Von jedem Gipfel die Stadt im Blick

Den Weitwanderweg rund um Innsbruck geht man nicht wegen der sportlichen Aufstiege oder der hohen Gipfel. Sondern wegen spektakulärer Blicke auf die Stadt, eher untypischer Hüttenküche und der Nähe zur Landeshauptstadt.

Kurz vor der letzten Etappe auf dem Rückweg nach Innsbruck belohnt der Blick vom Patscherkofel auf das Innsbrucker Becken. Hier beginnt der malerische Zirbenweg.
Kurz vor der letzten Etappe auf dem Rückweg nach Innsbruck belohnt der Blick vom Patscherkofel auf das Innsbrucker Becken. Hier beginnt der malerische Zirbenweg.
Kurz vor der letzten Etappe auf dem Rückweg nach Innsbruck belohnt der Blick vom Patscherkofel auf das Innsbrucker Becken. Hier beginnt der malerische Zirbenweg. – (c) Anna-Maria Wallner

Am höchsten Punkt der Tagesetappe, am Faltegartenköpfl, herrscht regelrecht Stau. Fast ein Dutzend Wanderer haben auf dem schmalen Grat ihre Smartphones aus den Rucksäcken oder Hosentaschen gezogen und machen Selfies oder Gruppenfotos. Wobei es ihnen hier auf dem 2184er-Gipfel weniger um das Dokumentieren eines geschafften Aufstiegs geht, als um das Festhalten des beeindruckenden Panoramas. Von hier oben sieht man auf die Ausläufer des Innsbrucker Beckens, nicht direkt auf die Tiroler Landeshauptstadt, aber auf die Orte Silz, Stams und, etwas weiter östlich, auch Telfs. Weil der Köpfl nördlich so steil in die Tiefe geht, ist das hier ein Platz für spektakuläre Fotos.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.08.2019)

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