Matterhorn glacier ride

Zermatts bodenlose Luxus-Gondel

55 Millionen Franken sind in eine neue, die höchste Dreiseilumlaufbahn der Welt geflossen. Aber Vorsicht, nach etwa drei Minuten Fahrzeit in Richtung Klein Matterhorn klärt sich der trübe Boden.

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit - auf bis zu 4000 Metern über dem Meeresspiegel - wurde der "Matterhorn glacier ride", die höchste Dreiseilumlaufbahn der Welt, im vergangenen Herbst fertiggestellt. Derzeit bestreitet sie ihre erste Wintersaison. Das Projekt war die bisher größte Investition in der Geschichte der Zermatt Bergbahnen AG.

(c) Pedro Rodrigues

Wer eine Fahrt auf die höchstgelegene Bergstation Europas unternimmt, ist im Idealfall schwindelfrei. Nach etwa drei Minuten Fahrzeit klärt sich in ein paar ausgewählten Gondeln der bis dahin trübe Kabinenboden innerhalb weniger Sekunden und gibt den Blick in die Tiefe frei.

Mit Skischuhen darf man den empfindlichen Boden allerdings nicht betreten, Moon Boots werden empfohlen.

(c) Pedro Rodrigues

Möglich ist das durch ein aktives Verbundglas, das mit Hilfe von ein bisschen Strom von milchig auf transparent wechselt.

(c) Pedro Rodrigues

Mehr Panoramablick bekommt man innerhalb der neun Minuten zum Klein Matterhorn wahrscheinlich nur in einem gläsernen Helikopter.

(c) Pedro Rodrigues

Die 28 Kabinen des "Matterhorn glacier ride" tragen übrigens die Handschrift von Pininfarina, der italienischen Designschmiede namhafter Marken wie Ferrari und Maserati.

(c) Pedro Rodrigues

Vier der Kabinen wurden innen und außen mit 280.000 Swarowski Kristallen und feinsten Materialien aus Leder und Alcantara ausgestattet.

(c) Andrea Soltermann

In Zusammenhang mit Bartenbach Lighting Design entstand für die Kabinendecken eine sternenähnliche LED-Beleuchtung.

(c) Pedro Rodrigues

In einer regulären Gondel finden auf 13,3 m² 28 Personen Platz. Angetrieben werden die Gondeln von zwei Synchronmotoren aus der Hand von Leitner Direct Drive.

(c) Andrea Soltermann

Vor im Sturm schwankenden Kristall-Gondeln braucht man sich laut der Betreiber nicht fürchten. Nachdem der "glacier ride" auf drei Seilen fährt, soll die Bahn auch bei starken Winden mit einer Maximalgeschwindigkeit von 7,5 Metern pro Sekunde ruhig laufen.

(c) Pedro Rodrigues

Aufgrund der Herausforderungen bei der 600 Tage dauernden Errichtung der Anlage - der Beton musste zum Beispiel mit warmem Wasser angerührt werden und durfte nicht unter +8 Grad auskühlen - zählt das Projekt zu den größten Investitionen in der Geschichte der Zermatt Bergbahnen AG. 55 Millionen Franken sind in den Bau der neuen Luxusgondeln geflossen.

(c) Pedro Rodrigues

Die Bahn ist der erste Schritt einer Vision. Die Betreiber träumen von einem Alpenübergang zwischen Norditalien und Zermatt, der die Skigebiete Zermatt, Cervinia/Valtournenche und Monte Rosa in Zukunft verbinden soll.

(c) Andrea Soltermann
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Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit - auf bis zu 4000 Metern über dem Meeresspiegel - wurde der "Matterhorn glacier ride", die höchste Dreiseilumlaufbahn der Welt, im vergangenen Herbst fertiggestellt. Derzeit bestreitet sie ihre erste Wintersaison. Das Projekt war die bisher größte Investition in der Geschichte der Zermatt Bergbahnen AG.

(c) Pedro Rodrigues

Wer eine Fahrt auf die höchstgelegene Bergstation Europas unternimmt, ist im Idealfall schwindelfrei. Nach etwa drei Minuten Fahrzeit klärt sich in ein paar ausgewählten Gondeln der bis dahin trübe Kabinenboden innerhalb weniger Sekunden und gibt den Blick in die Tiefe frei.

Mit Skischuhen darf man den empfindlichen Boden allerdings nicht betreten, Moon Boots werden empfohlen.

(c) Pedro Rodrigues

Möglich ist das durch ein aktives Verbundglas, das mit Hilfe von ein bisschen Strom von milchig auf transparent wechselt.

(c) Pedro Rodrigues

Mehr Panoramablick bekommt man innerhalb der neun Minuten zum Klein Matterhorn wahrscheinlich nur in einem gläsernen Helikopter.

(c) Pedro Rodrigues

Die 28 Kabinen des "Matterhorn glacier ride" tragen übrigens die Handschrift von Pininfarina, der italienischen Designschmiede namhafter Marken wie Ferrari und Maserati.

(c) Pedro Rodrigues

Vier der Kabinen wurden innen und außen mit 280.000 Swarowski Kristallen und feinsten Materialien aus Leder und Alcantara ausgestattet.

(c) Andrea Soltermann

In Zusammenhang mit Bartenbach Lighting Design entstand für die Kabinendecken eine sternenähnliche LED-Beleuchtung.

(c) Pedro Rodrigues

In einer regulären Gondel finden auf 13,3 m² 28 Personen Platz. Angetrieben werden die Gondeln von zwei Synchronmotoren aus der Hand von Leitner Direct Drive.

(c) Andrea Soltermann

Vor im Sturm schwankenden Kristall-Gondeln braucht man sich laut der Betreiber nicht fürchten. Nachdem der "glacier ride" auf drei Seilen fährt, soll die Bahn auch bei starken Winden mit einer Maximalgeschwindigkeit von 7,5 Metern pro Sekunde ruhig laufen.

(c) Pedro Rodrigues

Aufgrund der Herausforderungen bei der 600 Tage dauernden Errichtung der Anlage - der Beton musste zum Beispiel mit warmem Wasser angerührt werden und durfte nicht unter +8 Grad auskühlen - zählt das Projekt zu den größten Investitionen in der Geschichte der Zermatt Bergbahnen AG. 55 Millionen Franken sind in den Bau der neuen Luxusgondeln geflossen.

(c) Pedro Rodrigues

Die Bahn ist der erste Schritt einer Vision. Die Betreiber träumen von einem Alpenübergang zwischen Norditalien und Zermatt, der die Skigebiete Zermatt, Cervinia/Valtournenche und Monte Rosa in Zukunft verbinden soll.

(c) Andrea Soltermann