bei Amerikanern, für die die Insel eine Art Mallorca der Karibik ist, wo sich Hotelburgen mit Casinos an Shopping- und Enterainment-Meilen reihen. Charmantes Kontrastprogramm bietet Marigot, der Hauptort des französischen Teils. Das ehemalige Fischerdorf überzeugt mit kleinen Cafés und Bistros, eleganten Markenläden und bunten Märkten.

Auch Reisende wissen Marigot zu schätzen und steigern die Airbnb-Buchungen um 467 Prozent im Jahresvergleich.

(c) imago images / Westend61 (Michael Runkel)

Platz 3: Matsudo, Japan

Matsudo ist eine Großstadt im Nordosten von Tokio. Besondere Sehenswürdigkeiten hat die Stadt in der Präfektur Chiba nicht wirklich zu bieten, womit ihre steigende Beliebtheit vermutlich mit den Olympischen Sommerspielen, die 2020 in Tokio stattfinden werden, in Zusammenhang steht. Noch bevor Athleten und Sport-Fans die Straßen Tokios und Umgebung bevölkern werden, scheint die japanische Stadt bereits jetzt schon auf touristischen Goldkurs zu sein.

Ein Plus von 476 Prozent bei Airbnb-Buchungen bringt den dritten Podestplatz.

(c) Getty Images (Atsushi Tomura)

Platz 2: Changsha, China

Changsha ist die Hauptstadt der Hunanprovinz und war auf Grund ihrer reichhaltigen Geschichte und Kultur bislang vor allem bei Chinesen beliebt. Doch immer mehr Ausländer scheinen die Stadt für sich zu entdecken: Nicht nur historische Ausgrabungsstätten lohnen eine Reise, die umgebende Landschaft mit üppigen Reisfeldern, Bambushainen und Teeplantagen laden zu einem Streifzug ein.

Chinas berühmte Hunan-Küche lässt sich hier bestens erschmecken. Mao Zedong, der nur unweit von Changsah in Shaoshan geboren wurde, ging hier zur Schule. Die Stadt ist zudem idealer Ausgangsort für eine Reise zum Hengshan Berg, einem der fünf heiligen Berge Chinas. Ideal für den Tourismus der Stadt sind auch diese Zahlen: Die Airbnb-Buchungen stiegen im Jahresvergleich um 695 Prozent.

(c) REUTERS (China Stringer Network)

Platz eins: Valenciennes, Frankreich

Auf Platz eins des Airbnb-Trend-Rankings landet Valenciennes. Die französische Stadt an der belgischen Grenze trägt auf Grund seiner künstlerischen Vergangenheit den Beinamen „Athen des Nordens“. Bekannte Künstler, wie Antoine Watteau, Jean-Baptiste Carpeaux oder Henri Harpignies, wurden hier geboren.

Vielzählige Werke von Malern und Bildhauern können heute im Fine Arts Museum der Stadt bewundert werden. Auch Fußballerinnen dürfen heuer ihre Künste auf dem Rasen präsentieren. Das Stadion der Stadt dient als eine Austragungsstätte der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen.

Ein Kunststück ist auch diese Zahl: Die Buchungen auf Airbnb stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 704 Prozent.

(c) Getty Images (Dean Mouhtaropoulos)
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